Die besten Rauchmelder im Test

Im Rauchmelder Test 2016 testeten wir keine Feuermelder, denn brennt das Haus erst lichterloh, ist es zu spät. So galt es auch 2015 tausende Menschenleben zu beklagen, welche im Dunste eines angebrannten Schnitzels, einer Rauchvergiftung zum Opfer fielen. Der dichte Rauch welcher einem jeden Wohnungsbrand voraus geht genügt, um einer ganzen Familie den Gar aus zu Rauchmelder Testmachen. Giftiger und dichter Rauch nimmt ihr die Orientierung und die Luft zum atmen. Wer Glück hat stirbt im Schlaf, ohne es zu merken. Statt auf den Testsieger im Rauchmelder Test zu setzen, stellen sich viele Hobby-Brandmeister einen Feuerlöscher als Stolperfalle in die Wohnung, welchen sie im Brandfall weder finden noch bedienen können. Ein Rauchmelder welcher nicht nur das Leben sondern auch den Besitz einer Familie retten kann, kostet keinen Stundenlohn und bekämpft das Feuer bevor es brennt. Eine Feuerversicherung kostet im Vergleich zum Rauchmelder gut das Zehnfache und sorgt dafür, dass allenfalls Verwandte 2. Grades gut Lachen haben, während Sie nebst Familie mit Verbrennungen 3. Grades, in die Grube hinab gelassen werden.

Der beste Rauchmelder im Test, sollte so laut und zuverlässig wie möglich daher kommen. Doch nur wenn er sicher Alarm schlägt, ohne mit Fehlalarmen zu provozieren, hat er Chancen zum Rauchmelder Testsieger 2016 gekürt zu werden! Wir prüften deshalb im Testbericht, wie die Rauchmelder auf verschiedene Formen von Rauch reagieren. Die Rauchdichte spielte dabei eine wesentliche Rolle. Zwei der 36 getesteten Lebensretter, erfüllten ihre Aufgabe sehr gut. Doch auch der beste Rauchmelder bietet wenig Sicherheit, hängt er allein auf weiter Flur, da der Brand selten dort ausbricht, wo man den Testsieger befestigt hat. Statt eines einzelnen, besonders teuren Brandmelders zu erwerben, ist es unserer Meinung nach sicherer, mehrere günstige Rauchmelder zu kaufen. Dies erhöht die Ausfallsicherheit und ermöglicht die flächige Absicherung des gesamten Wohnbereiches.
 

Der Rauchmelder Test 2016 im Detail

Abgesehen von der unserer Meinung nach zu hohen Ausfallquote, konnten die Rauchmelder im Test überzeugen. Zumindest wenn es darum ging, ein entstehendes Feuer rechtzeitig zu erkennen und lauthals zu vermelden, versagten auch die günstigen Rauchmelder aus dem Baumarkt nicht. Aus ihrer Gruppe kamen aber die meisten Rohrkrepierer. Teilweise waren diese aufgrund schlechter Verarbeitung und Materialqualität, ohne Funktion. Einige wenige Feuermelder entpuppten sich als mit Reis gefüllte Attrappen. Diese erwarben wir auf einer Versteigerungsplattform. Von diesem Beschaffungsweg sei generell abgeraten. Baumärkte oder Elektronikversandhäuser, könnten sich so etwas nicht erlauben.

Günstige Rauchwarnmelder unterhalb von 40 EUR, verzichteten zumeist auf integrierte Wärmesensoren. Sie erkennen ein Feuer nur optisch am Vorhandensein von Rauchpartikeln in der Luft. Dies reicht in fast 100% aller Fälle aus, geht es nur darum die eigene Haut und das Leben der Familie zu retten. Dennoch entschieden wir uns dazu, auch einen Rauchmelder mit zusätzlichen Wärmesensoren zum Testsieger zu küren. Brennt z.B. die benachbarte Wohnung, ist die erhöhte Wärme oft das erste Anzeichen einer ernsten Gefahrensituation. Der Qualm dringt erst später durch die Ritzen. So bleibt immer noch genügend Zeit, seine Familienfotos, die Briefmarkensammlung und die Papiere zu retten. Außerdem kann man sich noch etwas ordentliches überziehen, und muss seinen Nachbarn nicht im durchlöcherten Nachthemd gegenüber treten. Besitzt ein Rauchmelder zwei Erkennungsverfahren, so schafft dies ein Mehr an Sicherheit. Besonders wenn man nur ein oder zwei Rauchwarnmelder montieren möchte, sollte man auf die doppelte Absicherung mittels Wärmesensoren nicht verzichten!
Die besten Rauchmelder, so auch der Testsieger, vermochten es zudem, die Rauchpartikel prozessorgesteuert zu analysieren. Dies reduzierte die Gefahr von Fehlalarmen im Test merklich. Brandmelder der 10 EUR Klasse, vermochten es im Test nicht zuverlässig zu unterscheiden, ob die Gardinen brannten oder ob Pappi die Luft mit seiner Zigarre verpestete. Auch harmlose Küchen-Pannen führten oft zum Anschlagen billiger Baumarktrauchmelder. Im Extremfall kann dies natürlich auch dem prozessorgesteuerten Testsieger passieren, geht das Schnitzel in Flammen auf oder verwandelt sich die Milch auf der Kochplatte zu Biogas. Schlechte Hausfrauen können den Rauchmelder-Testsieger für eine festgelegte Zeit deaktivieren. Er schaltet sich dann nach 15min automatisch wieder ein, in der Hoffnung dass die Frau ihre Kochversuche bis dahin beendet hat.
In Sachen Optik hat sich seit dem letzten Rauchmeldertest leider wenig verändert. Einige Plastikkekse kommen nun in rustikalem Holzdesign daher. Im Einzelfall mag dies durchaus besser aussehen, z.B. unter einer Holzvertäfelung. Grundsätzlich wirken die Brandwarnmelder deplatziert, egal wo man sie befestigt. Immer mehr Menschen nehmen diesen Nachteil jedoch gerne in Kauf, geht es doch darum, sich selbst und seine Familie zu schützen. Die etwas teureren Exemplare versuchen mit mehr oder weniger Erfolg, ein gefälligeres Design zur Schau zu stellen.

Funkrauchmelder im Test

Verteilt sich das eigene Reich über mehrere Etagen und sind die Zimmerdecken gut gedämmt, kann man den Kellerbrand trotz Rauchmelders leicht verschlafen, befindet sich die Hängematte im Spitzboden. Da wundert man sich dann, wenn man plötzlich vor dem höhnisch lachenden Herrgott steht, welcher sagt: "Mit Funkrauchmeldern wäre dir das nicht passiert"!
Tatsächlich kann man in der Tiefschlafphase, einen noch so lauten Rauchmelder überhören, welcher zwei Etagen tiefer um Aufmerksamkeit bittet. Dieses Problem lässt sich lösen, in dem man mehrere Funkrauchmelder im Haus verteilt. Mit billigen Supermarkt-Brandmeldern geht dies freilich nicht! Vernetzbare Rauchmelder kosten etwas mehr und stehen in schnurloser Verbindung miteinander. Fängt der Funk-Rauchmelder im Keller an zu lärmen, solidarisieren sich seine im Haus verteilten Brüder und blasen ins gleiche Horn.
Einige Nachteile der Funkrauchmelder sei nicht verschwiegen. Wenn alle Rauchmelder drauflos lärmen, tut dies nicht nur den Ohren weh. Es macht auch die Findung des Brandherdes schwierig. Im Falle eines Fehlalarms läuft man dann solange hin und her, bis man vor Erschöpfung tot umfällt. Da ist er dann wieder, der lachende Herrgott. Der erhöhte Batteriebedarf ist ein weiterer Nachteil der Funkrauchmelder. Zusätzlich zum üblicherweise benötigten 9V-Block für die Raucherkennung, benötigt ein Funkrauchmelder mehrere Micro- oder Mignonzellen, für die Aufrechterhaltung der Funkverbindung.

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Unser Fazit im Rauchmelder Test 2016

Schon mit 5 EUR bist du dabei! Zwar ist es sinnvoller etwas mehr in die Sicherheit seiner Familie zu investieren, aber auch günstige Rauchmelder unter 10 EUR, erfüllen ihre Hauptaufgabe recht zuverlässig. Allerdings sollte man sich nie auf einen einzelnen Rauchmelder verlassen. Geht ein einzelner Feuermelder kaputt oder hängt er auf verlorenem Posten, so schlägt er im Notfall keinen Alarm. Mehrere Rauchmelder gilt es an strategisch wichtigen Stellen der Behausung anzubringen. Wer nicht auf den Pfennig achten muss, tut gut daran, sich zumindest einen Dualrauchmelder ins Haus zu holen. Dieser reagiert nicht nur auf dicke Luft, sondern auch auf Wärme. Dies schafft eine deutlich höhere Sicherheit, bricht z.B. der Brand beim Nachbarn aus.
Was die Zukunft bringt ist ungewiss. Ginge es nach uns, sollten die Bundesbürger verpflichtet werden, pro 25qm Wohnfläche, einen im Test der Stiftung Warentest für gut befundenen Rauchmelder zu montieren. Entscheidet man sich für unseren Testsieger, kostete dies dem Bewohner einer 100qm Wohnung etwa 160 EUR zzgl. 10 EUR jährlich für Batterien. Wählt man ein billiges Fabrikat aus dem Baumarkt, ist man schon mit 20 bis 40 EUR dabei. Der Batterieverbrauch ist dann etwas höher und einer der vier Feuermelder ist meist schon bei der Anschaffung kaputt. Macht aber nichts! Wer in seiner Wohnung drei funktionierende Rauchmelder strategisch günstig positioniert, kommt im schlimmsten Fall, mit einer leichten Rauchvergiftung davon. Nicht nur in Berlin oder in München, sondern in jeder deutschen Stadt, sterben jährlich Menschen in den Flammen ihrer Häuser, weil die Mentalität des Geizes, den Rauchmelderkauf verhindert hat.

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Die bundeseinheitliche Rauchmelderpflicht

Schon heute gilt bundesweit die Ehrenpflicht zur flächendeckenden Anbringung von Rauchmeldern. Wer das Leben seiner Familie aufs Spiel setzt, um einen Stundenlohn zu sparen, hat keine Ehre im Leib. Die gesetzliche Pflicht zur Anbringung von Rauchmeldern im privaten Bereich, existiert noch nicht in allen Bundesländern. Doch nur noch wenige Rauchmelder PflichtBundesländer verzichten auf die Rauchmelderpflicht in Privathaushalten und wenn, dann nur noch in Bestandsimmobilien. Jeder einzelne Feuertote, welcher sein Ableben verschläft, aber nicht im eigenen Auto, eingeklemmt zwischen Baum und Kofferraum, geht auf die Kappe derer, welche ein Land ohne Rauchmelderpflicht regieren!
Doch wie verhält es sich mit der Versicherung im Brandfall? Hier ist äußerste Vorsicht angeraten. Einerseits verweigern die Feuerversicherungen nicht zwangsläufig den Eintritt im Schadensfall, wenn der Versicherte trotz Rauchmelderpflicht, auf die Anbringung der lebensrettenden Feuermelder verzichtet hat. Hier kommt es darauf an, was im Versicherungsvertrag vereinbart wurde. Das Kleingedruckte sollte am besten schon 2 Tage vor der Brandkatastrophe gelesen werden!
Andererseits kann ein Versicherer die Leistungen auch dann verweigern, wenn aufgrund fehlender gesetzlicher Rauchmelderpflicht, auf die Anbringung der Brandmelder verzichtet wurde. Die Gebäudeversicherer können in ihren Versicherungsbedingungen, die Anbringung von Rauchmeldern vorschreiben, obwohl die gesetzliche Pflicht dazu nicht besteht. Kommt es dann zu einem Inferno, verweigern die Versicherungen die Leistungen ganz, oder zu einem gewissen Teil. So oder so, sollte man juristische Spitzfindigkeiten ignorieren, und zum Wohle seiner Familie, einen Rauchmelder pro Zimmer, Flur und Treppenhaus installieren!

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Die ordnungsgemäße Verwendung der Rauchmelder

Wie viele Rauchmelder wo anzubringen sind

Ein einzelner Rauchmelder hängt oft auf verlorenem Posten. Wollen wir hoffen, dass nicht gerade dieser kaputt oder mit einer leeren Batterie bestückt ist. Doch auch dies kann passieren, wie unser Rauchmeldertest gezeigt hat. Schon allein deshalb, sollten mehrere Rauchwarnmelder die Zimmerdecke verzieren. Genügt es in der Einraumwohnung, Flur- und Schlafraumdecke mit je einem Feuermelder zu versehen, so sollte im Einfamilienhaus oder in der 4-Zimmerwohnung, nicht mit Rauchwarnmeldern gegeizt werden! Ein Brandmelder im Flur ist wichtig, hilft aber wenig, wenn im Kinderzimmer ein Kabel schmort. So ist der Filius betäubt, bevor das Feuer aus seinem zarten biegsamen Körper, eine knusprige Brezel formen kann. Ähnlich kann es den volltrunkenen Eltern ergehen, wenn der alte Zweitfernseher in deren Schlafzimmer, zum Kabelbrand ausholt. Der Flur ist oft der einzige Fluchtweg und deshalb der strategisch wichtigste Ort, für die Anbringung eines im Test für gut befundenen Rauchmelders. Doch mindestens genau so wichtig, ist die Absicherung der Familien-Schlafräume mit den lebensrettenden Plastikkeksen! Wer nur im Flur über einen Rauchmelder verfügt, sollte über Nacht die Türen der Schlafräume zum Korridor geöffnet lassen! So schlägt der Lebensretter auch dann Alarm, wenn sich der Filius unter der Bettdecke so die Pfeife reibt, dass es raucht.
Auch Küche, Wohn- und Arbeitszimmer, sind prädestinierte Auslöser für einen Wohnungsbrand. Die technische Ausrüstung kommt immer häufiger aus China und Nordkorea, obwohl das Qualitätssiegel "Made in Germany" auf den Gehäusen prangert. Auch nimmt die Zahl der Rundfunkgeräte und elektrischer Schreibmaschinen stetig zu, so dass die Gefahr defekter Elektronik steigt. Brennen Wohnzimmer oder Büro, fallen oft wichtige Dokumente und unwiederbringliche Erinnerungsstücke dem Feuer zum Opfer. Geht die Küche in Flammen auf, besteht die Gefahr, dass der Kühlschrank abtaut.
Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, dessen Treppenhaus ihm nicht selbst gehört, sollte im Zweifelsfall auch dieses mit einem Rauchmelder versehen. Vielleicht kann man ja auch den Vermieter dazu bringen, das Treppenhaus abzusichern? Tut er dies nicht, sollten Sie in den sauren Apfel, statt ins Gras beißen, auch wenn es nicht in Ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Man kann schon mal 10 EUR für die ungeliebte Gemeinschaft opfern, wobei man die Batterie-Kosten nicht vergessen darf. Die Zahl der benötigten Rauchmelder und deren Anbringungsort, hängen also von den örtlichen Gegebenheiten, aber auch von strategischen Erwägungen ab.

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Den Rauchmelder richtig montieren

Ein Rauchwarnmelder sollte zentral an oberster Stelle eines Raumes installiert werden. Je mehr Feuermelder man anbringt, desto mehr kann von diesem Grundsatz abgewichen werden. Doch gehört der Brandmelder immer dorthin wo der Rauch hinzieht, nämlich nach oben! Montieren Sie ihn unters Fensterbrett, schlägt er erst dann Alarm, wenn der Raum fast vollständig mit Rauch gefüllt ist. Dabei genügen schon 3 Atemzüge des giftigen Qualms, um einen Menschen zu töten. Dazu braucht es gar kein Feuer! Doch auch wenn der Qualm dem Menschen nur das Bewusstsein raubt (1 Atemzug!), erledigt das dankbare Feuer den Rest. Soll der Rauchmelder seinen Zweck erfüllen, aber nicht die Zimmerdecke wie ein Pickel im Gesicht zieren, kann man ihn hinter einer Gardinenstange oder über einer Deckenlampe verstecken. Auch dort muss die Raumluft aber frei zirkulieren können.
Ebenfalls muss der Feuermelder richtig herum angebracht werden. Schraubt man ihn an die Decke, dürften diesbezüglich keine Fehler auftreten. Einige "Blitzgescheite" legen ihn aber verkehrt herum, in die Anbauwand. Sie möchten sich so den Schandfleck an der Zimmerdecke ersparen. Auch in diesem Fall, spricht der Rauchsensor zu spät an. Ein Rauchmelder gehört an eine für Mensch und Raumluft gut zugängliche Stelle, oben an die Zimmerdecke. Da nicht nur der Rauch sondern auch die Hitze nach oben steigt, gilt dieser ernsthafte Hinweis, ganz besonders auch für Hitzemelder (Feuermelder mit Wärmesensor).
Doch es gibt einen weiteren interessanten Grundsatz, oder besser gesagt eine Weisheit: Je höher man einen Rauchwarnmelder montiert, desto tiefer kann man von der Leiter stürzen. Deshalb sollte man das Wechseln der Batterie, der Frau des Hauses überlassen, aber nur wenn man noch eine Freundin in der Hinterhand hat. Die Hausfrau ist im Aufhängen von Gardinen geübt und fällt auch bei der Rauchmeldermontage nicht von der Leiter. Gegebenenfalls sollte man sie vorher versichern. Leider erwiesen sich viele Rauchmelder im Test, bezüglich Montage und Batteriewechsel, als sehr gefährlich. Sowohl für die Montage, als auch für den Wechsel der Batterie, gilt es generell beide Hände von der Leiter zu nehmen. Ist man des Nachts gezwungen, im Halbschlaf den 9-Volt-Block auszutauschen, weil der Feuermelder dessen Leerstand lauthals und ohne Unterlass vermeldet, so ist der Sturz von der Leiter vorprogrammiert. Aber auch wenn man nicht von der Leiter fällt, wird der Batteriewechsel oft zum elenden Gefummel.
Die Industrie hat sich des Problems bemächtigt, und ist nun bereit, durch den Verkauf von Magnetbefestigungen, von der Feuer- und Sturzgefahr zu profitieren. Die Preise für die praktischen Magnetbefestigungen sind unterdes recht human. Im Rauchmeldertest 2016, haben sie sich bewährt. Die eine Magnetplatte wird an die Decke geklebt, die zweite Magnetplatte am Rauchmelder befestigt. Möchte man nun die Batterie wechseln oder einen Funktionstest durchführen, pflückt man den Brandmelder von der Decke, wie einen Apfel vom Baum. Dafür benötigt man künftig nur noch eine Hand, während sich die zweite Hand an der Leiter festhalten kann. Die eigentliche Arbeit wird dann am Boden durchgeführt. Dies schont auch den Feuermelder, da ihm unkontrolliertes Gezerre und Gewürge erspart bleibt.

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Stromversorgung und Funktionsprüfung

Rauchmelder beziehen ihren Strom im privaten Haushalt oft aus einem 9-Volt-Block. Im öffentlichen Bereich ist der Feuermelder üblicherweise mit der Stromleitung vernetzt und besitzt zusätzlich eine Netzausfallsicherung. Wer einen Neubau erwägt, kann eine ähnliche Form der Rauchmelderintegration in Betracht ziehen. Billig ist eine solche Lösung nicht unbedingt und kommt auch nicht ohne Notstromversorgung via Batterie aus. Da kann man auch gleich auf stromnetzunabhängige Funkrauchmelder oder Rauchwarnmelder mit 9V-Block setzen! Auch der beste Rauchmelder benötigt jedoch nach 2-3 Jahren eine Neubestückung und sollte hin und wieder auf seine Funktion getestet werden. Also sollte der Lebensretter so angebracht sein, dass er für Batteriewechsel und Funktionstest gut zu erreichen ist!
Ein Funktionstest sollte aus einer quartalsweise durchzuführenden Sicht- und Alarmprüfung bestehen. Dabei öffnet man den Feuermelder, um ev. korrodierte Kontakte oder auslaufende Batterien erkennen zu können. Verläuft die Sichtprüfung positiv, gilt es nun einen Alarmtest durchzuführen. Dazu betätigt man einen Prüfknopf am Rauchmeldergehäuse. Ist der Feuermelder in Ordnung, ist es das Gehör danach nicht mehr. Deshalb empfiehlt es sich, vor einer Funktionsprüfung einen Gehörschutz überzustreifen.
Wer sicher gehen möchte, dass er keine Attrappe erworben hat, kann mit einem teuren Rauchmelderprüfgas bzw. Prüfaerosol testen, ob der Brandmelder tatsächlich auf Rauch reagiert. Alternativ kann man auch mal das Essen anbrennen lassen. Wundern Sie sich aber bitte nicht, wenn der Rauchmelder nicht gleich beim Qualm eines Glimmstängels drauf los trompetet! Die besten Rauchmelder im Test, waren durchaus in der Lage, Fehlalarme nahezu gänzlich auszuschließen. Günstige Rauchwarnmelder aus dem Baumarkt, nervten hingegen oft mit Fehlalarmen, weil sie die Partikeldichte und Partikelzusammensetzung nicht analysieren konnten.

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Rauchmelder Batterie Tipps

Nichts ist so nervig, wie ein Rauchmelder, welcher mitten in der Nacht, das baldige Ende seiner Batterie verkündet. Dies geschieht durch einen Warnton, welcher sich regelmäßig wiederholt. Wer dann des Nachts auf die Leiter muss, wacht nicht selten in der Notaufnahme wieder auf. Deshalb empfehlen wir, die Batterien aller Rauchmelder gleichzeitig auszutauschen. Dabei ist es sehr sinnvoll, auf Batterien aber auch Rauchmelder des gleichen Typs zu setzen. Man kann sich auch notieren, wie lange ein Rauchmelder mit einer Batterieladung zurecht gekommen ist. So kann man künftig dem nächtlichen Ärgernis vorbeugen, indem man den Batteriewechsel einige Tage vor dem vermuteten Batterieversagen vornimmt.
Aufgrund der im Rauchmeldertest festgestellten recht langen Lebensdauer der üblicherweise verwendeten 9-Volt Blocks (2-3 Jahre), erachten wie die Verwendung von 9V-Akkus als nicht empfehlenswert. Auch deren Lebensdauer ist begrenzt, so dass sie spätestens nach dem zweiten Ladezyklus, aus Altersgründen ihren Dienst quittieren. Der Griff zur 9V-Block-Batterie ist unserer Meinung nach, unterm Strich deutlich günstiger. Zur Sicherheit ist es dennoch nicht verkehrt, einen einsatzbereiten 9V Akku im Hause zu haben. Sollte ein Rauchmelder am Samstag Abend seinen Leerstand vermelden, aber keine neue Batterie verfügbar sein, hilft ein eilig aufgeladener 9Volt-Akku dabei, das Wochenende sicher zu überleben.

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