Die Besten im Monitor Test 2017

LED-Monitore mit TN- & IPS-Displays im Vergleich

Die Testergebnisse im Monitor Test 2017 werden ein wenig durch die Tatsache getrübt, dass die Hersteller ohne Sinn und Verstand, der Verbreitung des 16:9 Formates oberste Priorität einräumen. Die für den Arbeitsalltag wesentlich besser geeigneten 4:3, 5:4 und 16:10 Monitore, sind seltener und somit zu einem deutlich höheren Preis erhältlich. Der Normalbürger arbeitet im Schnitt 4 Stunden am PC. Dafür braucht er keinen 16:9 Monitor und auch zwei DIN-A4 Seiten gleichzeitig, muss ein Office-Monitor nicht nebeneinander darstellen können. Als ob man zwei Briefe auf einmal lesen oder schreiben könnte. Im Monitortest 2017 mussten wir uns mit eineMonitor Test 2017r Flut von 16:9 Bildschirmen auseinandersetzen. Zwar kann man deren Bild mittels zweier Sidebars (links und rechts) einengen, aber die Stromverschwendung bleibt bestehen. Immerhin erwiesen sich die modernen LED-Monitore im Test, egal ob mit TN- oder IPS-Panel ausgestattet, allesamt als recht sparsam. Selbst ein 32 Zoll 4k Bildschirm braucht heute keine Schukosteckdose mehr! Die Brandgefahr resultiert allenfalls aus einer billigen Verarbeitung. Diese hat sich im Vergleich zum Monitor Test 2016, noch einmal deutlich verschlechtert. Vor unseren Testsiegern braucht sich unterdes niemand zu fürchten. Sie strahlen nicht nur Sicherheit aus, sondern auch ein brillantes Bild.

Der Monitor-Test im Detail

Die Displays der LED-Monitore im Vergleich

Bezüglich der Anzeigequalität gab es im Monitortest 2017 kaum Negatives zu vermelden. Bei fast allen Testkandidaten erwiesen sich jedoch die Voreinstellungen als unzweckmäßig. Insbesondere die Helligkeit stand oft auf einem Wert von 100%. Dies ist nicht nur viel zu hell, sondern sorgt für einen Stromverbrauch, welcher erheblich von den Angaben im Datenblatt abweicht. In der Praxis erweist sich ein Helligkeitswert von 35 - 55% als angemessen. Auch Kontrast und Farbsättigung konnte man je nach Wunsch anpassen. Die Schriftschärfe ließ bei einigen, leider auch recht teueren Monitoren zu wünschen übrig. Insbesondere wer vom Röhrenmonitor zum LED-Flachbildschirm wechselt, muss sich mitunter auf einen Kulturschock gefasst machen. Die besten LED-Monitore, so auch der spätere Testsieger, vermochten die Schrift ordentlich darzustellen.
Pixelfehler waren erstaunlicherweise, bei keinem der Testprobanden auszumachen. Wem dieses Schicksal ereilt, sollte seinen Monitor sofort zurückschicken. Pixelfehler muss heute niemand mehr in kauf nehmen. Man sollte auch nicht versuchen sie heraus zu massieren, obwohl es im Einzelfall möglich ist, inaktive Pixel so zu aktivieren. Die Gefahr das Display dabei noch mehr zu schädigen ist zu groß. Man riskiert so sein Rückgaberecht. Gleich nach Erhalt des Monitors, sollte man diesen gründlich auf Pixelfehler prüfen. Fehlerhafte Pixel stören ungemein, besonders wenn man viel Geld für das neue Gerät ausgegeben hat.
Im Monitor Test galt es zwischen IPS- und TN-Panele zu unterscheiden. LED-Monitore mit IPS-Display kosten gut das Dreifache, bieten eine besonders realistische Farbdarstellung sowie eine hohe Blickwinkelstabilität. Grafikdesigner schwören auf IPS-Monitore, während der Privatanwender eher über deren Nachteile jammert. So macht ein IPS-Panel den LED-Monitor nicht nur teuer, sondern auch recht schwerfällig in seinen Reaktionszeiten. Für Gamer und Videofreunde sind IPS-Monitore daher kaum geeignet. TN-Panele sind keinesfalls so schlecht, wie sie manchmal geredet werden. Sitzt man nicht im spitzen Winkel davor (wer macht das schon?), sollte man unter der etwas geringeren Blickwinkelstabilität nicht leiden. Im Monitor Vergleich galt es nur zwei der Bildschirme aufgrund geringer Blickwinkel zu rüffeln. Direkt davor sitzend, ließ die Helligkeit zum Rand hin nach. Dies muss selbst bei einem günstigen TN-Panel nicht sein. Über die angeblich schlechtere Farbtreue, konnten wir im Test nur lachen, zumindest nachdem wir etwas an den Reglern gedreht hatten. Es mag sein dass TN-Panele bezüglich der Farbgenauigkeit eine Nuance schlechter sind, im Vergleich zum IPS-Monitor. Um dies zu bemerken, muss man schon beide Varianten nebeneinander betreiben.

Die Soundeigenschaften der Monitor Lautsprecher

Im Monitor integrierte Lautsprecher erachteten wir im Test als äußerst sinnvoll. Extern angeschlossene Lautsprecher sind zwar im Extrembereich deutlich besser, blockieren aber eine weitere Steckdose, sammeln Staub und vermitteln keinen professionellen Eindruck. Bei Bedarf steht es jedem offen, trotzdem seinen Rechner mit der Stereoanlage zu koppeln. Zum normalen Arbeitsalltag gehören integrierte Speaker heute dazu, denn Multimediadateien, VoIP-Telefonate und Video-Konferenzen verlangen danach. Die Möglichkeit der klaren Verständigung ist dabei wichtiger als ein satter Sound. Keiner der getesteten Monitore vermochte es eine Party zu beschallen. Trotzdem boten einige Testkandidaten einen ausgewogenen Klang, welcher laut genug war, Störgeräusche zu übertönen.
Zwei Drittel der getesteten Geräte enttäuschten jedoch mehr oder weniger. Einige Lautsprecher lieferten einen so dünnen Klang, dass es weh tat. Die besten Monitore im Test zeigten dass es auch anders geht. Der geringe Raum im Inneren eines Flachbildmonitors ist keine Ausrede für einen unzumutbaren Klang. Lediglich der fehlende Bass ist damit zu begründen.
Leider sucht man an den heutigen Computerbildschirmen ein einfaches Stellrädchen zur Veränderung der Lautstärke vergebens. Abgewertet wurden von uns alle Monitore ohne integrierte Lautsprecher. Gerne dürfen Sie an dieser Stelle eine andere Meinung vertreten! Wer z.B. den Monitor als Zweitmonitor zur Erweiterung der Anzeigenfläche erwerben möchte, benötigt keine integrierten Lautsprecher und sollte sie sich nicht einreden lassen!

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Verarbeitung und Design im Monitortest

Noch immer ist die Unsitte hochglänzender Oberflächen weit verbreitet. Klavierlackoptik verlangt nach einer putzwütigen Hausfrau, denn der täglich anfallende Staub wird sofort sichtbar. Auch spiegelt sich das Bild und die Raumbeleuchtung im Rahmen. Wem es weniger auf eine repräsentative Optik, sondern eine angenehme Arbeitsumgebung ankommt, sollte eine matte Oberfläche bevorzugen. Selbiges gilt für das Display an sich. Zu viele Hersteller setzten auf Glare-Displays und brüsten sich auch noch damit. Nur wer seinen Monitor vordergründig für die Videowiedergabe erwerben möchte, sollte ein hochglänzendes Glare-Display in Erwägung ziehen. Ansonsten hat man im Arbeitsalltag nur mit störenden Reflektionen zu kämpfen.
Die Verarbeitung der meisten Testprobanden erwies sich als ordentlich. Vereinzelt passten Stöße nicht hundertprozentig zueinander, so dass leichte Kantenüberstände zu erfühlen waren. Mitunter gab es geringfügige Spaltmaßabweichungen festzustellen. Wirklich auffällige Mängel in der Verarbeitung, gab es bei keinem Testgerät zu verzeichnen. Auch günstige Monitore schlugen sich in dieser Testdisziplin recht gut.
Bezüglich des Designs sind wir sehr tolerant, zumal sich der persönliche Geschmack nicht im Testergebnis widerspiegeln sollte. Negativ werteten wir neben den weit verbreiteten Klavierlackoberflächen, störende LED-Leuchtdioden und penetrante Schriftzüge am Displayrahmen. Beides lenkt den Bildschirmarbeiter ab und stört das harmonische Gesamtbild des Computerbildschirms.

Ausstattung, Anschlüsse und Verstellmöglichkeiten

Wer heute den Kauf eines neuen Computermonitors plant, weiß selten was er morgen damit vor hat. Spätestens übermorgen benötigt er andere Anschlüsse oder weitere Ausstattungsdetails. Deshalb bewerteten wir jene Monitore im Test besser, welche mit einer großen Anschlussvielfalt daher kamen. Auch Sie sollten einen besser ausgestatteten Monitor vorziehen, wenn er im Preis nicht zu teuer daher kommt. Ein einfacher VGA-Anschluss wirkt im Jahr 2017 regelrecht befremdlich, kann aber zum Anschluss von Technikschrott aus dem Ace-of-Bace-Zeitalter benötigt werden. Ein HDMI-Anschluss ist heute zwingend erforderlich. Im reinen Büroalltag genügt auch ein DVI-Anschluss. Bessere Monitore bieten alle drei Anschlussvarianten oder auch mehrere HDMI-Anschlüsse. Gerade im privaten Bereich dient der Monitor nicht mehr nur der Computeranzeige. Auch Digitalkamera, Smartphone oder Tablet, werden gerne temporär an den Monitor gekoppelt. Wenn man dann erst den Computer abstöpseln muss, um ein anderes Gerät koppeln zu können, kommt nur wenig Freude auf. Deshalb achten Sie beim Kauf Ihres Monitors, vorausschauend auf das Vorhandensein verschiedener Anschlüsse, auch wenn Sie momentan nur einen benötigen. Ein Monitor welcher von uns zum Testsieger gekürt werden wollte, durfte es nicht an Anschlussmöglichkeiten mangeln lassen. Immerhin wagten sich nur 4 Bildschirme mit weniger als zwei Anschlüssen auf unsere Testbank. Leider galt es bei einigen Geräten, die ungünstige Lage der Anschlüsse zu bemängeln. In einem Fall war der HDMI-Anschluss schräg eingepasst und nur mit Gewalt zur Zusammenarbeit zu bewegen. Vorhandene USB-Buchsen am Monitor können durchaus einen Mehrwert darstellen, sind sie doch besonders gut zugänglich. Wer nur ein Netbook mit 2 USB-Buchsen hat, wird sich über den aktiven USB-Hub freuen. Im Monitor Test vergaben wir jedoch keine Bonuspukte dafür, ging es uns doch nicht darum, den eierlegenden Wollmilchbildschirm zu küren.

Bezüglich der Zusatzausstattung geht es im Allgemeinen um Lautsprecher oder TV-Tuner. Lautsprecher betrachten wir generell als Mehrwert. Wer seinen Monitor auch als Fernseher nutzen möchte, sollte heute auf einen TV-Tuner verzichten und auf Zattoo setzen.

Bezüglich der Verstellmöglichkeiten gab es im Monitortest reichlich Unterschiede zu vermerken. Standardmonitore bieten lediglich eine Neigungsverstellung, welche in der Praxis oft voll auf genügt. Wenn der Schreibtisch eine normale Höhe aufweist und auch der Bürostuhl in der Höhe verstellbar ist, benötigt man keine Höhenverstellung des Monitors. Wir bewerteten deshalb Monitore mit Höhenverstellung nicht besser als Standardmonitore ohne Höhenverstellung. Im Einzelfall kann die Höhenverstellung sinnvoll sein. Dann gilt es beim Kauf darauf zu achten. Ein interessantes Gimmick scheint die Pivotfunktion zu sein, welche es ermöglicht, den Monitor in das Hochformat zu drehen. Tatsächlich braucht man diese Verstellmöglichkeit in der Praxis eher selten. Sie ist auch nicht all zu praktisch, da sie lose Kabel voraussetzt, welche die Drehung nicht unterbinden. Das sieht dann oft etwas unordentlich aus. Will ein Monitor Testsieger werden, benötigt er unserer Meinung nach eine große Anschlussvielfalt und eine stets vorhandene Neigungsverstellung. Alles andere hängt ab, von den persönlichen Anforderungen des zukünftigen Nutzers.

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Den richtigen Monitor kaufen

Es ist nicht damit getan, den Testsieger eines Testberichtes zu kaufen. Auch die Stiftung Warentest kennt nicht die persönlichen Anforderungen und Vorlieben des Einzelnen. Selten findet man zudem heute noch einen unabhängigen Monitor-Test im Internet, welcher nicht das Ziel verfolgt, die eigenen Bildschirme zu verscherbeln. Trotzdem ist es nicht verkehrt, diverse Testberichte zu lesen, um seine eigenen Anforderungen besser kennen zu lernen und technische Möglichkeiten vor Augen geführt zu bekommen. Davon unabhängig sollte man sich fragen, welche Größe, welches Format und welche Ausstattung der künftige Monitor haben muss, damit er das persönliche Anforderungsprofil abdeckt. Auch die Leistungsfähigkeit des vorhandenen Rechners, darf nicht außer acht gelassen werden!

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Das richtige Monitor Format

Wie Eingangs erwähnt, wird der Markt von 16:9 Monitoren überschwemmt. Eine Erklärung dafür haben wir nicht. Das arbeitende Auge konzentriert sich auf einen eng definierten Bereich. Es wandert nicht einen halben Meter nach links oder rechts, wie es bei der Verfolgung eines Tennismatsches im Fernsehen der Fall wäre. Auch die Möglichkeit der Darstellung mehrerer Dokumente nebeneinander, dürfte den wenigsten Computernutzern die Freudentränen in die Augen treiben. Im Gegenteil! Die Augen trocknen aufgrund der überflüssigen Strahlungsbreite schneller aus. Doch es gibt auch Nutznießer der breiten Monitore, weshalb wir im Ergebnis unseres Testberichtes, nun auf die verschiedenen Formate eingehen möchten.

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16:9 Monitore

Wer seinen Monitor vorwiegend für die passive Freizeitgestaltung benötigt, profitiert möglicherweise vom 16:9 Format. Kinofilme und aktuelle Fernsehproduktionen werden in diesem Format produziert und verlieren nur bei 16:9 Displays ihre schwarzen Streifen unten und oben. Auch wer den Computer vorwiegend zum spielen her nimmt, dürfte über das 16:9 Format nicht all zu erbost sein. Wer in Ermangelung des Geldes auf einen 16:9 Monitor zurück greifen muss, kann den Arbeitsbereich durch die Installation von Sidebars eingrenzen. So lässt sich die aus Windows Vista bekannte Sidebar, auch unter Windows 7, 8 und 10 installieren und in ihrer Breite anpassen. Dort können Gadgets wie Notizzettel, Uhr oder Teatimer, der ungenutzten Fläche einen Sinn verleihen. Wer ein 16:9 Display favorisiert und dieses auch zu seriösen Arbeiten heranziehen möchte, sollte mindestens einen 24" besser noch 27" Bildschirm erwählen. Andernfalls fehlte es der Arbeitsfläche schlicht an Höhe.

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5:4 Monitore

5:4 Monitore muteten im Test etwas komisch an. Quadratisch praktisch gut, erinnern sie an eine Tafel Ritter Sport. Der 5:4 Monitor wirkt dem Breitenwahn entgegen und rückt den Arbeitsbereich in den Mittelpunkt. Weniger ungenutzte Fläche sorgt zudem für einen geringeren Energieverbrauch. So benötigt ein 19 Zoll 5:4 LED-Monitor etwa 30 Watt Energie pro Stunde, während der 24 Zoll 16:9 Monitor, 50 bis 70 Watt verbraucht. Beide Monitore sind in etwa gleich hoch. Wer seinen künftigen Monitor benötigt um Dokumenten zu bearbeiten, sollte das 5:4 Format in Erwägung zu ziehen. Wenn er dann nebenbei mal ein Video im Breitbildformat genießen möchte, werden ihn die schwarzen Streifen oben und unten nicht umbringen.

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16:10 Monitore

Eigentlich sollte sich die Industrie auf das 16:10 Format spezialisieren. Es ist nicht nur eine Kompromisslösung, sondern eine sehr sinnvolle Formatvariante. In einer Zeit wo es genauso viele 16:9 Videos wie 4:3 Videos gibt, darf das 16:10 Format als ernste Alternative betrachtet werden. Bei ihm sind die schwarzen Streifen, wo auch immer sie sich aufhalten, am Unscheinbarsten. Zudem lassen sie sich einfacher wegzoomen.
Auch im Büroalltag nerven die 16:10 Monitore nicht durch übermäßige Breite. Eine einfache Sidebar genügt, um das Feeling eines 4:3 Monitors zu vermitteln. 16:10 Monitore sind für den Privatanwender die derzeit beste, weil vielseitigste Variante. Leider gab es im Monitor Test viel zu wenige davon zu bestaunen. Achtung: Um die Möglichkeiten eines 16:10 Monitor voll ausschöpfen zu können, muss Ihr Computer eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln bereitstellen können. Die meisten "Normalrechner" können dies. Schwache Netbooks und Nettops ohne diskrete GPU (Zusatzgrafik), können dies oft nicht! Ein Blick in die entsprechenden Datenblätter sorgt selten für Klarheit. Hier helfen nur ev. vorhandene Erfahrungsberichte leidgeprüfter Computerbesitzer oder aber der Download des entsprechenden Handbuches, von der Internetseite des Herstellers.

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4:3 Monitore?

Fehlanzeige! Um die Verhohnepiepelung des Verbrauchers auf die Spitze zu treiben, straft man ihn nicht nur mit dem 16:9 Bildschirm, sondern ersetzt die klassischen und benutzerfreundlichen 4:3 Monitore, durch 5:4 Displays. Die daraus resultierende Marktlücke wurde im Tablet-Bereich bereits von Apple erkannt und geschlossen. Bei den Monitoren aber, zeichnet sich noch keine Schließung der Lücke ab. Somit fanden sich auch keine 4:3 Monitore in unserem Test. Schade! Zu Zeiten des Röhrenmonitors, gewannen die 4:3 Monitore jeden Testbericht. Warum die Hersteller den klassischen 4:3 Monitor nicht mehr produzieren, wissen sie wahrscheinlich selber nicht. Der Computerbildschirm im 4:3 Format sah nicht nur gefälliger aus, sondern bot den sinnvollsten Arbeitsbereich. Wer heute einen 4:3 Monitor erwerben möchte, kommt nicht umhin, einen zerschundenen Leasingrückläufer zu ersteigern.

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Die Grafikleistung Ihres Computers

Vor der Anschaffung eines neuen Monitors, sollten Sie die Fähigkeiten Ihres Computers nicht außer acht lassen. So sind viele ältere Rechner insbesondere Netbooks nicht in der Lage, die benötigte FullHD- oder gar 4k UHD Auflösung bereit zu stellen. Wer sich dann einen 27" Monitor kauft, wird bitter enttäuscht sein, weil er dessen Möglichkeiten nicht ausschöpfen kann. Informieren Sie sich deshalb vorher, ob die in Ihrem Computer verbaute Grafiklösung, die benötigte FullHD- oder 4k-Auflösung bereitstellt. Nettops und Netbooks des unteren Preissegmentes, kamen anfangs mit einer in der Auflösung gedrosselten GPU daher. Diese stellten allenfalls die einfache HD-Auflösung bereit. Wer über einen solch eingeschränkten Computer verfügt, sich aber keinen neuen kaufen möchte, sollte einen 5:4 Monitor in Betracht ziehen. Dessen benötigte physikalische Auflösung von 1280 x 1024 Pixel (SXGA), stellt jeder aktuelle PC bereit. Selbst wenn ein Nettop mit Atom-Prozessor die FullHD-Auflösung ermöglicht, so ist dessen Rechenleistung oft zu gering, um FullHD-Videos flüssig wiedergeben zu können. Die Anschaffung eines 4k-Monitors zieht leider all zu oft, die Anschaffung eines neuen Computers nach sich. Alternativ dazu muss man einen UHD-Monitor nicht unbedingt in 4K-Auflösung betreiben. Er ist natürlich abwärtskompatibel und kann z.B. auch mit 1600 x 900 oder 1366 x 768 Pixel betrieben werden. Sehschwachen Menschen empfehlen wir generell die Verwendung einer geringeren Auflösung, auch wenn die Detailschärfe dadurch etwas abnimmt!

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Der Sound macht die Musik - Benötigen Sie Lautsprecher?

Eines ist mal klar! Das Bild ist das eine, der Sound das andere. Aber beides gehört heute zusammen. Das Internet und auch die Kommunikation über das Internet, sind nichts ohne den Ton. Deshalb sollte heute jeder Monitor im privaten Bereich, über ordentliche Speaker bzw. Lautsprecher verfügen. Allein aus Gründen der Energieeffizienz ist es nicht sinnvoll, seinen Rechner mit der Stereoanlage koppeln zu müssen, um ein VoIP-Telefonat führen zu können. Auch um unnötige Staubfänger in Form externer Computerlautsprecher zu vermeiden, sind integrierte Monitorlautsprecher äußerst sinnvoll. Im Monitortest traten hier jedoch gravierende Unterschiede zu Tage. Viele Monitore kamen ohne Lautsprecher daher. Andere Monitore kamen mit Lautsprechern daher, welche zu aggressiven Handlungen verführten. Diese waren so grell und furchtbar im Klang, dass man in seiner Verzweiflung zur Flasche griff, weil man sich anders nicht zu helfen wusste. Monitorlautsprecher müssen keine Disco-Atmosphäre vermitteln und können dies auch nicht, denn der nötige Raum für einen ausgewogenen Klang ist im schmalen Monitorgehäuse nicht vorhanden. Trotzdem ermöglichten die besten Monitore im Test die fernmündliche Kommunikation, aber auch die angemessene Hintergrundunterhaltung und Information. Wann immer es nicht auf den bebenden Bass, sondern auf die klare Verständigung ankommt, sind gute Monitorlautsprecher nicht überfordert. Viele Monitore kamen unterdes mit unzumutbaren Lautsprechern daher. Die hätte man dann auch gleich weglassen können. Die Nutzung eines Bluetooth-Kopfhörers wäre dann die Alternative. Wer natürlich seine MP3-Sammlung genießen möchte, kann bei Bedarf zusätzlich eine externe Soundlösung an seinen Rechner koppeln. Keinesfalls aber sollte stets die Stereoanlage mitlaufen müssen, nur um ein paar Benachrichtigungstöne wahrnehmen zu können. Vorhandene Monitorlautsprecher sind heute unabdingbar und verursachen keinen nennenswerten Aufpreis.

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Die Monitor-Anschlüsse sind wichtig!

Vorbei die Zeit, da das Netzkabel der Monitore, allein durch ein VGA-Kabel ergänzt wurde. Grundsätzlich sollte ein neuer Monitor über mindestens einen HDMI-Anschluss verfügen. Nur der HDMI-Anschluss ermöglicht auch die Tonübertragung, ohne ein extra Klinkenkabel anstöpseln zu müssen. Weniger Kabel-Salat ist immer gut! Möchte man seinen Monitor als Anzeigeinstrument für mehrere Geräte nutzen, darf er ruhig mit mehreren HDMI-Anschlüssen ausgestattet sein. Möchte man z.B. seinen PC-Monitor durch den direkten Anschluss eines Sat-Receivers zum Zweitfernseher machen, ist dafür unbedingt ein eigener HDMI-Anschluss vonnöten. Da müsste der Rechner dann schon via VGA-Anschluss gekoppelt werden, wenn kein zweiter HDMI-Eingang zur Verfügung steht. Auch Smartphone oder Digitalkamera benötigen oft einen HDMI-Eingang, für die unkomplizierte Wiedergabe deren Inhalte am Monitor.
Ein Monitor mit Lautsprecher sollte zusätzlich über eine Klinkenbuchse verfügen, welche die Soundübertragung ermöglicht. Nicht immer verfügen die soundzuführenden Geräte über HDMI. Wer einen älteren Rechner via VGA-Kabel mit dem Bildschirm verbinden muss, kann den Ton nur mit einem zusätzlichen Klinkenkabel übertragen.
Im Monitor Test 2017 wussten einige Kandidaten mit einem integrierten aktiven USB-Hub zu gefallen. Dies betrachteten wir nicht als Spielerei, denn wer ein minderbebuchstes Notebook besitzt, oder seinen PC schlecht zugänglich unterm Schreibtisch versteckt, wird über zusätzliche USB-Buchsen direkt am LED-Monitor nicht erbost sein.

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VESA-Bohrungen

Auch wer seinen neuen Computerbildschirm nicht mittels VESA-Halterung an der Wand befestigen möchte, sollte auf das Vorhandensein entsprechender VESA-Bohrungen auf der Rückseite des Displays achten. An eben diese Bohrungen kann auch die Halterung eines Nettops geschraubt werden. Dieser kann dann unsichtbar hinten am Monitor befestigt werden. Auch die ganze Kabelwirtschaft verschwindet so aus dem Blickfeld. Nun, wer genau weiß, dass er auch zukünftig seinen Monitor nicht an die Wand schrauben und auch keinen PC daran befestigen möchte, der kann auf die VESA-Bohrlöcher verzichten. Ein Kostenfaktor sind sie unterdes nicht. Zudem weiß man heute nicht immer, was man morgen braucht. Deshalb sicherheitshalber nicht auf die VESA-Bohrungen verzichten!

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TV-Tuner

Wer seinen neuen Computerbildschirm nebenher als Zweitfernseher betreiben möchte, benötigt nicht unbedingt einen integrierten TV-Tuner. Oft genügt es über HDMI einen Sat-Receiver direkt an den Monitor anzuschließen. Ist dieser nicht vorhanden oder steht kein Sat-Anschluss als Signalquelle zur Verfügung, empfehlen wir die Nutzung von Zattoo in der kostenfreien Variante. Ein integrierter TV-Tuner veraltet schneller als der Monitor kaputt gehen kann (DVB-T...).

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Verstellmöglichkeiten

Auch wenn wir den zahlreichen Verstellmöglichkeiten einiger Monitore im Test nichts übermäßig Positives abgewinnen konnten, so kommt es Ihnen möglicherweise genau darauf an?!
Die meisten Bildschirme ließen sich lediglich in der Neigung verstellen, was an einem Standardschreibtisch auch genügen sollte. Schließlich lässt sich ja auch der Bürostuhl in der Höhe verstellen. Besonders großgewachsene Menschen, profitieren eventuell von einer möglichen Höhenverstellung. Erdnuckel können ihn auch hängend unter dem Computertisch montieren! Interessant aber trotzdem fast nie genutzt, ist die Möglichkeit einiger Monitore, ins Hochformat gedreht werden zu können. Einzig beim 16:10 Format macht dies Sinn, da die Arbeitsfläche eines 16:9 Monitores, hochkant zu schmal ausfiele. Im Portrait-Modus gemachte Foto-Aufnahmen, ließen sich im Hochformat größer darstellen. Andere Nutzungsmöglichkeiten fallen uns nicht ein, aber vielleicht wissen Sie ja, wozu Sie eine Schwenkfunktion (Pivot-Funktion) benötigen?!

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Bildschirmgröße

47cm Displaydiagonale sind nicht gleich 47cm Displaydiagonale. Wenn Sie einen 19 Zoll 4:3 Monitor durch einen neumodischen 16:9 Bildschirm ersetzen möchten, beachten Sie bitte, dass der Breitbildschirm wesentlich weniger Arbeitshöhe bietet. Wer seinen alten 4:3 19 Zöller ausrangieren möchte, sollte mindestens zum 23 Zoll Display greifen, möchte er über die annähernd gleiche Arbeitshöhe verfügen wie vorher. Eigentlich empfehlen wir Freunden des 16:9 Formates, immer den Griff zum 24 Zöller oder größer. Erwägt man den Kauf eines 5:4 Bildschirmes, darf der 19 Zöller als Optimum angesehen werden. Ein zweckmäßiges 16:10 Display verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 23 bis 24 Zoll. Die gemachten Empfehlungen berücksichtigen nicht Ihre persönlichen Anforderungen, Platzverhältnisse und bevorzugten Auflösungen.

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Testergebnis zum Monitortest 2017

Das Testergebnis im Monitortest fällt durchweg positiv aus, betrachtet man es unabhängig von der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller. Interessanterweise waren es gerade günstigere Monitore, welche im Test besonders zu überzeugen wussten. Daran war keineswegs nur die geringere Erwartungshaltung Schuld. Vielmehr schossen einige teure Markenprodukte gewaltige Böcke in Sachen Schriftschärfe und Tonwiedergabe. Der Monitortestsieger gab sich hier keine Blöße und erfreute trotz des geringen Anschaffungspreises, mit einer Vollausstattung und einer einfachen Handhabung. Wer heute einen augenschonenden und vielseitigen Monitor benötigt, muss dafür keinen Kredit aufnehmen. Trotzdem sollte man vor dem Kauf entsprechende Monitor Testberichte, wie die der Stiftung Warentest lesen, um nicht an den verkehrten LED-Monitor zu geraten. Darüber hinaus sollte man sich genau überlegen, welche Anforderungen man in mittelfristiger Zukunft, an den neuen Monitor stellen könnte. Mitunter lohnt es sich vorbeugend etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Leider hat man bezüglich der Format-Auswahl kaum Alternativen. Zwar gibt es auch schmalere Monitore, welche aber den Mehrpreis gerade im Privatbereich selten rechtfertigen. Kauft man also notgedrungen einen 16:9 Monitor, gilt es auf eine ausreichende Größe zu achten. Wer seinen neuen Monitor in 4K UHD-Auflösung betreiben möchte, kommt heute kaum an einem 27 oder gar 32 Zoll Bildschirm vorbei.

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