Die Besten im USB-Festplatten Test

43 externe Festplatten im Vergleich 2016

Meißelte der Mensch sein Wissen früher in Stein, so gibt er es heute in den Computer ein. War die Lebensleistung unserer Urahnen eher gering, so überdauerte sie doch mehrere Jahrtausende. Die unerschöpflichen Datensammlungen der Neuzeitmenschen, vernichten sich im Schnitt alle 5 Jahre. Die Ursachen sind mannigfaltig und nicht aus der Welt zu schaffen. Möchte man sein Wissen, seine Familienfotos und seine Videosammlung der Nachwelt hinterlassen, bleibt nur die regelmäßige Datensicherung auf einer USB-Festplatte. Als prädestiniert für die Sicherung großer Datenmengen, erwiesen Externe Festplatten Testsich im Test, die schnellen USB 3.0 Festplatten. Zwar unterliegen auch externe Festplatten dem Verschleiß, gehen aber nur selten zeitgleich mit dem internen Datenspeicher kaputt. Die Gefahr des Datenverlustes reduziert sich somit auf ein Minimum. Doch nicht nur als Sicherungsmedium machen die externen USB Festplatten eine gute Figur. An der USB-Buchse eines Fernsehers mit PVR-Aufnahmefunktion, ermöglichen sie das USB-Recording und dienen gleichzeitig als Multimediafestplatte. Im Test externer USB-Festplatten legten wir Augenmerk auf deren Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Handhabung. Ziel war es, die beste USB Festplatte im Test 2016, zum Testsieger zu küren.

Einsatzgebiete externer USB-Festplatten

Verwendung Bauformen Test Testsieger Alternativen FAQ

Datensicherung

Die Datensicherung ist bedeutend billiger wie eine professionelle Datenwiederherstellung. Möchte man seine Daten retten, tut man dies am besten vorbeugend, indem man den Inhalt seiner internen Festplatte, regelmäßig auf einen externen Datenträger kopiert. Sogenannte Backups lassen sich im Falle einer Havarie, unkompliziert auf die neue interne Festplatte zurück kopieren. Interne Festplatten unterliegen einem gewissen Verschleiß, welcher durch Produktionsfehler und hohe Temperaturen beschleunigt wird. Auch Fehler durch den unbedarften Nutzer, wie das versehentliche Formatieren, können zum gefürchteten Datenverlust führen. Deshalb ist es unabdingbar, mindestens einmal im Quartal, seinen Festplatteninhalt zu sichern.
Da die Anschaffungspreise externer Festplatten schneller fallen wie die der Solaraktien, biedern sie sich für eine Datensicherung geradezu an. Nutzte man früher CDs, DVDs und Zip-Laufwerke, um seine wichtigen Daten zu sichern, so kommt man heute, auch aufgrund der Datenflut, nicht mehr an der externen USB-Festplatte vorbei. Auch die einfache Handhabung der nahezu unendlich oft wiederbeschreibbaren Wechseldatenträger, lädt zu einem regelmäßigen Datenbackup ein. USB-, Firewire- oder eSATA-Festplatten, lassen sich einfach mit dem Computer koppeln, und werden sofort von diesem erkannt. Selbst ohne Backup-Software lassen sich die Festplatteninhalte schnell und ohne Vorbildung kopieren bzw. sichern.
Leider sind viele Menschen diesbezüglich sehr phlegmatisch und werden erst durch Schaden klug. Mindestens einmal im Quartal, sollte die Privatperson ihre Daten sichern. Gewerbetreibende tun gut daran, je nach Wichtigkeit ihrer Daten, ein wöchentliches oder gar tägliches Backup durchzuführen. Privatleute können kurzfristig gesammelte Daten oft von der Digitalkamera oder vom Smartphone zurück sichern. Dennoch ist auch hier ein kürzeres Backup-Intervall von Vorteil. In der Realität aber, sichert kaum jemand seine Daten, auch wenn er es sich regelmäßig vornimmt.
Wie dem auch sei, die externe Festplatte ist prädestiniert für die Datensicherung. Je nach Speichergröße und Geschwindigkeit, bekommt man sie für unter 50 EUR. Die Datenrettung von einer defekten internen Festplatte, kostet nicht selten mehrere tausend EUR. Oft ist eine Datenwiederherstellung nicht möglich, was zur Frustration und auch zur gesundheitlichen Beeinträchtigung der Betroffenen führen kann. Wir raten daher dringend zur regelmäßigen Sicherung Ihrer Daten via USB 3.0 Festplatte.

zum Testanfang

Erweiterung der internen Festplatte

Im Zeitalter mobiler Endgeräte sinkt der interne Gerätespeicher oft zugunsten von Preis und Gesamtgewicht. Sollen Tablet oder Netbook leicht und bezahlbar bleiben, kommt oft eine kleine SSD-Festplatte zum Einsatz. SSD-Festplatten verbrauchen wenig Energie, sind sehr schnell und setzen wenig Wärme frei. Leider ist ihr Preis sehr hoch und das Speichervolumen zu gering, um speicherintensive Daten wie Videosammlungen aufnehmen zu können. Für das Betriebssystem und die alltäglichen Anwendungen hingegen, reicht das Speichervolumen allemal. Um auch seine Multimediadateien unterbringen zu können, bietet sich der Griff zur externen Festplatte an. Möchte man sich gelegentlich ein Video am Netbook rein ziehen, stöpselt man die externe Festplatte an das Gerät, und entfernt es nach dem Filmvergnügen wieder. Die externe Festplatte dient somit seit einiger Zeit nicht mehr nur der Datensicherung. Auch die Auslagerung speicherintensiver Dateien gehört nun zu deren Steckenpferd.
Um von den Vorteilen der SSD-Festplatten zu profitieren, tauschen viele Nettop-, Laptop- und Netbook-Nutzer ihre internen Festplatten gegen SSD-Festplatten aus. Diese in ihrer Speicherkapazität begrenzten Datenträger bieten eine höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit, senken das Temperaturniveau im Rechner und arbeiten lautlos. Diese Vorteile überwiegen den Speichermangel. Um dennoch alle Anwendungen und ganz besonders die gesammelten Videodateien nutzen zu können, kaufen sich Speicherplatzbedürftige eine externe Festplatte hinzu, welche sie nur bei Bedarf anschließen. Dieser Bedarf tritt selten ein und ist dank USB-Schnittstelle unkompliziert zu decken. Eine USB 3.0 Festplatte ist im laufenden Rechnerbetrieb koppelbar und stellt die benötigten Dateien zügig bereit. Damit es um so zügiger geht, sollte man Netzteil unabhängige 2,5 Zoll Festplatten bevorzugen. Sie sind nur unwesentlich teurer und beziehen den benötigten Strom via USB-Kabel. Das fehlende Netzkabel erleichtert den Umgang ganz erheblich.

zum Testanfang

Multimedia-Festplatte (NAS)

Das Zeitalter der DVD ist vorbei und auch die Blu-Ray ist Schnee von Gestern. Beide lassen sich nur schwer in ein Smartphone pressen. Auch Fernseher und Netbooks verzichten auf die Integration solcher Steinzeit-Laufwerke. Wie aber kommen die Videos in das mobile Endgerät? Der nötige Speicherplatz ist selten vorhanden, wohl aber eine WLAN-Schnittstelle. Über diese WLAN-Schnittstelle können Mediadateien schnurlos zum mobilen Endgerät übertragen werden. DLNA nennt sich das Zauberwort, welches den anwenderfreundlichen Datenverkehr ermöglicht. Es bedarf lediglich eines zentralen Speichermediums, welches seine Daten schnurlos zur Verfügung stellt. Hier kommt die Multimediafestplatte zum Einsatz.
Es handelt sich dabei um eine netzwerkfähige externe Festplatte, welche idealer Weise über eine WLAN-Schnittstelle verfügt. Verfügt sie nicht über eine WLAN-Schnittsstelle, weil sie nur als einfache USB-Festplatte zur Welt kam, so kann sie an die USB-Schnittstelle eines WLAN-Routers angeschlossen, doch zur Multimediafestplatte mutieren. Künftig ist es nicht mehr nötig, Videodateien mittels USB-Speicherstick oder DVD-RW auf TV oder Notebook zu übertragen. Ohne zeitraubende Kopiervorgänge, können Videodateien von der Multimediafestplatte auf das Wiedergabegerät übertragen werden. Im Test scheiterte dies oft an Formatinkompatibilitäten und an den teils schlechten Mediaplayern in den Wiedergabegeräten. Auch hier ließen sich aber deutliche Fortschritte erkennen.
Das Streamen von Videos ist zu einer gängigen Alternative zur altbackenen DVD geworden. Schlechte WLAN-Verbindungen und formatunfreundliche Mediaplayer im Endgerät, sorgen mitunter noch für Frustration. Wer aber bei der Anschaffung seiner Fernseher und Smartphones etwas genauer auf deren Fähigkeiten achtet, profitiert schon heute von den Möglichkeiten einer Multimediafestplatte. Statt Fotos, Musik und Videos stets hin und her kopieren zu müssen, ruft der fortschrittliche Nutzer seine Dateien einfach via WLAN und DLNA-Übertragungsprotokoll, schnurlos von der Multimediafestplatte ab. Dies tut er mittels Smartphone auf der Toilette oder unter der Bettdecke, vom TV aus, oder via Tablet auf dem Balkon.

zum Testanfang

PVR-Rekorder via USB-Recording

Speicherte man in der guten alten Zeit seine Videos auf Blu-Ray, so ist dies dem modernen Menschen nicht mehr zuzumuten. In der grauen Vorzeit galt es gar VHS-Kassetten mittels Videorekorder zu beschreiben, um seine Lieblingsfilme archivieren zu können. Eine einzelne VHS-Videokassette war 5x so groß wie eine 2,5" USB-Festplatte, fasste aber nur anderthalb Filme. Mittels digitaler Speichermedien wie DVD oder Blu-Ray, erhöhte sich zwar die Halbwertzeit und auch die Qualität der gespeicherten Filme, aber die Aufnahmekapazität blieb eng begrenzt. Ein separater Videorekorder, DVD-Recorder oder Blu-Ray-Rekorder, war zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Videos stets erforderlich. Die teils recht voluminösen Datenträger mussten irgendwie gehortet und archiviert werden.
Moderne Unterhaltungsgeräte wie Flachbildfernseher oder DVB-S Receiver, kommen heute immer häufiger mit einer USB-PVR-Funktion daher. Das heißt, dass die integrierten USB-Buchsen nicht nur der Zuführung von Mediadateien dienen, sondern das sie auch zum USB-Recording heran gezogen werden können. Der Recorder ist quasi bereits im TV-Tuner integriert. Als "Videokassette" braucht nur eine USB-Festplatte an die USB-Schnittstelle des Fernsehers oder des Sat-Receivers gestöpselt werden. Dies funktionierte im Test mit jeder halbwegs schnellen USB 2.0 Festplatte. Einige sehr schlechte Fernseher lehnen die Zusammenarbeit mit Festplatten ohne separates Netzteil ab. Überwiegend wurden aber auch die 2,5 Zoll USB-Festplatten unterstützt, welche kein eigenes Netzteil benötigen. Wer hier beim Kauf seines Fernsehers keinen Fehler machen möchte, sollte sich zuvor einige Erfahrungsberichte zum TV-Modell durchlesen. In den Datenblättern der Hersteller steht selten vermerkt, welche externen Festplatten geeignet sind, und welche nicht.
USB-Festplatten bieten ein enormes Speichervolumen, so dass nicht mehr nur 1-2 Filme konserviert werden können, sondern je nach Festplattenvolumen und Videokomprimierung, 1000 bis 50.000 Filme auf ihr unterkommen. Auch wenn viele Fernseher noch keinen USB-3.0 Ausgang besitzen und USB-2.0 Festplatten schnell genug sind, um auch HD-Sendungen speichern zu können, gilt es im Interesse der Zukunftssicherheit, zur schnelleren USB-3.0 Festplatte zu greifen. Der Datenfluss wird mit den steigenden Qualitätsanforderungen der Filmfreunde nicht geringer. Auch wenn sich die FullHD-Auflösung nicht weiter erhöhen sollte, wird das zu speichernde Übertragungsvolumen deutlich zunehmen. Selbstverständlich stellt auch die FullHD-Auflösung nicht das Ende der Fahnenstange dar. Dies muss den Käufer einer externen Festplatte aber vorerst nicht interessieren. Das erhöhte Datenaufkommen, ausgelöst durch Fernsehsendungen in 3D, scheint da schon etwas kurzfristiger in den Blickpunkt zu rücken. Wer jetzt die Anschaffung eines neuen LED-Fernsehers mit PVR-Funktion plant, sollte unbedingt auf das Vorhandensein einer USB 3.0 PVR-Schnittstelle achten! Die meisten dieser Geräte kommen nur mit USB 2.0 Schnittstellen daher. Diese sollten den Anforderungen der nächsten 1-2 Jahre zwar gewachsen sein, stinken dann aber zunehmend ab. Der Kauf einer externen Festplatte mit USB 3.0 Schnittstelle, ist eigentlich schon heute alternativlos, da eine vergleichbare USB 2.0 Festplatte auch nicht billiger, wohl aber 6-7 mal langsamer ist. Firewire- und eSATA Festplatten spielen beim Videorecording keine Rolle, da entsprechende Schnittstellen nicht an den Unterhaltungsgeräten verfügbar sind. Ausnahmen bestätigen ab und zu die Regel.

zum Testanfang

Die interne Nutzung der externen Festplatte

Clevere Kerlchen werden bemerkt haben, dass interne Festplatten teurer sind als externe Festplatten. Dabei handelt es sich doch auch bei den externen Festplatten, nur um interne Festplatten, mit einem Gehäuse drum herum. Und tatsächlich, es bedarf keiner Schlosserlehre um das Innere einer USB-Festplatte heraus zuholen. Ohne jede bauliche Veränderung, kann diese dann in den Computer eingesetzt werden. Doch warum macht es nicht jeder so? In einem USB-Gehäuse werden oft minderwertige Datenträger verbaut, welche durch die herstellereigene Qualitätsprüfung gerasselt sind. Deren Qualität genügt dann zwar den Anforderungen einer externen nicht aber internen Festplatte. Die externe Festplatte unterliegt nicht den ständigen Schreib- und Lesevorgängen einer internen Festplatte. Eine speziell angepasste Firmware unterscheidet zudem die externe von der internen Festplatte. Hier hilft ggf. ein Firmwareupgrade.

zum Testanfang
 

Bauformen externer Festplatten im Vergleich

Verwendung Bauformen Test Testsieger Alternativen FAQ

Anschlussvarianten im Vergleich

Die Qual der Wahl lässt nach, kristallisiert sich doch der Siegeszug der USB 3.0 Festplatte mehr und mehr heraus. Nur im Computersegment, speziell bei den Notebooks, findet man vereinzelt e-SATA-Anschlüsse vor, welche den Anschluss externer eSATA-Festplatten ermöglichen. Diese sind schön und gut, aber mangels Schnittstellenverbreitung kaum zu nutzen. Einzig und allein kombinierte USB 3.0 / eSATA-Festplatten machen durchaus Sinn, sind sie doch universell verwendbar und helfen möglicherweise dabei, die USB-Schnittstellen eines Laptops, bei Bedarf freizuhalten. Nicht selten belegt eine 2,5" USB-Festplatte gleich 2 USB-Buchsen, weil deren Nutzer glauben, das beiliegende Ypsilon-Kabel auch verwenden zu müssen. Das müssen sie natürlich nicht, es sei denn sie verwenden ein Ur-Alt-Notebook, dessen USB-Buchsen nicht gegen Überhitzung geschützt sind. Im Zweifelsfall bleibt man beim ersten größeren Backup eine Weile dabei, um die Oberflächentemperatur des Notebooks durch das regelmäßige Auflegen der Hand zu prüfen. Verbrennungen ersten Grades dürfen dabei als normal angesehen werden und müssen nicht weiter beunruhigen. Stinkt es aber wie im Krematorium ist das Notebook in Gefahr! Dann sollte auf das Y-Kabel nicht verzichtet werden. Alternativ ist es natürlich dann ein Vorteil, wenn die externe Festplatte zusätzlich über eine e-SATA-Schnittstelle verfügt. Auch sie ermöglicht einen sehr schnellen Datenaustausch, vergleichbar mit USB 3.0, und blockiert nicht unnötig die oft spärlich vorhandenen USB-Buchsen. Eine reine e-SATA Festplatte ist hingegen kein Quell der Freude, da sie außer zum Datenbackup, kaum für etwas anderes zu verwenden ist.

Selbiges kann man zur Firewire-Festplatte anmerken. Macht eine reine Firewire-Festplatte, mangels Anschlussmöglichkeiten wenig Sinn, so kann sie in kombinierter Form durchaus einen Mehrwert darstellen. Generell kann aber gesagt werden, dass sowohl e-SATA- als auch Firewire-Festplatten, in den Köpfen der Menschen und in den Verkaufszahlen, keine Rolle mehr spielen.
Die USB 3.0 Festplatte hat den Geschwindigkeitsnachteil der USB 2.0 Festplatte wettgemacht, so dass auch das letzte Kaufargument für Firewire- und eSATA-Festplatten weggefallen ist. Den Vorteil des höheren Verbreitungsgrades hat die USB-Schnittstelle seit dem Ace of Base Zeitalter. Die USB-Buchse ist heute allgegenwärtig. Sie befindet sich am Rechner, am Smartphone, am WLAN-Router, am TV, am Hund und an der Katze.
Gibt es nach wie vor verschiedene Anschlusstypen bei den externen Festplatten zu vermelden, so sollte man den Verbraucher nicht weiter damit verwirren. Für ihn ist wichtig, dass es die USB 3.0 Festplatte gibt. Sie ist abwärtskompatibel und kann auch an älteren Rechnern ohne USB 3.0 Schnittstelle verwendet werden. Dann natürlich nicht mit der deutlich höheren USB 3.0 Geschwindigkeit.
Ergänzend sei an dieser Stelle auf die mitunter mögliche WLAN-Anbindung hingewiesen. Selten verfügen externe Festplatten über ein eigenes WLAN-Modul. Möchte man eine USB-Festplatte zur WLAN-Multimediafestplatte machen, kann man sie z.B. an einen kompatiblen UPnP- oder DLNA-fähigen WLAN-Router anschließen. Bessere WLAN-Router wie die gerne gekauften Fritz-Boxen oder auch die günstigen EasyBoxen, verfügen über geeignete USB-Anschlüsse. Eine andere Möglichkeit wäre der Anschluss an einen Rechner mit WLAN-Modul. Da könnte man dann aber auch, wie bei einem HTPC, direkt von der internen Festplatte streamen. Wer Dateien über WLAN von einer Festplatte abrufen möchte, sollte auf das beidseitige Vorhandensein von "WLAN N" achten. Bei hochauflösenden Filmen und weiten Entfernungen, stößt WLAN G an seine Grenzen (genügen aber oft!).

zum Testanfang

Verschiedene Größen der externen Festplatten

Auch bei den im Angebot befindlichen Formatvarianten, zeichnet sich eine klare Richtung ab. Wurden noch vor wenigen Jahren externe 3,5 Zoll Festplatten wie geschnitten Brot verscherbelt, so biegen diese jetzt die Ladenregale durch. Ursprünglich boten nur sie eine hohe Speicherkapazität zu einem niedrigen Preis. Da nahmen die Käufer auch notgedrungen deren furchtbare Netzteile in Kauf. Die Handhabung dieser klobigen und schnurlastigen 3,5" USB-Festplatten war umständlich und nervtötend. Entweder war die nötige Steckdose zu weit weg, die Kabel waren verknotet oder das Netzkabel fiel einfach vom Festplattengehäuse ab. Entsinne ich mich richtig, trafen bei mir stets alle 3 Punkte gleichzeitig zu. Eine externe 3,5 Zoll Festplatte vermag jedes Büro zur Messibude verkommen zu lassen. Die genannten Faktoren trugen und tragen natürlich nicht zur Freude am regelmäßigen Backup bei. Leute mit einer 3,5 Zoll USB-Festplatte am Hacken, holen diese nur sehr selten aus dem Schrank. Im Test externer Festplatten 2016, hatten 3,5" USB-Festplatten nicht den Hauch einer Chance auf den Testsieg. Noch immer haben sie jedoch einen kleinen Preis- und / oder Kapazitätsvorteil. Wer eine 2TB oder gar 3TB Festplatte benötigt, kommt zur Zeit kaum an einer externen 3,5 Zoll HDD vorbei. Bei den gerne gekauften 1TB Festplatten sieht es allerdings anders aus. Hier ist die 2,5 Zoll USB-Festplatte nur noch marginal teurer.
Die externe 2,5 Zoll Festplatte ist deutlich kleiner und leichter, wie die 3,5 Zoll Variante. Sie wiegt nur rund ein Drittel und hat nur ein Viertel deren Gehäusevolumens. Die 2,5 Zoll-Variante bezieht den benötigten Strom in aller Regel über das USB-Kabel. Ein zusätzliches Netzteil ist nicht erforderlich, kann aber bei Bedarf meist nachgerüstet werden. Stellt sich z.B. heraus, dass über die USB-Buchse eines veralteten Flachbildfernsehers, nicht genügend Strom bereit gestellt werden kann, so kann auch die 2,5 Zoll USB-Festplatte mittels Netzteil versorgt werden. Dieses befindet sich bei ihr allerdings selten im Lieferumfang und muss separat dazu gekauft werden. Kaum jemand benötigt es je, und so darf man sich über die Handlichkeit der netzteillosen 2,5 Zoll Laufwerke freuen. Parallel zu diesem unschätzbaren Vorteil, sind die Speicherkapazitäten der Handschmeichler gestiegen und die Preise gefallen. Kein Grund also mehr, auf die 3,5 Zoll-Variante zurück zu greifen. In den Bestsellerlisten steht die externe 2,5 Zoll Festplatte, mittlerweile weit vor der 3,5 Zoll USB-Festplatte. Nur wer im stationären Bereich besonders viel Speicher benötigt, greift mitunter noch zum Ziegelstein-Format. zum Testanfang...
Die Tatsache dass externe 1,8 Zoll Festplatten derzeit noch ein Schattendasein führen, liegt am ungünstigen Preis-Speicher-Verhältnis der possierlichen Plättchen. Diese ultramobilen Festplatten gibt es nur mit wenig Speicher, aber dafür zum Hammerpreis (im negativen Sinne). Dies war ursprünglich auch bei den 2,5 Zoll Festplatten der Fall. Daraus kann man schließen, dass auch den 1,8 Zoll Laufwerken eine große Zukunft bevor steht. Spätestens im nächsten Testbericht, sollten sie eine Rolle im Wettbewerb um den Testsieg spielen können. Sie sind so leicht, dass sie sogar in Milch schwimmen. Externe 1,8" Festplatten passen in jede Hemdtasche und sind besonders leicht zu handhaben. Da sie zumeist mit SSD-Laufwerken bestückt sind, benötigen sie sehr wenig Energie und kommen in jedem Fall ohne separates Netzteil aus. Zudem verfügen externe SSD-Festplatten über eine enorme Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Leider sind es die SSD-Laufwerke, welche momentan noch für den hohen Preis der 1,8 Zoll Festplatten verantwortlich sind, ebenso für deren geringe Speicherkapazität. Deshalb konkurrieren externe 1,8 Zoll Festplatten derzeit eher mit USB-Speichersticks oder mit SD-Cards.

USB-Festplatten Test: Der FormfaktorDie besten externen Festplatten 2016
Jeweils v.l.n.r.: 3,5"-, 2,5"- und 1,8" USB-Festplatte

In ein bis zwei Jahren werden wir nicht mehr über das 3,5 Zoll oder 2,5 Zoll Format diskutieren müssen. Schon jetzt gibt es die 1,8 Zoll Variante mit 512GB Speicherkapazität und mehr. Leider zum GB Preis von einem EUR. Dieser Preis wird sehr schnell fallen und schon nach Veröffentlichung unseres Testberichtes nicht mehr den Tatsachen entsprechen. Zur Zeit kommen wir nicht umhin, eine 2,5 Zoll USB Festplatte zum Testsieger zu küren.

zum Testanfang

Externe Festplatten - Wundertüten mit unklarem Inhalt

In ist was drin ist! Leider wird dies nicht immer ersichtlich, wie es im Testbericht zu vermerken galt. Externe Festplatten sind nämlich nichts anderes wie interne Festplatten mit einem USB-Gehäuse drum herum. Eben dieses Gehäuse hilft den Herstellern mitunter dabei, ihren Schrott zu verbergen. So kann es sein, dass innerhalb der selben Baureihe mit der gleichen Modellbezeichnung, verschiedene interne Festplatten zum Einsatz kommen. Dies muss nicht immer negative Auswirkungen haben. Zumindest die in den Datenblättern offerierten Leistungsdaten, sollten stets übereinstimmen, auch wenn auf verschiedene Festplatten zurückgegriffen wird. Trotzdem weiß man als Käufer natürlich gerne was man erworben hat. Auch ein Testergebnis kann nicht für voll genommen werden, wenn der eventuelle Testsieger plötzlich mit einem anderen Herzen daher käme. Die Gefahr besteht durchaus bei NoName-Produkten, wie man sie in diversen Supermärkten vorfindet. Diese beziehen ihre "Innereien" oft von namhaften Festplattenherstellern, aber nicht immer bei ein und dem selben. Je nachdem wo ein Hersteller Überkapazitäten abzubauen hat, da wird halt zugeschlagen. Auch wenn die propagierten Leistungsdaten passen, so können sich daraus nicht unerhebliche Qualitätsunterschiede ergeben, welche für die Zuverlässigkeit eines Datenträgers maßgeblich verantwortlich sind. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, sollte ein wenig mehr Geld über den Ladentisch wandern lassen und in ein Markenfabrikat wie Western Digital oder TrekStor investieren. Es ist kaum zu erwarten, dass Western Digital eine Trekstor-Festplatte verbaut oder umgekehrt. Der Aufpreis für eine externe Markenfestplatte ist marginal. Gerade bei gängigen Standardgrößen wie 1TB, reden wir hier über Preisunterschiede von 5 bis 10 EUR. Da muss man nicht zum Wühltischangebot greifen. Kann man aber auch, wie der Test gezeigt hat. Keinesfalls sollte man günstige USB-Festplatten aus dem Angebot der Supermarktketten schlecht reden. Im Einzelfall kann es jedoch böse enden, spart man an der falschen Stelle. Doch nicht nur der unbekannte innere Aspekt ist beim Kauf einer externen Festplatte entscheidend.
Bei externen Festplatten unterscheidet man im Wesentlichen zwischen zwei Arten der Innereien. Da gibt es zum einen die bewegten mechanischen Innereien mit den rotierenden Scheiben (HDD). Die HDD, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, liefert viel Speicher für wenig Geld, verrichtet zuverlässig ihren Dienst und ist in allen Standard-PCs verbaut (noch). Sie macht Geräusche die nicht immer störend wirken, aber manchmal halt doch. Im Schlafzimmer, Wohnzimmer oder auch im Büro, können empfindliche Bürger gehörig durch die Betriebsgeräusche einer mechanischen Festplatte gestört werden. Dabei sind es aber selten die Laufgeräusche der Festplatte selbst. Vielmehr setzt ein mechanischer Datenträger Abwärme in nicht unerheblichem Ausmaß frei. Diese Abwärme wiederum versetzt diverse Lüfter in Wallungen. Innerhalb eines Computergehäuses sind dies der Gehäuselüfter, der Grafikkartenlüfter und auch der CPU-Lüfter. Da kommt bei sensiblen Leuten keine Freude auf! Da wir hier aber über externe und nicht interne Festplatten philosophieren, spielt der Aspekt der Lärmemissionen nur eine untergeordnete Rolle. Zwar waren die Betriebsgeräusche im Test externer USB-Festplatten vernehmbar, aber weit weniger wie befürchtet. Lediglich wer im Schlafzimmer die PVR-Funktion seines Zweitfernsehers nutzen möchte, könnte sich in seiner Nachtruhe gestört fühlen. Hier empfiehlt sich die Nutzung eines größeren USB-Speichersticks oder einer externen SSD-Festplatte.
Die Solid-State-Drive (SSD-Festkörperlaufwerk) stellt die zweite Innereien-Variante dar. Sie bietet verhältnismäßig wenig Speicherplatz und reist ein ordentliches Loch ins Familienbudget. Trotzdem wird sie aufgrund ihrer Vorteile in wenigen Jahren die HDD ablösen, zumindest im internen Bereich. Schon heute findet sie Anwendung in Tablets, Ultrabooks, Notebooks, besseren Nettops und Netbooks. Die SSD ist frei von mechanisch bewegten Bauteilen und produziert somit weder Lärm noch Abwärme. Dies prädestiniert sie für den Einbau in kleinen Computergehäusen, die oft auch ohne Lüfter auskommen sollen und müssen. Auch der geringere Energiehunger der SSD-Festplatten ist ein Vorteil, besonders im mobilen Einsatz. Die kürzeren Schreib- und Lesezeiten stehen ebenfalls auf der Habenseite der Solid-State-Drive. Im externen Einsatz erscheinen uns die genannten Vorteile jedoch nicht ganz so wichtig, weshalb die SSD im Wettbewerb um den Testsieg keine Rolle spielte.
Im Gegenteil! Die Datensicherung verlangt nach sehr viel Speicher für wenig Geld. Auch die Multimediafestplatte lacht sich über das Speichervolumen heutiger SSD-Laufwerke kaputt. Während im internen Bereich die SSD schon bald die HDD verdrängt haben wird, werden wir im externen Bereich noch ein paar Jahre darauf warten müssen. Dies ist aber kein Grund zur Verzweiflung, denn die Abwärme der HDD wird im externen Einsatz nicht zum Problem. Auch die Lärmemissionen traten im USB-Festplatten-Test nicht störend zu Tage. Tritt eine externe USB-Festplatte durch lautes Rumoren in Erscheinung, sollte man schleunigst seine Daten sichern, solange man noch Zeit dazu hat. Laute Betriebsgeräusche sind Vorboten einer Festplattenhavarie.

zum Testanfang

Externe Festplatten im Test 2016

Verwendung Bauformen Test Testsieger Alternativen FAQ

Die Geschwindigkeiten der externen Festplatten

Die Geschwindigkeitsunterschiede der Festplatten machen sich vorwiegend beim Start von Programmen und bei der Übertragung größerer Datenmengen bemerkbar. So gehen viele Computerfreunde dazu über, ihren Rechner mit SSD-Festplatten zu bestücken, weil diese einen wesentlich beschleunigten Programmstart bieten. Sogar Netbook- und Nettopbesitzer profitieren davon, ungeachtet schwacher CPUs und GPUs. In Tablets sind die schnelleren und auch sparsameren SSDs mittlerweile selbstverständlich. Im Bereich der externen Festplatten spielt die Zugriffszeit beim Start von Anwendungsprogrammen so gut wie keine Rolle, es sei denn man plant die Auslagerung seiner Programme, weil der interne Datenträger zu klein ist. Wichtiger erschien uns im Test, die Dauer der Übertragung größerer Datenmengen, denn die externen Festplatten dienen in der Praxis vorwiegend der Datensicherung und der Bereitstellung von Medien, wie speicherintensiven FullHD-Videos. Dazu sind teuere SSD-Laufwerke nicht erforderlich.
Wichtiger und unabdingbar ist in diesem Zusammenhang die vorhandene USB-3.0 Schnittstelle, sowohl an der externen Festplatte, als auch am Rechner. Sie beschleunigt die Datenübertragung gegenüber der veralteten USB-2.0 Schnittstelle um den Faktor 7. Bedenken wir, dass 3 FullHD-Blockbuster etwa 10GB und ein Backup der internen Festplatte 2000GB umfassen können, so reden wir hier über Zeitunterschiede von bis zu mehreren Stunden. Wer mehrere Stunden für ein Backup braucht, macht es nur selten, oder bricht es vorzeitig ab. Dies ist nicht im Sinne der Datensicherheit und ein eklatanter Nachteil der USB 2.0 Festplatte. Deshalb Hände weg von der externen USB 2.0 Festplatte.

Der Testsieger im Test externer Festplatten, ist natürlich mit einer USB-3.0 Schnittstelle gesegnet. Um von deren Vorteile zu profitieren, muss auch der Computer über USB 3.0 verfügen. Zwar geht es dank Abwärtskompatibilität auch ohne, dann aber mit reduzierter USB 2.0 Geschwindigkeit. In Anbetracht der Zukunftssicherheit und geringster Preisunterschiede, sei immer der Griff zur USB-3.0 Variante angeraten! Mittlerweile sind die ersten USB 3.0 Festplatten, günstiger wie die USB 2.0 Trantüten.
Bei der Umdrehungsgeschwindigkeit sollte man sich nicht von hohen Zahlen blenden lassen. Zwar ist eine Festplatte mit 7200 u/min marginal schneller wie eine HDD mit 5200 u/min, wartet dafür aber mit anderen Nachteilen auf. So unterliegen die HDDs mit den höheren "Schleuderzahlen" einem höheren Verschleiß, machen deutlich mehr Lärm und verbrauchen etwas mehr Energie. Wobei man die Nachteile auch nicht überbewerten sollte. Das Nervigste ist der erhöhte Lärmpegel. Wer sich für eine 2,5 Zoll USB-Festplatte entscheidet, hat ohnehin kaum eine Wahl und ist mit 5200 u/min gut bedient. Wichtiger ist der Übertragungsstandard USB 3.0, zumindest bis die ersten USB 4.0 Festplatten den Markt erobern. Diese übertragen die Daten dann in Echtzeit.

zum Testanfang

Das Datenhaltevermögen der USB-Festplatten

In dieser Rubrik ging es uns weniger um den Datenschutz, denn dafür ist der Mensch allein verantwortlich. Die Festplatte kann nichts dafür, wenn der Mensch Tür und Tor offen lässt, wodurch es Angreifern ermöglicht wird, Daten abzugreifen und Trojaner zu platzieren. Da jede USB-Festplatte mittels TrueCrypt verschlüsselt und mittels Antivirenprogramme sowie Firewalls geschützt werden kann, soll es uns in der Testdisziplin "Datensicherheit", eher um die Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit der Testprobanden gehen.
Die Datensicherheit ist neben der Geschwindigkeit ein Hauptkriterium im Test externer Festplatten. Nur wer seine Daten dauerhaft und unter widrigen Bedingungen bei sich behält, kann aus unserem Vergleich als Testsieger hervor gehen. Dazu führten wir einen USB-Festplatten Dauertest unter folgenden Bedingungen durch: Auf einer großen Blechtafel, welche wir später mit einem Notstromaggregat zum beben brachten, platzierten wir mehrere Sat-Receiver vom Typ Comag SL50 mit USB-PVR-Funktion. Je eine externe Festplatte wurde unter freiem Himmel mit je einem Comag SL50 verbunden. Bei den SAT-Receivern wurde jeweils die automatische TimeShift-Funktion aktiviert. Diese sorgt für ununterbrochene Schreibzugriffe, so dass im Testzeitraum von 4 Wochen, eine Einsatzdauer von 4 Jahren simuliert werden konnte. Während die Sat-Receiver vor Vibrationen, Kälte, Hitze und Feuchtigkeit geschützt wurden, mussten die zu testenden Festplatten genau diese Bedingungen ertragen. Lediglich Starkregen und stehende Nässe wurde von den USB-Laufwerken ferngehalten, denn dafür sind sie nicht ausgelegt.
Sieben der 43 getesteten namhaften und unbekannten externen Festplatten versagten ihren Dienst binnen 5 Minuten. Allein die Vibrationen des Notstromaggregates genügten, um die USB-Festplatten dauerhaft zu zerstören. 13 weitere Testkandidaten schieden noch am ersten Testtag dahin, während 17 Festplatten die direkte Sonneneinstrahlung, die Hitze des Notstromaggregates und den Morgentau im Verlaufe des Dauertestes nicht überlebten. Immerhin 6 USB-Festplatten erlebten das Testende optisch schwer gezeichnet, aber bei bester Gesundheit. Darunter auch der spätere Testsieger im Test externer Festplatten 2016.

Das Design der externen Festplatten im Test

Lange blieb die externe Festplatte verschont, doch nun ist es passiert. Designer haben die USB-Festplatte als ihre neue Spielwiese entdeckt. Begnügten sie sich ursprünglich damit, die Gehäuse einiger Laufwerke mittels Klavierlackoptik zu entwerten und mit verschiedenen Farben zu experimentieren, so gehen die ersten Designer dazu über, Haptik und Form der grauen Mäuse zu verbessern und attraktiver zu gestallten. Nichts ist schlimmer wie ein kantiges Gehäuse in Klavierlackoptik! Einmal auf den Tisch gelegt, ist die Oberfläche total zerkratzt. In der Hand möchte man so einen Quader aber auch nicht lange halten. Da sind die rundlichen und angerauten USB-Gehäuse einiger Premiumhersteller, schon weit angenehmer und von dauerhafterer Schönheit. Bezüglich Datensicherheit und Datenübertragungsraten spielt das Design keine Rolle, weshalb wir das Äußere der externen Festplatten im Test 2016, nicht zu hoch bewerteten. Nur bei Punktgleichheit hätte der kommende USB-Festplatten Testsieger von einem besseren Design profitiert.
Im Übrigen ist das Festplattendesign keine Frage des persönlichen Geschmacks. Es gibt nur hässliche und schöne Festplatten. Dazwischen findet sich nichts. Die Gefahr beim Kauf einer externen USB-Festplatte besteht eventuell darin, sich vom schönen Design einer unzuverlässigen Festplatte blenden zu lassen. Zwar erwiesen sich schöne Testkandidaten unterm Strich nicht schlechter wie hässliche Testprobanden, aber im Einzelfall kam es vor. Deshalb sollte man sich nicht zu sehr vom Design blenden lassen, sondern von Testberichten der Stiftung Warentest und anderer Testinstitutionen. Die Stiftung Warentest weiß worauf es ankommt und wir wissen es auch!

zum Testanfang

Die Alternativen zur externen Festplatte im Vergleich

Verwendung Bauformen Test Testsieger Alternativen FAQ

Die externe Festplatte ist alternativlos, wenn es um die Speicherung, Bereitstellung und Sicherung großer Datenmengen geht. Doch nicht immer geht es um große Datenmengen oder hohe Übertragungsraten. Möchte man schnell eine Datei von einem Rechner zum Tablet übertragen, tun es auch USB-Stick oder SD-Card. Möchte man von überall auf der Welt auf wichtige Dokumente zugreifen, ist die Onlinefestplatte (Cloud) das Instrument der Stunde.

SD-Card

SD-Cards eignen sich mangels Volumen, nicht gerade für ein Backup, wenngleich die bezahlbaren Kapazitäten mittlerweile auf 32 bis 64GB angewachsen sind. Mit SSD-Festplatten können sie diesbezüglich durchaus konkurrieren. Der Hauptvorteil der SD-Card, speziell der Micro-SD-Card, liegt aber in deren Winzigkeit. So kann man sie sich im Falle einer Hausdurchsuchung in die Nase stecken. Doch auch wer nichts zu verbergen hat, kann von den kleinen SD-Karten profitieren. Nicht nur in Handys oder Digitalkameras verrichten die kleinen Speicherriesen ihren Dienst. Auch wenn es darum geht aus dem Internet herunter geladene Videodateien auf den TV oder auf ein Netbook zu übertragen, leisten die kleinen Speichereinheiten einen wertvollen Dienst. So einfach externe 2,5 Zoll-USB-Festplatten zu handhaben sind, an die Unkompliziertheit einer SD-Card kommen sie nicht heran. Viele Geräte der Computer- und Unterhaltungsindustrie kommen heute mit einem SD-Card-Slot daher, was den Datenaustausch enorm vereinfacht. Tabletnutzer oder Netbookfreunde können den ggf. spärlichen internen SSD-Speicher mittels SD-Card verdoppeln, ohne ein externes Laufwerk koppeln zu müssen. Dies wäre im mobilen Einsatz auch mehr als hinderlich.

Wer eine Micro-SD-Card in Betracht zieht, sollte nicht nur auf deren Volumen achten! Genau so wichtig ist die "Klasse" der Speicherkarte. Agiert eine Class 4 Speicherkarte eher behäbig, so gestattet eine Class 10 Speicherkarte deutlich kürzere Zugriffszeiten. Anhand zweier Beispiele soll dies nachvollziehbar erklärt werden. In Digitalkameras geht es heute darum, große Bilddateien nach dem Auslösen abzuspeichern. Eine Class 4 SD-Card benötigt dafür mehrere Sekunden, was die Einsatzbereitschaft der Kamera enorm verzögert. Da kann man sich dann für die kurze Auslöseverzögerung seiner teueren Digitalkamera auch nichts kaufen. Erst wenn das geschossene Bild abgespeichert ist, kann die nächste Aufnahme gemacht werden. Die Class 10 Card speichert ein Foto wesentlich schneller, so dass die Kamera nahezu sofort wieder eingesetzt werden kann. Wer FullHD-Videos am TV oder Smartphone wiedergeben möchte, ärgert sich nicht selten über Artefaktbildungen am Display. Auch hier ist oft eine zu langsame SD-Card schuld. Sie ist mit den großen Datenmengen überfordert, welche ein hochauflösendes Video mit sich bringt. Ist ein Smartphone nicht in der Lage, höher auflösende Videos flüssig wiederzugeben, muss nicht unbedingt eine Smartphone-Neuanschaffung in Erwägung gezogen werden. In 80% aller Fälle genügt es, die alte Speicherkarte gegen eine schnellere auszutauschen. Auch wenn eine Class 10 SD-Card nicht immer notwendig erscheint, sollte sie in Anbetracht des geringen Mehrpreises, der 5 EUR billigeren Class 4 Card vorgezogen werden. Sie lässt sich wesentlich flexibler einsetzen!
Wie die externe Festplatte, lässt sich auch die SD-Card partitionieren, formatieren und mit geeigneter Software verschlüsseln. Sie lässt sich nicht ganz so oft wiederbeschreiben. Daher sollte man sie nicht für die automatische Timeshift-Funktion seines Sat-Receivers nutzen und ständige Speicherzugriffe vermeiden.

zum Testanfang

USB-Stick

Beim USB-Speicherstick gilt es ähnliches zu verlautbaren wie bei der SD-Karte. Der einzige Unterschied liegt darin, dass man ihn sich im Falle einer Hausdurchsuchung, wo anders hinstecken muss. Deshalb bieten gute USB-Speichersticks eine Öse zur Anbringung einer Schlaufe. So kann man ihn besser wieder rausziehen. Ansonsten ist auch er ein Instrument der unkomplizierten Datenübertragung kleinerer Mengen. Wie bei der SD-Card gilt es auch hier auf die Geschwindigkeit zu achten. Es sollte deshalb bei der Neuanschaffung nur ein USB-3.0-Stick in Erwägung gezogen werden. Möchte man kleinere Dateien sichern, tut es zwar auch ein USB-2.0-Stick, aber man weiß nie wozu man den Stick später sonst noch nutzen möchte. Geht es z.B. darum HD-Fernsehsendungen via PVR-Funktion seines Fernsehers aufzuzeichnen, werden USB-2.0-Speichersticks oft vom TV abgelehnt, weil sie schlicht mit dem Datenaufkommen überfordert sind. Ein USB-3.0-Stick hat da keine Probleme. Leider bieten viele Fernseher noch keine USB 3.0 Schnittstelle, so dass die Wirkung des schnelleren USB-Sticks gar nicht genutzt werden kann. Auch hier gilt aber die Regel, dass aufgrund des geringeren Mehrpreises, auf die Zukunftssicherheit des Speichermediums gesetzt werden sollte. Wer einen Rechner mit USB 3.0 Schnittstelle besitzt, kann seine FullHD-Videos wesentlich schneller auf einen USB 3.0 Stick übertragen, was ja zumindest mal einen gehörigen Zeitvorteil mit sich bringt. Auch der USB-Stick lässt sich partitionieren, formatieren, verschlüsseln oder mit geeigneter Software shreddern. Die Handhabung eines USB-Sticks ist denkbar einfach. Wie die USB-Festplatte benötigt auch er eine USB-Buchse. Ein SD-Card-Slot ist nicht erforderlich, was ihn oft über die SD-Card erhebt. So besitzen viele Fernseher oder Sat-Receiver eine USB-Buchse, aber nur selten einen Card-Reader. In Anbetracht geringer Datenvoluminas kann auch er die externe Festplatte nicht ersetzten, wenn es darum geht, den Inhalt seiner internen Festplatte zu sichern. Auch für die Archivierung der Videosammlung ist er zu klein. Dies ist nicht sonderlich fein!

zum Testanfang

Cloud

Jeder der gerne klaut, meidet die Nutzung einer Cloud, denn er weiß genau, nichts ist so einfach geklaut, wie die Daten von einer Datenwolke. Zwar kann nicht jeder Piesepampel auf die Daten einer Online-Festplatte zugreifen, aber die Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden dieser Welt, können es ohne Zeitverlust. Dies sollte man wissen und seine Cloud verantwortungsvoll nutzen. Niemand muss sich sorgen machen, dass er gekascht wird, weil er eine mp3-Datei aus dubioser Quelle auf seiner Onlinefestplatte hortet. Hier hätten die Behörden viel zu tun, wollten sie derlei Sachverhalte verfolgen. Anders sieht es aber aus mit geheimen oder kompromittierenden Dokumenten. Stichwort Werksspionage oder Finanztransaktionen. Hier freut sich die Konkurrenz oder die Staatssicherheit ein Loch in den Bauch, weil sie den Cloudbetreibern die Daten einfach nur abluxen muss. Da müssen nicht einmal Passwörter geknackt werden. Da muss man den Cloudbetreiber einfach nur von Gesetztes wegen zwingen oder aber einen Obolus entrichten, um an die begehrten Daten zu kommen. Deshalb an dieser Stelle keine Panikmache, aber der gut gemeinte Rat, seine Daten zu verschlüsseln, bevor man sie in die Datenwolke lädt. Die Cloud ist ein sehr sinnvolles Instrument, möchte man weltweit auf seine Daten zugreifen können. Geht es dabei nur um den weltweiten Abruf einer mp3-Datei, sollte man sich keine großen Sorgen machen müssen. Seine Bankverbindungen und geheimen Konstruktionspläne, sollte man einer Cloud aber niemals unverschlüsselt anvertrauen!
Hortet man Mediadateien in seiner Cloud, sollte man darauf achten, dass man die Dateien nicht für andere Personen freigibt. Diese Option kann sonst Rechtsanwälte auf den Plan rufen, welche sich mangels Talent mit Urheberrechtsverletzungen befassen müssen, um sich ihr Süppchen verdienen zu können! Wird Ihre Cloud geknackt und das Passwort ohne Ihr Wissen weitergereicht, haften Sie in diesem Falle als Mitstörer. Bei der Anmeldung bzw. Registrierung für eine Cloud, sollte man deshalb niemals seine waren Daten preisgeben. Die Verwendung einer frei erfundenen Identität sollte selbstverständlich sein. Dabei geht es nicht um die Vertuschung von Verbrechen, sondern darum, dass Ihre Daten nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden können. Im einfachsten Falle hält man sich so unerwünschte Werbung vom Hals.
Die Cloud leidet von allen Alternativen zur externen Festplatte, unter ihrer extrem geringen Geschwindigkeit, bzw. unter der enorm hohen Zugriffszeit. Sie dient deshalb nicht der Erweiterung der internen Festplatte. Selbst wer über einen schnellen VDSL-Zugang zum Internet verfügt, kann die Cloud nicht wie eine externe Festplatte nutzen. Einziger Zweck der Cloud ist es, ortsunabhängig auf kleinere Datenmengen zugreifen zu können. Insbesondere das Hochladen von größeren Dateien, erfordert ein gerüttelt Maß an Zeit. In Punkto Datenschutz und Geschwindigkeit, ist die Cloud keine Alternative zur USB-Festplatte.

zum Testanfang

FAQ - Häufige Fragen und Antworten zu Problemen im Zusammenhang mit externen Festplatten

Verwendung Bauformen Test Testsieger Alternativen FAQ

Datenschutz: Sind meine Daten auf der externen Festplatte sicher vor dem Zugriff Unbefugter?

Datensicherheit und Datenschutz sind 2 Paar Schuhe. Die Datensicherheit, also das Datenhaltevermögen einer USB-Festplatte, hängt von ihr selbst und dem Kleinklima drumherum ab. Ist eine externe Festplatte von schlechter Qualität oder arbeitet sie in einer zu hitzigen Umgebung, ist es um die Datensicherheit schlecht bestellt.
Beim Datenschutz kommt es allein auf das Verantwortungsbewusstsein des mit ihr arbeitenden Menschen an. Sollen wichtige oder kompromittierende Daten nicht in falsche Hände gelangen, muss der Computerfreund einige Regeln beachten und Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Mittels Firewall und Antivirenprogramm, kann er den unberechtigten Zugriff von Außen vermeiden und sollte dies auch tun. Jeder Computer sollte und muss heute zwingend über Firewall und Antiviren-Software verfügen, auch wenn es der Gesetzgeber nicht zwingend vorschreibt. Aktualisiert man sein Antivirenprogramm regelmäßig, ist die Gefahr gering, dass Schadprogramme wie Trojaner den Rechner befallen und die USB-Festplatte ausspionieren.
Wichtige Dateien sollte man zudem verschlüsseln. Schließlich kann auch mal der ganze Rechner verschwinden. Mittels freier Verschlüsselungsprogramme wie TrueCrypt, können ganze USB-Festplatten oder einzelne Partitionen unkompliziert verschlüsselt werden. Der Umgang mit dem Computer wird dadurch nicht erschwert. Lediglich nach dem Neustart des Rechners, muss zur Entschlüsselung des geschützten Bereiches, ein Passwort eingegeben werden. Mit dem Herunterfahren des Rechners, wird der heikle Bereich automatisch wieder verschlüsselt. Klopft dann mal das BKA an oder durch die Haustüre, können Sie den Beamten die Nase drehen.
Ist ihr Rechner im WLAN-Netzwerk aktiv, sollten Sie zudem ihr WLAN mittels WPA2 verschlüsseln. Ansonsten können böswillige Leute in Ihr WLAN-Netzwerk eindringen und so auf Ihren Rechner zugreifen. Datenschutz muss nicht teuer sein! Eigentlich sollte er keinen Pfennig kosten. Die Firewall ist im Windows-Betriebssystem integriert und sollte genutzt werden. Microsoft Security Essentials ist ein gutes und unauffälliges Antivirenprogramm, welches kostenlos von der Microsoft-Website herunter geladen werden kann. Auch die Verschlüsselungssoftware "TrueCrypt" ist als Freeware erhältlich und hilft bei der teilweisen oder vollständigen Verschlüsselung ihres USB-Laufwerks.
Zu guter Letzt gilt es bei der Entsorgung oder Veräußerung einer alten Festplatte, einige Dinge zu beachten.

zum Testanfang

Außerdienststellung: Was muss ich bei der Entsorgung oder Veräußerung meiner alten USB-Festplatte beachten?

Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Veräußerung Ihrer ausrangierten Massenspeicher, besonders wenn Sie keine Ahnung haben, aber auch sonst! Neugierige Menschen ersteigern Ihre alte Festplatte nicht weil sie einen Datenträger benötigen. Deren Interesse liegt oft darin, die Daten Ihrer formatierten USB-Festplatte wieder herzustellen, um sie gewinnbringend zu verwerten. Wenn Sie Ihr Festplattenlaufwerk formatieren bzw. löschen, bleiben die Daten weiterhin auf ihm vorhanden. Nur das "Inhaltsverzeichnis" wird entfernt. Mit geeigneter Software können die Daten wieder lesbar gemacht und für Erpressungsversuche genutzt werden. Deshalb ist die sachgerechte Entsorgung eines alten Datenträgers der bessere Weg. Zudem ist der zu erwartende Erlös durch den Verkauf einer alten HDD eher geringerer Natur.
Eine ausrangierte USB-Festplatte darf nicht einfach weggeworfen werden. Vorher müssen die darauf befindlichen Daten geschreddert werden. Dazu verwendet man ein geeignetes Programm wie den CCleaner, welcher den Festplatteninhalt mehrfach mit wirren Zahlen überschreibt. Erst danach sollte man der Festplatte mittels Vorschlaghammer und/oder starker Magneten zu Leibe rücken.

zum Testanfang

Festplattenreparatur: Hilfe meine externe Festplatten ist kaputt gegangen. Wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt sich den Strick zu nehmen?

Jain! Am besten ist es, wenn es nie zu einer Festplattenreparatur kommen muss. Tritt dieser Fall ein, wird es entweder sehr teuer oder aber enorm kompliziert. Deshalb sollte der Inhalt einer internen Festplatte, immer auf einer externen Festplatte gesichert werden. Selten gehen beide Festplatten gleichzeitig kaputt. Vorher werden Sie vom Blitz getroffen oder von einem Lottogewinn heimgesucht.
Haben Sie es versäumt Ihre Daten zu sichern und sind nun von einem Festplattendeffekt betroffen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können für sehr viel Geld Ihre Festplatte, aber auch Ihre wertvollen Daten in professionelle Hände geben. Diese Experten stellen Ihre Daten für 10.000 EUR wieder her, um sie dann ggf. auszuspionieren. Nicht alle Experten sind so gemein, aber man muss damit rechnen.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, die Daten selbst von der defekten USB-Festplatte zu retten. Dazu kauft man eine baugleiche Festplatte und baut die Speicherscheiben der defekten Festplatte in die neue Festplatte ein. Im günstigsten Falle kommt man so wieder an seine Daten. Einfach ist dies nicht, aber in 90% aller Fälle zielführend. Selten sind nämlich die eigentlichen Speicherbausteine einer Festplatte defekt. Oft ist es das elektronische Drumherum, was den Geist aufgibt, z.B. weil Sie eine Tasse Bohnenkaffee darüber ausgeschüttet haben. Speziell bei einer externen Festplatte ist oft nur das USB-Festplattengehäuse defekt. Hier genügt es, die interne HDD in ein neues externes Festplattengehäuse zu bauen. Das kann sogar ein Abiturient! Bei der Gelegenheit sollte man gleich ein USB-3.0 Festplattengehäuse erwerben.

externe Festplatten im Test

unsere Testsieger 2016