Der kritische Fenstersauger Test

Die besten Fensterreiniger 2017 im Vergleich

Was hat man nicht alles schon probiert, um die Fenster vom Schmodder zu befreien? Putzten unsere Großeltern noch mit dem Fensterleder, so versuchten es unsere Eltern mit dem Heißdampfgerät. Unsere Kinder nehmen wahrscheinlich einen Fensterputz-Roboter zu Hilfe?! Doch erst einmal sind wir an der Reihe! Uns hat die Industrie den Fenstersauger beschert. Die Werbung suggeriert uns, dass das Fensterputzen noch nie so spaßig und effektiv war wie heute, dank des allmächtigen Fenstersaugers. Grund genug für uns, einen Fenstersauger Test durchzuführen. Im Fenstersauger Test 2017, gilt es die Fenstersauger TestWundermedizin gegen verschmutzte Fensterflächen kritisch zu beäugen und auszutesten. Zahlreiche Meinungen und Kundenrezensionen sprechen für das handliche Haushaltsgerät. Nicht alle Fenstersauger Erfahrungsberichte können getürkt sein?! Wie dem auch sei, wir machten uns hoffnungsvoll aber neutral an die Arbeit, um den besten Fenstersauger zum Testsieger zu küren, aber auch um das wahre Potential der neuen Technik einschätzen zu können. Soviel sei dem Test vorweggenommen: Fenstersauger sind kein fauler Zauber! Doch auch der Testsieger bedarf einer führenden Hand, einer gewissen Nacharbeit und der halbwegs passenden Fenstergröße. Der beste Fenstersauger im Test, erleichterte die Arbeit erheblich, gab der Hausfrau aber dennoch Gelegenheit zum Fenster-Feintuning.
 

Fensterreiniger gestern und heute

Am besten wäre es wohl gewesen, das Fenster nie zu erfinden. Doch der Mensch machte sich selten Gedanken über die Folgen seines Handelns. Anfangs gab es kaum Probleme mit verschmutzten Fenstern. Nicht etwa dass die Fenster früher nicht der Verschmutzung unterlagen. Nein das nicht, aber damals störten sich die Menschen nicht an schmutzigen Fenstern. Sie hatten andere Probleme. Mitunter ärgerten sie sich darüber, dass sie die Scheiben nicht essen konnten und verspeisten stattdessen die Fensterrahmen. Mit wachsendem Wohlstand aber, wollte man sehen was draußen vor sich ging.

Zunächst spuckte man ein Taschentuch feucht, um damit ein Guckloch in die Scheibe zu reiben. Später wurde daraus das Fensterleder. Über Jahrzehnte hinweg, reinigte man die Scheiben mit Fensterleder, Geschirrtücher und Zeitungspapier. Wasser und Fensterputzmittel ersetzten im Laufe der Zeit die Spucke, welche fortan in den Gesichtern der Kinder breit geschmiert wurde. Der wachsende Perfektionismus, aber auch die größer werdenden Fensterflächen, sorgten für einen stetig wachsenden und Kräfte zehrenden Arbeitsaufwand. Besserung versprach der Dampfreiniger, welcher seine Versprechungen aber nur sehr begrenzt halten konnte. Zu klein waren viele Fenster, zu groß die Nebenwirkungen, welche der Dampfreiniger zu verantworten hatte. Nässe und Feuchtigkeit schädigten den Wohnbereich, den Baukörper und die technischen Geräte in den Wohnstuben unserer Eltern. Bewährten sich die Heißdampfgeräte bei Wintergärten und Gewächshäusern, so verursachten sie im Wohnbereich, aber auch an der Außenfassade fast immer eine riesige Sauerei. Auch wenn der Dampfreiniger bei größeren Fensterflächen in freier Natur, seine Berechtigung unter Beweis gestellt hat, so erwies er sich nicht als die Lösung des Problems im heimischen Umfeld. Er löste und entfernte den Dreck, nahm ihn aber nicht auf. Die Suppe suppte herab und wölbte das Laminat. Die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Wohnung erreichte ein kritisches Niveau und schädigte die sensible Elektronik. Findige Techniker von Kärcher erkannten das Problem und sannen nach einer Möglichkeit, die Feuchtigkeit von Laminat und Raumluft fernzuhalten. Saugen statt blasen war des Rätsels Lösung, welche man sich von den Staubsaugern abgeschaut hatte. Es käme heute auch keiner mehr auf die Idee, den Hausstaub zu verblasen, statt ihn in einen Behälter zu saugen. Der Fenstersauger war die logische Konsequenz. Mit einem leistungsstarken Li-Ion-Akku versehen, sollte er das Fensterreinigen revolutionieren. Leicht zu handhaben trat er an, den Fensterdreck aufzunehmen, statt ihn auf andere Einrichtungsgegenstände zu übertragen. Nur das Lösen hartnäckiger Verschmutzungen ist nicht seine Domäne. Auch die Fensterrahmen bedürfen im unteren Bereich der geringen Nacharbeit. Hat das Fenster jedoch die richtige Größe, vermag der Fenstersauger die Arbeit der Hausfrau nachhaltig zu erleichtern.

Flächen für den Fenstersauger

Fenstersauger halten mehr als sie versprechen und versprechen mehr als sie halten. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Ausgangssituation ab. Erleichtern Fenstersauger nicht in jedem Fall das Reinigen der Fenster, so reinigen sie doch auch andere glatte Flächen. Duschkabinen, Schränke, Tische oder Solarpaneele, lassen sich mit dem Fenstersauger ebenso gut reinigen, wie geeignete Fensterflächen. Maßgeblich für den Erfolg bei Fensterflächen, ist deren Größe. Butzenfenster, Sprossenfenster, Kellerfenster und Dachluken, lassen sich einfacher mit der Zahnbürste reinigen, wie der Fenstersauger Test 2017 im weiteren Verlauf zeigen wird. Gewächshäuser und Wintergärten schreien nach wie vor nach dem Dampfreiniger. Wenn der Dampfreiniger nichts kann, aber das kann er. Unser Dampfreiniger Test weiß darüber zu berichten. Trotzdem wurde der Fenstersauger zu Recht erfunden! Standardfenster mit einer Fensterfläche von 1-8 Quadratmeter, liegen dem Fenstersauger sehr gut. Es sind die Fenster und Balkontüren, welche in den Wohnbereichen heutiger Häuser verbaut werden. Kleinere Fenster sind wie zu Omas Zeiten, mit dem Fensterleder besser bedient. Wer sich die Arbeit im Wohnbereich erleichtern möchte, sollte den Fenstersauger in Erwägung ziehen. Als Geschenk ist er bei der Ehefrau beliebter als ein Bügelbrett oder ein Epilierer!

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Der Fenstersauger Test im Detail

Im Fenstersaugertest traten verschiedene Modelle weniger Hersteller und einige Dampfenten gegeneinander an. Kärcher brachte den Fenstersauger auf den Markt und verdient sich seither trotz günstiger Preise eine goldene Nase an den innovativen aber eigentlich recht einfachen Haushaltshelfern. Sprühflasche und Hauptarbeitsgerät des späteren Fenstersauger Testsiegers, kommen deshalb im Goldnasendesign daher. Während die Sprühflaschen der Kärcher Fenstersauger etwas billig anmuteten, verzichteten die Chinaplagiate gleich ganz auf das von vielen Testern als überflüssig empfundene Beiwerk. Da man spätestens nach der ersten Anwendung auf handelsüblichen Fensterreiniger zurück greift, kann man auch gleich dessen Sprühflasche verwenden. Einmassiert wird das Fensterputzmittel dann mit einem einfachen Mikrofaser-Tuch. Durch das Beilegen einer speziellen Sprühflasche, möchte Kärcher wohl den Zubehör Verkauf forcieren?! So bekommt der Putzteufel das spezielle Reinigungskonzentrat für etwa 12 EUR pro Liter und den passgenauen Kärcher Microfaser Wischbezug für ca. 10 EUR pro Stück. Wer nicht weiß wohin mit dem Geld, kann natürlich Gebrauch davon machen. Den Fenstern schadet es nicht. Tatsächlich erhöhte sich durch Nutzung des Originalzubehörs, die Gründlichkeit des Reinigungsprozesses marginal.
Die ebenfalls zum Fenstersauger Vergleich hinzugezogenen Dampfenten, verzichteten ganz auf Putzmittel und Werkzeuge zum Putzmittelauftrag. Hier erledigt der Wasserdampf das Lösen starker Verschmutzungen. - Der einzige Vorteil den die Dampfenten im Test vorzuweisen hatten.
Die Fenstersauger erschienen außerordentlich gut verarbeitet, aus massivem Kunststoff bestehend, zum Test 2017. Auch die beiliegenden Ladegeräte vermittelten einen sicheren Eindruck. Sie ähneln leichten Handyladegeräten. Etwas anders sah es bei den Chinaplagiaten aus. Deren Kunststoffe waren dünn, passten selten bündig aneinander und wiesen oft große Spaltmaße auf. Schlecht entgratete Kannten hinterließen in einem Fall tiefe Risswunden an der Hand einer Testperson. Schon der Anblick der Billignachbauten genügte uns, um sie vom weiteren Testverlauf auszuschließen, zumal auch deren Netzteile nicht vollständig isoliert waren.
Nun galt es also die echten Fenstersauger zu testen und sie ferner mit den Dampfenten zu vergleichen.
Die Arbeitsbereitschaft der Fenstersauger ist schnell hergestellt. Eine Ausnahme bildet der doch recht lange Ladevorgang. Die Akku-Fenstersauger überzeugten im Test zwar mit einer ordentlichen Laufzeit, sollten aber schon einen Abend vor dem Frühjahrsputz an die Steckdose gehangen werden. Diese Probleme kennt die Dampfente nicht, denn sie ist aufgrund des hohen Energiebedarfs schnurgebunden. Dafür muss die Dampfente vor dem Einsatz mit Wasser befüllt und am Stromnetz hängend aufgeheizt werden. Eigentlich auch kein großer Akt. Sowohl Dampfenten als auch Fenstersauger, überzeugten im Test durch ihre einfache Handhabung. Beide Gerätegattungen sind recht leicht zu händeln, ohne dass man sich einen Muskelkater einfängt.
Der erste nennenswerte Unterschied tritt in der Arbeitsweise der Konkurrenten zu Tage. Während die Dampfente bläst, spuckt, sabbert und die Luftfeuchtigkeit in der Raumluft erhöht, saugt der Fenstersauger das zuvor manuell aufgetragene Fensterputzmittel mit dem gelösten Schmutz, in den dafür vorgesehenen Auffangbehälter. Der mittels Dampfente gelöste Schmutz, kann zwar auch mit einer aufgesetzten Fensterlippe von der Scheibe gewischt werden, landet dann aber wegen der Erdanziehungskraft, im unteren Teil der Wohnung. Bestenfalls genügt es hinterher das Fensterbrett mit dem Scheuertuch vom Schmodder zu befreien. Wir betrachten dies nicht als saubere und durchdachte Lösung. Zudem schädigt der Wasserdampf die empfindliche Heimelektronik. Auch die getesteten Fenstersauger hinterlassen leichte Spuren am unteren Rahmen, welche aber mit einem Wisch entfernt werden können. Auch deshalb empfehlen wir statt der teuren Microfaser-Wischbezüge einfache Microfasertücher zum Auftragen des handelsüblichen Fensterreinigers zu verwenden. Diese können nach dem Absaugen der Fenster, gleich zum nachwischen der Fensterrahmen herhalten. Alles in allem aber, arbeiteten die Fenstersauger im Test recht sauber, ohne die von den Dampfreinigern gewohnten Kollateralschäden zu verursachen.
Im Ergebnis hinterlassen sowohl Dampfente als auch Fenstersauger, mit etwas Übung, eine (fast) saubere Fensterscheibe. Für beide Gerätearten gilt es ein gewisses Gefühl zu entwickeln, ohne an einem Lehrgang teilnehmen zu müssen. Perfektionisten werden bei genauerem Hinsehen, an der gereinigten Fensterscheibe leichte Putzstreifen wahrnehmen. Diese können durch Verwendung des originalen Reinigungskonzentrates und durch ruhiges, gleichmäßiges führen des Fenstersaugers, auf ein Minimum reduziert werden.
Ein Fenstersauger benötigt weit weniger Kraft und hinterlässt nicht nur eine saubere Fensterscheibe, sondern auch ein ordentliches Umfeld und ein heiles Zuhause. Letztere Punkte können Dampfenten nicht garantieren. Der Fenstersauger ist deshalb unser klarer Testsieger im Vergleich mit der Dampfente.

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Die vorbeugende Vereinfachung der Fensterreinigung

Wer sich ein Haus baut, sollte sich nicht nach den Vorlieben des Fenstersaugers richten. Trotzdem sollte man sich bezüglich der künftigen Fensterflächen, ernsthaft den Kopf zerbrechen. Wer die Fenster zu klein und an falscher Stelle plant, riskiert Depressionen in Ermangelung an Helligkeit. Trotzdem ist es nicht sinnvoll, das Mauerwerk im Übermaß durch Fensterflächen zu ersetzen. In Zeiten steigender Energiepreise, gilt es die Fenster sinnvoll zu platzieren, aber nicht ausufern zu lassen. So ist es nicht ratsam das Licht durch riesige Fenster auf der Nordseite, sondern durch maßvolle Fenster auf der Südseite ins Haus zu holen. Das Wohnzimmer gehört auf die Südseite und das Schlafzimmer auf die Nordseite. Küche und Bad stören sich nicht daran, wenn Licht und Luft durch mittelgroße Fenster auf West- oder Ostseite ins jeweilige Zimmer strömen. Zu kleine Fenster sind nicht gut. Große Fenster sind oft unnötig. Wer sich einmal richtig den Kopf zerbricht, hat später ordentlich Licht, aber verhältnismäßig wenig Arbeit mit dem Fensterputzen. Riesige Fensterflächen sind Luxus, oft aber auch ein Zeichen von geistiger Unbedarftheit! Jeder muss wissen, was er auf Dauer, z.B. im Alter stemmen kann. Mittelgroße Fensterflächen kommen dem Fenstersauger zugute.
Ebenso sollte man Butzenfenster, Sprossenfenster und viele kleine Fensterflügel vermeiden. Wer nicht weiß wohin mit dem Geld und sich statt des Fenstersaugers eine Putz-Elli leisten kann, der kann diesen Rat ignorieren. Normalsterbliche aber sollten sich über die freie Sicht und die höhere Lichtausbeute des ungeteilten Einflüglers freuen. Dieses lässt sich mit dem Fenstersauger reinigen, das Sprossenfenster nicht.
Wenn Sie Ihr Haus so bauen, dass es dem Fenstersauger zugute kommt, haben Sie alles richtig gemacht!

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Das Fensterputzen in ferner Zukunft

Fenster sind ein notwendiges Übel und werden auch in ferner Zukunft nicht vollständig verschwinden. Viele Fenster werden durch LED- und OLED-Displays ersetzt werden, welche aber auch gereinigt werden müssen. Möchte man seine Bude belüften oder seine Rübe zum Fenster hinaushängen, bedarf es nach wie vor echter Fenster. Diese wird man mit super flexiblen Dampfsaugern reinigen, welche nicht nur den Schmutz lösen, sondern auch den Rahmen erfassen. Heutige Fenstersauger sind zu steif, um auch die Rahmen zu reinigen. Außerdem lösen sie den Schmutz nicht im selben Arbeitsgang. Derzeit muss man in manuelle Vorarbeit treten, möchte man den Schmutz lösen, bevor man ihn einsaugt. Sehr schnell wird man deshalb die Dampfente mit dem Fenstersauger kreuzen, um die Saugdampfente zu erschaffen. Ersetzt man deren Schnabel durch die von den C-Promis her bekannten Schlauchbootlippen, hat man das perfekte Fensterreinigungsgerät. Alternativ dazu wird man "Rahmenbündige Fensterflächen" konstruieren, welche der Hausfrau das Reinigen von Fenster und Rahmen in einem Arbeitsgang ermöglichen. Bei Doppelfenstern gilt es dazu den Abstand zwischen den Scheiben deutlich zu vergrößern. Die zwischen den Scheiben verwendeten Edelgase Argon und Krypton, würden dann jedoch in hundertfacher Menge benötigt, was den Preis pro Fenster erheblich verteuern würde.
Das Fensterputzen wird sich merklich vereinfachen, aber auch in 100 Jahren, nicht von selbst vonstattengehen. So fallen die ersten Fensterputz-Roboter welche der Markt zu bieten hat, in den Erfahrungsberichten ihrer Nutzer durch.
 

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