Die Besten im Klimaanlagen Test

Mobile Klimageräte im Vergleich

Steht der Sommer vor der Tür, steht die Klimaanlage hoffentlich dahinter! Mobile Klimageräte verbrauchen zwar viel Energie, geben aber auch sehr viel davon zurück, in Form von Lebensenergie und Lebensfreude. Manchmal dienen sie auch der Lebenserhaltung. Ein Klimaanlagen Test soll Aufschluss darüber geben, wann sich die Investition in ein mobiles Monoblockgerät lohnt und welche anderen Maßnahmen man alternativ ergreifen kann, um sein Temperaturniveau zu regulieren. In unserem Vergleich geht es uns um die einteiligen mobilen Klimageräte ohne Außeneinheit. Diese sind günstig in der Anschaffung, flexibel einsetzbar und in Eigenregie zu installieren. Offenbarten die mobilen Klimageräte im Test 2017 auch einen gewissen Hang zur Klimaanlagen TestStromverschwendung, so stellen sie während längerer Hitzephasen mitunter die einzige Möglichkeit dar, die Leistungsfähigkeit der arbeitenden Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Auch in der Kurzeitpflege sterbender Angehörige, helfen die besten mobilen Klimageräte, den Leidensweg der Betroffenen signifikant zu verlängern. Die spätere Testsieger Klimaanlage überzeugte zudem im Dauertest und ließ sich auch von unbedarften Personen, ohne Blick ins Handbuch handhaben. Unser Testbericht offenbarte aber auch den Hauptschwachpunkt der kompakten Monoblock-Klimaanlagen, welcher jedoch harmlos ist, im Vergleich zu den Gefahren zweiteiliger Inverter-Klimasplitgeräte.

Klima-Splittgeräte und mobile Klimaanlagen im Vergleich

Klimaanlagen geben sich auch mit wenig Strom zufrieden, wenn sie über eine zusätzliche Außeneinheit verfügen. Klimasplittgeräte sind kaum teurer in der Anschaffung und verbrauchen im Vergleich zu den mobilen Klimaanlagen deutlich weniger Strom, sowohl zum Kühlen als auch zum Heizen. Leider erfordern die Inverter-Klimageräte von Gesetzes wegen, die fachmännische Montage durch einen Fachbetrieb der Kälte-Klimabranche. Wenngleich der handwerklich begabte Heimwerker einige Vorarbeiten in Eigenregie erbringen kann, so summieren sich die Kosten für ein Klima-Splittgerät auf mehrere tausend Euro. Kompensieren sich die höheren Installationskosten schon nach wenigen Jahren des regelmäßigen Einsatzes, so amortisiert sich der Nachteil der fehlenden Mobilität auch in 100 Jahren nicht. Eine zweiteilige Inverter-Klimaanlage ist an den Ort ihrer Installation gefesselt. Wer also sein Wohnzimmer damit bestückt, um seine Lebensqualität an heißen Tagen zu erhöhen, muss ggf. auch seine kranken und sterbenden Angehörigen im gleichen Zimmer versorgen. Diese sind es nämlich, welche unter den dauerhaft erhöhten Temperaturen in Folge der Klimaerwärmung am meisten zu leiden haben. Hitzewellen reißen nicht die jungen und schönen Menschen aus dem Leben, sondern die alten und schwachen. Sinkt die Lebensfreude aufgrund zu hoher Temperaturen, können sich junge Menschen durch den Abwurf ihrer Kleidung Erleichterung verschaffen. Die vom Leben gezeichneten Senioren, sollten im Interesse der Ästhetik darauf verzichten.

Wer sich nicht zwei Klimaanlagen leisten kann (eine mobile und eine stationäre), sollte im Sinne der Flexibilität, das mobile Monoblock-Gerät erwählen. Es lässt sich auch mal einige Tage vom Wohn- ins Sterbezimmer transferieren und kann so das Leiden der aus dem Leben Scheidenden erleichtern aber auch verlängern. Der Einsatz einer Klimaanlage stellt bei Sterbenden ggf. eine lebensverlängernde Maßnahme dar, welche mit der Patientenverfügung abgeglichen werden muss. Kühlt man das Krankenzimmer zu weit herunter, kann man sich die Kosten für das Kühlhaus sparen. Vorzeitig verschieden, profitiert auch der aufgebahrte Leichnam von einer geringeren Umgebungstemperatur. Er behält seine Frische und ermöglicht das längere Abschied nehmen in vertrauter Umgebung.
Zurück zu den Lebenden, denn ihnen gehört die Zukunft. Auch die Folgen der Klimaerwärmung haben sie exklusiv. Längere Hitzeperioden mit tropischen Nächten in Reihe geschaltet, zehren nicht nur an der Lebensfreude! Auch die Leistungsfähigkeit leidet massiv unter den extremen Temperaturen, welche nicht selten mit einer hohen Luftfeuchtigkeit einhergehen. Eine gute Klimaanlage, egal ob mobil oder stationär, verfügt deshalb zusätzlich über eine Entfeuchtungsfunktion. Die Entfeuchtungsfunktion gehört zum Klimagerät, wie die Butter zum Butterbrot! Ohne Entfeuchtungsfunktion kann eine Klimaanlage ihren Zweck in Mitteleuropa nicht erfüllen. Der unangenehme Teil mitteleuropäischer Hitze, resultiert in hohem Maße aus der Luftfeuchtigkeit, welche eine hohe Temperatur, deutlich höher erscheinen lässt. So erscheinen 40 trockene Grad Celsius in der Wüste nicht so unangenehm, wie 28 Grad Celsius im Schatten einer deutschen Eiche. Vermeintlich günstige Klimaanlagen unter 300 EUR, verzichten fast immer auf die Integration eines Luftentfeuchters. Auch sie kühlen die Luft im Vergleich zu teureren Klimageräten ebenbürtig herunter. Nur dass man den Effekt nicht spürt, weil die Luftfeuchtigkeit trotzdem an der Poritze kondensiert.

Im Vergleich zum Inverter-Klimasplitgerät, hat die Monoblock-Klimaanlage einen Nachteil in Petto, welchen man nicht verhehlen darf, möchte man diesem Testbericht einen seriösen Anstrich verpassen. Klimaanlagen können die überschüssige Wärme nicht wegzaubern, sondern nur aufnehmen und nach draußen verbringen. Bei fest montierten Klima-Splitgeräten, geschieht dies mit Hilfe der Außeneinheit. Eine saubere und energieeffiziente Sache! Monoblock-Klimaanlagen bekommen zwecks Wärmeableitung einen voll fetten Plastikschlauch verpasst, welcher durch das geöffnete Fenster nach draußen geführt werden muss. Darunter leiden nicht nur das Ambiente, sondern auch Wirkungsgrad und Brieftasche. Zwar lässt sich das geöffnete Fenster um den Schlauch herum ein wenig abdichten, aber trotzdem ist der Energieverbrauch im Vergleich zum Splitgerät deutlich höher. Das mobile Klimagerät braucht zur Erreichung seiner Klimaziele deutlich länger. Durch das Abführen der heißen Abluft nach draußen, entsteht im Zimmer ein Unterdruck, welcher sofort ausgeglichen wird, indem die selbe Menge Luft durch das geöffnete Fenster, in das Innere des Zimmers gezogen wird. Naturgemäß handelt es sich dabei nicht um Kaltluft. Das geöffnete Fenster wird also zum Bumerang.

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Die Gefahren der Klimasplitgeräte

Genau wie das mobile Klimagerät, sorgt auch das Splitgerät für einen Unterdruck im Zimmer. Dieser Unterdruck kann aber nicht durch ein geöffnetes Fenster ausgeglichen werden. Im schlecht abgedichteten Altbau finden sich genügend Mikroritzen im Mauerwerk und schlecht schließende Türen, welche den Lufteinlass ermöglichen. In seltenen Fällen, wenn der Altbau doch gut abgedichtet ist, rollen sich u.U. die Tapeten von der Wand oder es wird Luft aus dem Keller in den Wohnraum gesaugt. Die Tapeten kann man durch Innendispersionsfarbe ersetzen, aber Letzteres ist sehr gefährlich! In Kellerräumen sammeln sich naturgemäß die Zerfallsprodukte des Edelgases Radon. Sie sind die Hauptursache für die Entstehung von Lungenkrebs. Aus diesem Grunde sollten Sie sich auch niemals in eine Souterrain-Wohnung einmieten und die Türen zum Kellergeschoss immer schön geschlossen halten. Gegen das gelegentliche Abkühlen im Keller, sollte unsere Lunge hoffentlich nichts einzuwenden haben, zumal dabei kein Staub aufgewirbelt wird. Der durch die Klimaanlage hervor gerufene Unterdruckausgleich führt aber dazu, dass die Zerfallsprodukte des Radons, direkt in den Wohnraum gewirbelt werden. Ein Problem welches kaum jemand im Sinn hat.
Doch es geht noch schlimmer! Hermetisch abgedichtete Niedrigenergiehäuser (z.B. Passivhäuser), welche ihre Stabilität aus tragenden Styroporplatten beziehen, können sich durch den Unterdruck verformen. Bei Fertigteilhäusern (Insektenhotels) kann es hingegen sehr eklig werden. Der Unterdruck zieht die Insektenbrut aus dem Baukörper der in Holzständerbauweise Klimasplitgeräte Testerrichteten Behelfsbehausungen, in das Innere der Wohnung. Gleiches gilt für Pilzsporen. Befinden sich weder Insekten noch Schimmelsporen im Holz-Ständerbau, so sind es stattdessen Insektizide und Fungizide, welche den Unterdruck ausgleichen.

Leib und Leben sind akut bedroht, wird beim Bau eines Hauses geschlampt oder gar auf eine redlich erworbene Baugenehmigung verzichtet. So kam es im April 2013, aufgrund des Unterdrucks, hervorgerufen durch 85 Klimasplittgeräte, zur Implosion einer Textilfabrik in Bangladesch, bei der ca. 1000 Menschen Leib und Arbeitsplatz verloren. Weitere 2400 Menschen wurden verletzt und des Arbeitsplatzes beraubt. Experten suchen bis heute nach der Ursache. Wir wissen woran es lag! Obwohl massiv gebaut, hatte die mehrstöckige Textilfabrik, den Klimasplitgeräten nichts entgegen zusetzen. Der starke Unterdruck ließ zwar das Stahlbetongerippe nahezu unbeeindruckt, zog aber die Mauern aus den Stützfeilern. Mit mobilen Klimageräten hätte es nicht zu diesem Unglück kommen können. Verbrauchen Monoblock-Klimaanlagen im Vergleich zu Klima-Splitgeräten auch deutlich mehr Strom, und brauchen die mobilen Klimageräte zur Erreichung ihrer Klimaziele auch etwas länger, so arbeiten sie doch lebenserhaltender, sowohl kurzfristig als auch langfristig.
Zu oft verlieren mobile Klimageräte den Vergleich, gegen fest eingebaute Klima-Splitgeräte, weil sich die Vergleichenden nicht die Mühe machen, tiefer in die Problematik einzutauchen. Sogar die Stiftung Warentest empfiehlt in ihrem Klimaanlagen Test von Anno Knips (06/2008), wenn möglich einem Klima-Splitgerät den Vorzug zu geben. Dort hat man unserer Meinung nach zu oberflächlich gedacht. Aber es war ja auch eine verrückte Zeit. Unser Testsieger ist die mobile Klimaanlage, wenngleich deren Wärmeabführung im Vergleich zur eleganteren Wärmeableitung der Klima-Splitgeräte, wie ein Schildbürgerstreich anmutet.

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Die Klimaanlagen Vermeidung

Muss man den Einsatz einer Klimaanlage überhaupt vermeiden? Ist es sinnvoll, durch geeignete Baumaßnahmen, einer zu starken Erwärmung des Baukörpers vorzubeugen? Bedingt! Bei Neubauten gibt es diesbezüglich kaum Diskussionsbedarf, denn von den strengen Vorschriften zur Wärmedämmung, profitieren die Bewohner auch im Sommer, ob sie wollen oder nicht. Häuslebauer werden von Gesetzes wegen dazu verdonnert, geeignete Wärmedämmmaßnahmen in die Preiskalkulation aufzunehmen. Rechnen tut sich so etwas nicht! Diese Behauptung wagen wir davon ausgehend, dass heutige Porenbeton-Eigenheime, aufgrund ihrer "Effizienten Bauweise", spätestens nach 50 Jahren zerbröseln und vom Wind davon geblasen werden.
Plant ein Hausbesitzer die Fassade seines Altbaus zu dämmen, sollte er jedoch zunächst zum Rechenschieber greifen. Etwa 3% Heizenergie lassen sich einsparen, wenn ein 60 Jahre alter massiver Nazibau, gemäß der gesetzlichen Vorgaben, nachträglich gedämmt wird. Wer bisher also eine Gasrechnung in Höhe von 1000 EUR zu berappen hatte, spart künftig 30 EUR im Jahr an Heizkosten. Die Dämmung eines 100m² großen Einfamilienhauses, kostet ca. 10.000 EUR. Ohne Berücksichtigung der Klimaanlage, amortisiert sich somit eine Fassadendämmung nach etwa 333 Jahren. Fassadenbauer sehen das Ganze etwas optimistischer. Der Gesetzgeber auch, denn er möchte die Wirtschaft ankurbeln und nicht den Hausbesitzer vor Dummheiten bewahren.
Die Dämmung wirkt natürlich auch im Sommer positiv, denn sie schützt den Baukörper auch vor eindringender Wärme. Trotzdem: Bevor Sie Ihr Haus modernisieren, damit es im Sommer schön kühl und im Winter schön warm bleibt, sollten sie sich mit dem vielen Geld besser die Kehrseite polieren. Vom übrig gebliebenen Geld, können Sie sich 10 mobile Klimageräte kaufen und 333 Jahre lang betreiben. Etwas anders sieht die Kosten-Nutzen Analyse aus, wenn der ökonomische Aspekt einer Modernisierung nicht im Vordergrund steht. Steht er aber zumeist!
Wer denkt er kann seinen Altbau kostengünstig durch Dach- und Fassadenbegrünung vor einfallender Sonne abschirmen, hat noch nicht die Bauschäden gesehen, welche derartige Begrünungsmaßnahmen anrichten können. Haftwurzeln sprengen den Putz von der Fassade (Stichwort Wurzelsprengung). Durch undichte Dachabdichtungen eindringendes Wasser, zerstört ein massives Haus binnen weniger Jahre. Einzig der große Laubbaum vor dem Südfenster, kann eine sinnvolle Maßnahme zur Bauwerksbeschattung und Klimaanlagen-Hinauszögerung darstellen. Leider gibt es auch ihn nicht umsonst. Entweder es dauert 20 Jahre bis er Schatten spendet, oder er kostet 10.000 EUR, erwirbt man ihn im Alter von 20 Jahren. Auch der Gärtner arbeitet nicht umsonst. Eine extensive Dachbegrünung (Gründach) gibt es für unser fiktives Einfamilienhaus ab 5000 EUR, die intensive Dachbegrünung kostet gut das 10-fache. Man macht so etwas nicht aus ökonomischen Gründen! Man sollte sich von "Fachleuten" auch keine schnelle Amortisation einreden lassen! Eine Amortisierung gibt es bei Modernisierungsmaßnahmen in der Regel nie, denn lange vor der Amortisation, muss schon wieder modernisiert werden. Gesetzgeber und Ökofritzen (verkappte Wirtschaftslobbyisten) sorgen dafür.
Natürlich amortisiert sich auch die Klimaanlage nie! Sie macht aber das Leben in einer verkorksten Bestandsimmobilie, am günstigsten lebenswerter. Ein im Test für gut befundenes mobiles Klimagerät, kostet etwa 500 EUR. In einem durchschnittlichen Sommer läuft es ca. 300h (=300kw Stromverbrauch). In 5 Jahren (durchschnittliche Haltbarkeit einer mobilen Klimaanlage), summieren sich die Kosten für Anschaffung und Betriebskosten, auf ca. 830 EUR. Somit gibt man im Jahr etwa 165 EUR für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden aus, entscheidet man sich für den Kauf einer mobilen Klimaanlage. Auch wer sein Haus dämmt, kann die Hitze nicht dauerhaft draußen halten und verspürt früher oder später einen Klimaanlagen-Bedarf. Wenngleich er aufgrund der besseren Dämmung sein mobiles Klimagerät günstiger betreiben kann, holt er das Geld für die Modernisierung, in 100 Jahren nicht wieder rein.
Künftige Häuslebauer sollten bei der Planung ihrer Immobilie, den Sonneneinfall berücksichtigen. Große Südfenster sind im Winter gut fürs Gemüt, machen das Haus aber im Sommer zum Backofen. Gleiches gilt für ungünstig vorgelagerte Wintergärten. Schlafräume gehören nicht auf die Südseite und auch nicht unters Dach! Dem Besitzer einer Bestandsimmobilie bleibt oft nur der Griff zum Klimagerät, soll das Herunterkühlen des eigenen Körpers im bezahlbaren Rahmen bleiben.

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Mobile Klimageräte im Test

Das Angebot an mobilen Klimageräten ist enorm. Die Preisunterschiede sind noch größer. Bekommt man die portable Klimaanlage im Supermarkt-Angebot mitunter schon für 200 EUR, so kann man für ein namhaftes Markenprodukt, auch mal einen Riesen hinblättern müssen. Beide Extreme sollte man vermeiden. Im Ergebnis unseres Testberichtes, kommen die mittelpreisigen Klimageräte am besten weg. Doch ein durchschnittlicher Preis ist für uns kein Kriterium, geht es darum, im Klimaanlagen-Test 2017 einen Testsieger zu ermitteln. Wir erwarten vom besten mobilen Klimagerät im Test, eine zeitnahe Kühlwirkung, eine unaufdringliche Arbeitsweise sowie eine sichere und dauerhafte Verarbeitung. Die Bedienung der künftig besten Klimaanlage, sollte ohne den ständigen Griff zur Bedienungsanleitung vonstattengehen. Beim Design interessiert uns in erster Linie das "Sounddesign" der Monoblock-Klimaanlagen, wenngleich auch ein unauffällig elegantes Erscheinungsbild, das Testergebnis positiv beeinflusst. Als zu laut erwiesen sich leider alle mobilen Klimageräte, wenngleich die Besten im Vergleich, etwas weniger aufdringlich zur Sache gingen.

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Kühlleistung / Kühlwirkung

Dass Kühlleistung und Kühlwirkung zwei verschiedene Dinge sind, hat unser Klimaanlagen-Test recht schnell ans Licht gebracht. Das Herunterkühlen der Temperatur bringt subjektiv nur dann etwas, wenn auch die Luftfeuchtigkeit durch das Klimagerät reduziert wird. Sie ist es, welche uns schwitzen lässt. Besitzt eine Klimaanlage keinen integrierten Luftentfeuchter, so kann die Kühlleistung durchaus phantastisch sein, aber die Kühlwirkung verpufft. Der Hitzegeplagte verspürt kaum einen Kühleffekt, obwohl die Temperatur um 3 Grad Celsius gesunken ist. Drei Grad Celsius weniger, können für einen erstaunlichen Kühleffekt sorgen, wenn die schwüle Luft im Zimmer, durch ein im Klimagerät integriertes Luftentfeuchtungsgerät, parallel zum Temperaturabbau reduziert wurde. Dann ist die Kühlwirkung größer als die Kühlleistung. Dies reduziert den Stromverbrauch, weil man die Temperatur nicht so weit herunter kühlen muss. Nebenbei fällt als Abfallprodukt auch noch Brauchwasser an. Ob man das aufgefangene Wasser trinken kann, haben wir im Klimaanlagen Test nicht überprüft. Die Zimmerpflanzen werden es nicht abschlagen, denn schließlich können sie nicht davon laufen. Wer also ein mobiles Klimagerät kaufen möchte, tut gut daran, auf das Vorhandensein einer Entfeuchtungsfunktion zu achten. Sie ist maßgeblich an der Kühlwirkung beteiligt. Man sollte dabei auch bedenken, dass das mobile Klimagerät bezüglich der Kühlleistung, dem Klima-Splittgerät im Nachteil ist. Genauer gesagt, braucht das Monoblock-Gerät deutlich länger, um die Luft herunter zu kühlen. Das parallele Reduzieren der Luftfeuchtigkeit, kompensiert den Zeit-Nachteil und sorgt für einen schnelleren Kühleffekt. Man zahlt gut 100 bis 200 EUR mehr, verspürt aber oft erst durch das parallele Absenken von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, eine Kühlwirkung. Auch wer sich ein Klimasplitgerät kaufen möchte, sollte eines mit Luftentfeuchtungsgerät erwählen!
Leider erwies sich eine vorhandene Luftentfeuchtungsfunktion im Klimageräte-Test 2017, nicht als Garantie für eine schnelle Kühlwirkung. Genau genommen waren 17 der 22 getesteten Klimaanlagen, mit unserer Testumgebung (30m²/80m³) hoffnungslos überfordert. Immerhin 5 portable Klimaanlagen, allesamt mit integriertem Luftentfeuchtungsgerät, vermochten es die Temperatur innerhalb von 2 Stunden, auf ein subjektiv erträgliches Niveau zu senken. Objektiv betrachtet, sank dabei die Temperatur um ca. 3 Grad, auf 22 Grad Celsius. Dies schaffte auch eine portable Klimaanlage ohne Luftentfeuchter. Eine fühlbare Wirkung blieb aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit jedoch aus. Die spätere Testsieger-Klimaanlage agierte in dieser Testdisziplin vorbildlich, wenngleich auch sie ihre Zeit benötigte.

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Installation / Handhabung / Bedienung

Die Installation der mobilen Klimageräte ist keinesfalls so einfach wie man denkt. Auf den Produktabbildungen der Hersteller, ist das grundsätzliche Handicap aller mobilen Klimaanlagen selten zu sehen. Es gilt einen fetten Abluftschlauch durch ein geöffnetes Fenster nach draußen zu führen. Man sollte es sich dabei nicht zu einfach machen! Auch wenn einem der hohe Stromverbrauch egal ist, so ist doch jedem Hitzegeplagten an einer schnellen Kühlwirkung seiner Monoblock-Klimaanlage gelegen. Wird also der Spalt nicht halbwegs professionell abgedichtet, sieht es bescheiden aus, kostet es langfristig viel Geld und dauert es ewig bis die Temperatur im Zimmer sinkt. Der Zubehörhandel stellt mehr oder eher weniger geeignete Fensterabdichtungen bzw. Warmluftstopper bereit, welche durchaus eine spürbare Wirkung zeigen. Gut 20% Energie lässt sich so einsparen. Auch die Kühlung geht etwas schneller vonstatten. Der ambitionierte Heimwerker wird sich seine Fensterabdichtung aus Holz oder Hobbyplast selber bauen und so eine deutlich höhere Effektivität seiner Klimaanlage erzielen. Wer sein mobiles Klimagerät gerne in verschiedenen Räumen einsetzt, braucht natürlich für jeden Raum eine individuelle Fensterabdichtung, es sei denn die Fenster gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Hat man sich mit seinem Fensterspalt arrangiert, ist das Gröbste überstanden. Zumindest die besten Klimaanlagen im Test, so auch der spätere Testsieger, verzichten fortan auf handwerkliches Geschick und Abitur, und lassen sich ohne Bedienungsanleitung bedienen. Idealerweise hilft eine ergonomische Fernbedienung dabei, das schwitzende Sitzfleisch auf dem Sessel zu belassen. Leider galt es bei 13 der 22 getesteten Klimageräte, die Bedienungsanleitung nicht nur zwecks Studium der Sicherheitshinweise in die Hand zu nehmen. Die Bedienung gestaltete sich unlogisch, der Wassertank war mitunter schwer zu leeren und auf eine (brauchbare) Fernbedienung, verzichteten fast alle mobilen Klimageräte. Kaufen Sie nie ein Klimagerät, ohne dessen Fernbedienung gesehen zu haben! Sie ist unverzichtbar für Leute die am Sessel kleben! Allgemein galt es im Test, die mehrsprachigen Bedienungsanleitungen zu kritisieren, in denen die eigene Sprache angesichts zu kleiner Buchstaben, zu kurz kam. Seriöse Hersteller bieten auf ihrer Website eine ordentliche Bedienungsanleitung zum Download feil, deren deutschen Teil man sich vergrößert ausdrucken kann. Das den Klimaanlagen beiliegende Handbuch, eignet sich oft nur für den Sanitärbereich, zum polieren der eigenen Kehrseite. Mitunter braucht man die Gebrauchsanleitung ja doch, und sei es nur, um sich mit dem Klimagerät vertraut zu machen.

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Wie sieht sie aus? / Wie hört sie sich an?

Gute mobile Klimageräte verfügen über einen Ventilator. Schlechte Klimaanlagen besitzen stattdessen einen Propeller. Lautlos arbeitete auch die beste mobile Klimaanlage im Test nicht. Wohl aber vermochte sie es, den Familienfrieden nicht zu stören. Auch ermöglicht sie es dem Büroangestellten, sich auf seine Computerarbeit zu konzentrieren. Das begleitende Rauschen des Ventilators, kann mit etwas Phantasie den Urlaub am Meer ersetzen. Im Schlafzimmer versagen hingegen, sowohl das schlechteste, als auch das beste mobile Klimagerät. Trotzdem hilft die Klimaanlage auch dabei, cool in den Schlaf zu finden. Man muss das Schlafzimmer halt vorkühlen und das Klimagerät beim Zubettgehen abschalten. Ist man erst mal eingeschlafen, sorgt die steigende Temperatur für feuchte Träume. Um Mitternacht erwacht, hilft oft auch das geöffnete Fenster. Trotzdem stellte die hohe Lautstärke vieler Klimageräte in unserem Test, ein absolutes No-Go dar. Man kann nicht immer nur Vorkühlen. Möchte man im Wohnzimmer sitzend, den bildungsintensiven Fernsehsendungen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten folgen, kann ein zu lautes mobiles Klimagerät, für beträchtliche Verstimmungen sorgen. Oft sind es zu kleine Lüfter, welche zu schnell drehen müssen, um ihr Pensum zu schaffen. Je größer das Windrad, desto langsamer und leiser kann es rotieren, um seine Kühlwirkung zu verbreiten. Hier trennte sich die Spreu vom Heu. Die zu schnellen Rotoren schlechter Klimaanlagen, sorgten nicht nur für einen hohen Geräuschpegel, sondern auch für einen ungesunden Luftzug. Wird die Luft zu schnell umgewälzt, drohen sommerliche Erkältungskrankheiten, welche besonders unangenehm sind. Im Sterbezimmer angewendet, arbeiten solche vermeintlich günstigen Klimageräte äußerst effektiv...
Bezüglich des äußeren Erscheinungsbildes einer Klimaanlage, zeigten wir uns im Test recht tolerant. Ein gefälliges Klimagerät, welches sich in ein normales Wohnambiente einfügt ohne anzuecken, hat bei uns ein Stein im Brett. Schließlich sitzt man vor einem mobilen Klimagerät nicht wie vor einem Kamin. Man möchte die Kühlwirkung genießen, nicht aber den Anblick der Klimaanlage. Sticht diese durch ihr auffälliges Design hervor, stört sie den optischen Seelenfrieden. Wohl wissend dass der persönliche Geschmack eine Rolle spielt, selektierten wir vorsichtig, erachteten aber trotzdem 10 Kühlgeräte als unmöglich. Wir erwarteten zumindest eine dezente Einfarbigkeit. Silbergrau ist immer gut, sieht man doch darauf den Staub nicht so. Außerdem fügen sich silberne Accessoires, gut in bestehende Möblierungen ein.

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Klimaanlagen im Dauertest

Im Dauertest beurteilten wir Haltbarkeit und Kühlwirkung der Testsieger-Aspiranten. Hier trennte sich nun ganz objektiv die Spreu vom Heu. Sehr viele Klimageräte enttäuschten im Test bezüglich ihrer Kühlwirkung. Trotz vorhandenen Luftentfeuchters, vermochten es viele mobile Klimaanlagen nicht, die Testumgebung in angemessener Zeit merklich herunter zu kühlen. Zwei mobile Klimageräte waren nach kurzer Zeit defekt und mussten sich mit mangelhaftem Testergebnis nach Hause schleichen. Drei weitere Klimaanlagen erreichten das Testende nicht. Auch sie fielen aus. Eine mobile Klimaanlage fing sogar an zu schmoren, was angesichts des hoch explosiven Kühlmittels, keine kleine Verfehlung darstellte.
Die Verarbeitung der oft namenlosen Klimaanlagen ist zumeist furchtbar. Dabei war es nicht nur das optische Zusammenspiel der Gehäuseteile, welches im Test brüskierte. Viel schlimmer waren die fast immer vorhandenen technischen Verarbeitungsmängel, welche früher oder später zum Ausfall oder gar zum Brand einer Klimaanlage führen. Lassen Sie ein solches Klimagerät nie unbeaufsichtigt und installieren Sie zur Sicherheit einen Rauchmelder an der Zimmerdecke! Im Rahmen einer inneren Sichtprüfung, entdeckten wir bei 10 der mobilen Klimageräte, ungenügende Lötstellen, lose Verschraubungen, beschädigte Stromkabel und/oder leitungsüberbrückende metallische Fremdkörper. Derlei Fertigungsfehler lassen sich zwar nie ganz ausschließen, aber durch eine verantwortungsbewusste Endkontrolle herausfiltern. Die Endkontrolle treibt natürlich den Preis eines Produktes nach oben, denn sie kann die Herstellungsdauer einer Klimaanlage verdoppeln. Von den 22 zum Test angetretenen Klimaanlagen, bekamen von uns 2 Monoblockgeräte die Testnote "Sehr gut" verliehen. Ein weiteres mobiles Klimagerät verdiente sich die Note 2,5. Alle anderen Testprobanden versagten im Dauertest. Ein funktionierendes Kühlgerät welches es nicht vermag die Testumgebung merklich herunterzukühlen, ist für uns kein funktionierendes Klimagerät!

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Testergebnis im Klimaanlagen Test 2017

Mobile Klimageräte sind besser als ihr Ruf! Wer aus ökonomischen und ökologischen Gründen lieber im eigenen Saft schmort, möge dies tun. Vielleicht ergeben sich ja andere Möglichkeiten der Abkühlung. Wer jedoch Leistung bringen muss oder ums Überleben kämpft, kommt im Hochsommer mit längeren Hitzephasen und tropischen Nächten, nicht an einer Klimaanlage vorbei. Selbst das dickste Mauerwerk ist irgendwann von Wärme durchdrungen und speichert diese wie ein Schamottstein. Auch bei nächtlicher Abkühlung sorgt die Wärmeabstrahlung aus der Wand, für schlaflose Nächte und Unausgeschlafenheit am Tage. Die Leistungsfähigkeit sinkt, der Patient stirbt. Um die Folgen der Klimaerwärmung zu mildern, hilft entweder eine Modernisierung für 20.000 EUR, oder eine Klimaanlage für 500 EUR. Unter Berücksichtigung von Verschleiß und Betriebskosten, schlägt das Mobile Klimagerät mit etwa 165 EUR pro Jahr zu Buche. Die Modernisierung bringt selten die erhoffte Wirkung und amortisiert sich nie. Ist das Mauerwerk stabil und spielt sich das Leben, Arbeiten und Sterben der Familie, in einem Raum ab, ist es nicht verkehrt zum Klima-Splitgerät zu greifen. Es birgt eigene Gefahren (Immobilienimplosion durch Unterdruck!), verbraucht aber im Vergleich zur mobilen Klimaanlage weniger Strom, kühlt schneller und kann auch zur kostengünstigen Beheizung der Wohnung in der Übergangszeit heran gezogen werden.
Wer die Fassade nicht mit einer Außeneinheit verschandeln darf und ein einzelnes Gerät in verschiedenen Räumen nutzen möchte, der kaufe sich am besten eine mobile Klimaanlage. Keineswegs sollte er sich aber von einem Baumarkt- oder Supermarkt-Werbezettel dazu verleiten lassen, zum erst besten 199 EUR Angebot zu greifen. Es besitzt weder eine Luftentfeuchtungsfunktion, noch eine angemessene Lebensdauer. Seine Lautstärke erinnert an den Propeller einer Flugmaschine. Wer sich während des Einsatzes seiner Klimaanlage unterhalten und einen zeitnahen Kühleffekt verspüren möchte, sollte mindestens 400 EUR für ein mobiles Klimagerät einplanen. Auch dieses arbeitet nicht lautlos, kann aber im Wohnzimmer und auch im Arbeitszimmer ertragen werden. Im Schlafzimmer nicht! Es kühlt dank zusätzlicher Luftentfeuchtung zeitnah und merklich. Auch geht es nicht nach Garantieablauf kaputt. Unser Testsieger ist ein gutes Beispiel dafür, dass mobile Klimageräte nicht von Grund auf böse sind. Auch wenn man durch rechtzeitiges Verdunkeln seiner Fenster und gezieltes nächtliches Lüften, den Klimaanlagen Einsatz hinauszögern kann und sollte, gibt es keinen günstigeren und effektiveren Helfer in sommerlichen Extremsituationen, wie das mobile Klimagerät. Kann der arbeitslose Faulpuckel alle 30min in sein Swimmingpool hüpfen, kann es der Sterbende nicht, und auch nicht der angestellte Büroarbeiter. Jenen hilft eine im Test für gut befundene Klimaanlage. Die Stromkosten können im gewerblichen Bereich von der Steuer abgesetzt werden und reduzieren so den zu versteuernden Gewinn. Ein Arbeitgeber der seine Angestellten im eigenen Saft schmoren lässt, reduziert deren Leistung um bis zu 80% und schießt sich somit aus Geiz ein Eigentor.
In Anbetracht der hohen Ausfallquote und des schlechten Wirkungsgrades vieler mobilen Klimageräte, fällt unser Testergebnis im Klimaanlagen Test 2017, leider etwas ernüchternd aus. Zu wenige seriöse Firmen widmen sich der Herstellung von mobilen Klimageräten. Einige vertrauenswürdige Hersteller, lassen sich glücklicherweise nicht abschrecken! Sie haben es schwer, angesichts der Dumpingpreise schlechter Konkurrenzprodukte, welche statt der Temperatur, den Ruf der Branche nach unten ziehen.

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