Multifunktionsdrucker Test 2018: Die besten Multifunktionsgeräte

Die Testsieger im Multifunktionsdrucker Test

Im ersten Multifunktionsdrucker Test gab es nicht viel zu lachen, denn die Multifunktionsgeräte der ersten Generationen bestanden aus minderwertigen Einzelkomponenten. Schlechte Drucker wurden mit furchtbaren Scannern kombiniert, um überteuerte Multifunktionsgeräte mit Kopier- und Faxfunktion zu schaffen. Dies hat den Ruf der Multifunktionsgeräte auf Jahre hinaus ruiniert. Doch nicht erst der Multifunktionsdrucker Test 2018 war notwendig um festzustellen, dass sich Multifunktionsdrucker Testdas Bild der All-in-One-Drucker gänzlich gewandelt hat. Seit etwa einem Jahrzehnt werden die Multifunktionsgeräte seitens der Hersteller, nicht mehr so stiefmütterlich behandelt. Im Gegenteil! Die zum Test angetretenen Multifunktionsdrucker haben sich mittlerweile dermaßen etabliert, dass separate Tintenstrahldrucker, Flachbettscanner, Fotokopiergeräte und Faxgeräte längst aus den Büroräumen der Privatleute und Gewerbetreibenden geflogen sind. Heute steht in nahezu jedem Haushalt ein Multifunktionsdrucker, welcher dank WLAN-Schnittstelle von allen Computern, Tablets und Smartphones einer Familie angesteuert werden kann. Sind die Multifunktionsgeräte auch längst salonfähig geworden, so ist nicht jeder Multifunktionsdrucker ein Testsieger. So offenbarte der Multifunktionsdrucker Test 2018 große Unterschiede in den Disziplinen Handhabung, Verbrauchskosten und Zuverlässigkeit.

Die Vor- und Nachteile der Multifunktionsdrucker

Hier muss nicht mehr viel geschrieben werden. Wer schon einmal einen dieser kompakten Multifunktionsdrucker getestet hat, kennt deren Vorzüge. Den Anderen seien die Vorteile der All-in-One-Drucker noch einmal kurz aufgezählt. Statt 3-5 Steckdosen, benötigt das Multifunktionsgerät nur noch eine Steckdose. Statt 3 bis 5 Staubfänger, steht künftig nur noch ein Schmutzfänger im Büro. Möglicherweise ist dadurch die Raumluft dreckiger? Dies haben wir im Multifunktionsdrucker Test 2018 leider nicht überprüft. Auf jeden Fall ergibt sich eine enorme Platzersparnis durch den Wegfall separater Scanner, Drucker, Kopierer und Faxgeräte. So ist unsere Testredaktion vor 5 Jahren von einem 20qm Büro, in ein 4qm großes Arbeitszimmer umgezogen. Nicht weil wir so erfolglos sind, sondern weil sich der Platzbedarf mit dem neuen Multifunktionscenter stark reduziert hat. Handhabung und Funktion gestalten sich wesentlich einfacher. Das Kopieren von Dokumenten geht mittels Multifunktionsdrucker wesentlich schneller vonstatten. Auch den Kostenfaktor darf man nicht außer acht lassen. Gilt es bei den Verbrauchskosten etwas genauer hinzuschauen, so sind die Anschaffungskosten heute so gering, dass man vor Jahren nicht einmal einen einfachen Tintenstrahldrucker für das gleiche Geld bekommen hätte.
Man sollte auch die negativen Seiten der Multifunktionsdrucker benennen, aber nicht überbewerten. In Anbetracht der günstigen Anschaffungskosten, kann man die Nachteile vernachlässigen. Geht zum Beispiel das Scannerteil kaputt, oder ist nach 2 Jahren der intensiven Nutzung der Druckkopf verstopft, so kann man das ganze Gerät wegwerfen, auch wenn die anderen Komponenten noch einwandfrei funktionieren. Dies ist ein bedauerlicher Nachteil unserer Wegwerfgesellschaft. Aber auch wenn dieses Malheur in der Garantiezeit passiert, muss halt das ganze Multifunktionscenter eingeschickt werden. So gilt es nicht nur Ersatz für den Drucker zu beschaffen, sondern auch Fax, Scanner und Fotokopierer müssen für die Dauer der Reparatur ersetzt werden. Dies war zu Zeiten unserer Großeltern ein ernsthaftes Problem, kostete doch damals ein All-in-One-Drucker zwischen 500 und 1000 EUR.
Da heutige Multifunktionsdrucker für weit unter 100 EUR zu haben sind, muss niemand mehr in Tränen ausbrechen, wenn der Defektteufel zuschlägt. Firmen sichern sich ab, indem sie ein billiges Zweitgerät zur Sicherheit dazu kaufen. Im Zeitalter der drahtlosen Vernetzung, kann auch einfach der Drucker eines Kollegen angesteuert werden. Privatleute tun gut daran, ihr altes Equipment aufzuheben und erst dann zu entsorgen, wenn der neue Multifunktionsdrucker durch einen noch neueren abgelöst wird. Später dient dann der neue Alte als Ersatz. Generell sollte man schon bei der Anschaffung eines Mehrzweckdruckers dessen Nutzungsdauer nicht zu hoch ansetzten. Bei intensiver Nutzung geht er halt 3 Tage nach Garantieablauf kaputt. Das ist so und sollte bei derart billigen Produkten nicht verwundern. Der Preiskampf führt halt selten zu einer höheren Produktqualität. Andererseits gibt es nach zwei Jahren wieder neue Innovationen zu kaufen, welche man unbedingt haben muss. Der alte Multifunktionsdrucker würde also auch ausrangiert werden, wenn er nicht kaputt wäre. Kein Drama also, außer für den Ökofritzen.

Ausstattungsmerkmale der Multifunktionsdrucker

Multifunktionsdrucker mit und ohne Fax

Der Hauptunterschied bei den Multifunktionsdruckern lag einst im Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Faxkomponente. Eigentlich benötigt man diese heute nicht mehr, da der Computer selbst zur Faxversendung herangezogen werden kann. Auch der Empfang von Telefaxen erfolgt heute üblicherweise über den Email-Account. Konservative Computerfreunde freuen sich unterdes über das Vorhandensein der Faxkomponente. Einen großen Kostenfaktor stellt das Faxmodul allerdings auch nicht mehr dar. Der Preisunterschied liegt im Schnitt bei etwa 20 EUR.
Ansonsten bilden das Druckermodul und der integrierte Scanner die Hauptkomponenten des Multifunktionscenters,. Beide ergeben in Kombination einen fabelhaften Fotokopierer, welcher bereits den meisten Copyshops den Gar ausgemacht hat. Zwar lassen sich damit keine Euroblüten in Massen herstellen, aber die üblichen Kopierarbeiten des normalen Arbeitsalltages lassen sich damit prima bewältigen.
Unser Tipp geht dahin, nicht so sehr auf das Vorhandensein der Faxtauglichkeit zu achten, sondern auf die Qualität und den Preis. Wenn Sie die Faxkomponente für notwendig erachten, müssen Sie deshalb aber auch keinen Kredit aufnehmen. Andernfalls versendet man die Faxe via PC über die Fritzbox oder den Sipgate-Account. Eingehende Faxe werden dann an das Email-Postfach weitergeleitet.

zum Testanfang

Die Schnittstellen der Multifunktionsdrucker im Vergleich

Multifunktionscenter können mittels USB-Kabel mit dem Computer verbunden werden. Dies gelingt recht einfach und genügt den Anforderungen der Affenmenschen. Mit der Etablierung von Tablets, Smartphones und Notebooks allerdings, sind die Ansprüche der Computerfreunde etwas gewachsen. Auch vom Balkon, aus dem Garten oder vom Klo aus, möchte man heute gerne einen Druckauftrag versenden, ohne an der USB-Strippe zu hängen. Deshalb rüstete man vor einigen Jahren die ersten All-in-One-Drucker mit WLAN-Schnittstellen aus. Diese Multifunktionsgeräte waren sehr teuer und kennzeichneten sich durch ständige Verbindungsabbrüche. Heute kostet ein WLAN-Drucker 10 EUR mehr als ein Multifunktionsdrucker ohne WLAN, und arbeitet reibungslos mit jeglichen Computern zusammen. Unser Tipp geht deshalb dahin, nicht auf die WLAN-Schnittstelle zu verzichten. Die Mehrkosten sind marginal und es gibt kaum noch Multifunktionsdrucker, welche sich ohne WLAN-Schnittstelle aus der Deckung wagen. Selbst Privathaushalte verfügen heute im Schnitt über 3-4 Computer. Es wäre lächerlich jeden einzelnen Rechner mit einem eigenen Drucker auszurüsten. Deshalb gilt ein WLAN-Multifunktionscenter als das absolute Ideal.
Des weiteren verfügen aktuelle All-in-One-Drucker über diverse Speicherkarten-Einschübe. Wir betrachten dies nicht als so wichtig, zumal die meisten Computer über einen SD-Card-Slot verfügen. Wer über einen älteren PC verfügt, dessen SD-Card-Slot nicht SDHC-tauglich ist, wird sich über einen SDHC-Slot freuen. SDHC-Cards sind wesentlich schneller, können aber von herkömmlichen SD-Card-Readern nicht gelesen werden, auch wenn die Karten hinein passen. Die meisten Multifunktionsdrucker besitzen heute diesen universellen Einschub, ohne dass man dafür tiefer ins Portemonnaie seiner Frau greifen muss.
Außerdem bieten die zum Test erschienenen Multifunktionsdrucker zumeist eine USB-Buchse. So lassen sich Fotos direkt von einem USB-Stick oder auch aus einer Digitalkamera heraus drucken, ohne dass ein eingeschalteter Rechner benötigt wird. In der Praxis findet diese Möglichkeit kaum Anwendung, da auch weniger ambitionierte Fotographen ihre Fotos zunächst am Rechner betrachten und bearbeiten möchten. Bedingt geht dies auch an den Farbdisplays besserer Multifunktionscenter. Ein Ersatz zum PC-Monitor bieten die kleinen, teilweise als Touchscreens ausgelegten Drucker-Displays aber nicht.

zum Testanfang

Die Komfortausstattung der Multifunktionsdrucker

Bei der so genannten Komfortausstattung wird es im Multifunktionsdrucker Test schon etwas interessanter. Hier muss auch der semiprofessionelle Computernutzer genau darauf achten, dass er bekommt was er braucht. So galt der automatische Duplexdruck noch vor 2 Jahren als purer Luxus. Heutzutage zeigen selbst Multifunktionsdrucker des unteren Preissegmentes dieses nützliche Ausstattungsdetail. Aber bei weitem nicht alle Multifunktionsdrucker warteten im Test damit auf. Der Duplexdruck sorgt dafür, dass das Papier beidseitig bedruckt wird, ohne dass es erst per Hand gewendet werden muss. Druckt man ein längeres Pamphlet aus, z.B. einen Vertrag, ein Handbuch oder ein eBook, stellt die automatische Duplexeinheit eine enorme Arbeitserleichterung dar. Dass man damit bis zu 50% Papierkosten sparen kann, sei nur am Rande erwähnt. Einige Hersteller werben mit der "Manuellen Duplexfunktion". Dies bedeutet, dass Sie das Papier per Hand drehen müssen. Ein entsprechend beworbenes Produkt verfügt also über keine Duplexfunktion.
Zur Komfortausstattung gehört auch die oben bereits erwähnte WLAN-Schnittstelle. Es sei deshalb nicht noch einmal näher darauf eingegangen. Nur soviel, dass es sich dabei um eine wahre Komfortausstattung zum Schnäppchenpreis handelt. Verzichtet man darauf, wird man sich später darüber ärgern! Wer wieder besseren Wissens einen Multifunktionsdrucker ohne WLAN, Wifi bzw. WAN-Schnittstelle erworben hat, kann sich ggf. mit seinem WLAN-Router behelfen. Fritzboxen, Easyboxen und andere WLAN-Router, verfügen oft über einen integrierten USB-Drucker-Server. Daran koppelt man seinen USB-Drucker, um diesen WLAN-fähig zu machen. Auch so können mobile PCs schnurlose Druckaufträge erteilen.
Immer komfortabler werden auch die Displays der Multifunktionsdrucker. Selbst die günstigeren Angebote verfügen heute über relativ große Farbdisplays. Noch vor einem Jahr erschienen die günstigsten All-in-One-Drucker mit kleinen unbeleuchteten Monocromedisplays zum Test. Die hätte man auch weglassen können. Heutige Farbdisplays erleichtern die Bedienung ungemein. So kann man auch Komfortfunktionen nutzen und tiefer gehende Einstellungen vornehmen, ohne im Handbuch blättern zu müssen. Hochpreisige Multifunktionsgeräte prahlten im Test mit ihren Touch-Displays. Diese machen durchaus Spaß, erfordern aber auch eine größere Displaygröße. Verzichtete ein Hersteller auf den Touchscreen, ordnete aber die Funktionstasten ergonomisch neben dem Display an, gereichte ihm dies im Multifunktionsdrucker Test 2018 nicht zum Nachteil! Eine logische Tastenanordnung in Verbindung mit einer durchdachten Menüführung, sind manchmal höher einzustufen als ein Touchscreen.

zum Testanfang

Die Verbrauchskosten der Multifunktionsgeräte

Bei der Anschaffung eines Multifunktionscenters gilt es nicht nur auf den Kaufpreis zu achten. Im Gegenteil! Oft werden die Multifunktionsgeräte seitens der Hersteller subventioniert, um dann später das große Geld mit überteuerten Tintenpatronen zu verdienen. Doch man muss auch nicht den teuersten Drucker kaufen, um dann später in den Genuss günstiger Druckerpatronen zu kommen. Glücklicherweise gibt es kompatible Patronen, welche aufgrund strenger Normen, die gleichen Qualitätsanforderungen erfüllen, wie die Originalpatronen der Hersteller. Einige boshafte Hersteller versuchen die Nutzung kompatibler Patronen zu unterbinden, in dem sie elektronische Chips in die Patronen integrieren. Solche Multifunktionsdrucker sollte man meiden. Die Hersteller der kompatiblen Druckerpatronen haben den "Kopierschutz" unterdes längst geknackt. Bezüglich der Garantie muss man sich übrigens keine Sorgen machen! Auch wer kompatible Tintenpatronen verwendet, verliert nicht die Garantie.
Die Stromkosten stellten in unserem Multifunktionsgeräte Test das kleinere Übel dar, wenngleich durchaus Unterschiede im Betrieb und Standby-Verbrauch zu verzeichnen waren. Papierkosten als auch Reparatur- und Ersatzteilkosten, können ebenso vernachlässigt werden. Das Papier ist überall das gleiche, auch wenn besonders günstige Multifunktionsdrucker im Test, Probleme mit dickem Fotokarton offenbarten. Geht heute ein Multifunktionsdrucker kaputt, wird er in der Regel entsorgt oder ausgetauscht. Reparaturen werden kaum noch durchgeführt, zumindest keine die sich rechnen. Während der Garantielaufzeit sieht dies selten anders aus, was einem dann aber auch egal sein kann. Einzig die Kosten für den Support gilt es im Auge zu behalten. Einige Hersteller verweisen auf eine kostenpflichtige Hotline. Die kann man aber meist umgehen, in dem man seine Anfragen per Email an den Service richtet.

zum Testanfang

Fazit im Multifunktionsdrucker Test

Galt es noch vor 10 Jahren von den Multifunktionsdruckern abzuraten, so gibt es heute nichts anderes mehr was man empfehlen möchte. Die verbauten Komponenten sind fast immer wertig und funktionell. Sie genügen höchsten Qualitäts- und Geschwindigkeitsanforderungen. Dies war nicht immer so, denken wir an die miserablen Scanner und die furchtbaren Druckköpfe, welche in den Multifunktionsgeräten der ersten Generation verbaut wurden. Zwar gab es auch im Multifunktionsdrucker Test 2018 negative Ausnahmen, aber das Preis-Leistungsverhältnis heutiger Angebote hat sich grundsätzlich wesentlich verbessert. Auch nehmen die All-in-One-Drucker der Neuzeit weniger Grundfläche in Anspruch. Zwar ist der Größenrückwachs wegen der integrierten DIN A4 Scanner beschränkt, aber abgesehen von der größeren Tiefe gegenüber separaten Tintenstrahldruckern, sind heutige Multifunktionsgeräte sehr kompakt.
Die größten Unterschiede traten in unserem Multifunktionsdrucker Test bei der Arbeitsgeschwindigkeit und bei den Unterhaltskosten zutage. Kein Multifunktionsgerät erwies sich unterdes als lahm. Freilich erstaunten einige mit ihrer besonders hohen Druck- und Scanngeschwindigkeit. Beim Stromverbrauch wichen die getesteten Multifunktionsdrucker marginal voneinander ab.
Die Originalpatronen der Hersteller kann und sollte man links liegen lassen. Sie sind viel zu teuer und ließen im Test keine Vorteile erkennen. Kompatible Patronen kosten oft nur ein Zehntel des Preises einer Originalpatrone und erfüllen den selben Zweck, ohne dass dadurch Garantie oder Druckbild leiden.
Multifunktionsdrucker welche ohne WLAN-Schnittstelle zum Test erschienen, hatten keine Chance im Kampf um den Testsieg. Jeder Haushalt verfügt heute über mobile Endgeräte, welche der WLAN-Schnittstelle bedürfen. Schließlich kann man nicht jedes mal mit dem Tablet zum Drucker latschen. Das Fehlen einer Faxfunktion werteten wir nicht als negativ. Nur wer ohne anschalten des Rechners ein Fax versenden möchte, profitiert von der Faxkomponente. Ansonsten erledigt dies auch der Rechner selbst. Multifunktionsdrucker mit automatischer Duplexeinheit bekamen unterdes einen dicken Bonuspunkt von uns. Wer häufig dicke Wälzer ausdruckt, sollte nicht darauf verzichten. Auch Multifunktionsgeräte mit Duplexfunktion, kosten heute kein Vermögen mehr. 
 

Multifunktionsdrucker Test

Multifunktionsgeräte Testsieger