Testsieger im Schneeschieber-Test

Die besten Schneeräumer und Schneeschaufeln im Vergleich

Der Winter 2016 / 2017 steht vor der Tür und legt bald seine weiße Pracht auf den Bürgersteig. Wer dann den Schnee mit dem Kehrblech schieben muss, weil er den Schneeschieber-Kauf zu lange hinausgezögert hat, läuft Gefahr sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Noch ist genügend Zeit für die Auswahl der richtigen Schneeschaufel, was uns dazu animiert hat, verschiedene Schneeräumer zu testen. Im Schneeschieber Test konzentrieren wir uns auf handbetriebene Schneeräumer, mittlerer Blattbreite. Der künftige Schneeschieber Testsieger soll gefahrlos und mit geringem Kraftaufwand Schneeschieber Test 2016 / 2017bedient werden und in kurzer Zeit so viel Schnee wie möglich aus dem Weg räumen können. Dabei gilt es auch die Ergonomie, Griffigkeit und Haltbarkeit der verschiedenen Schneeschaufeln im Schneeschiebertest zu vergleichen. Die Wahl des richtigen Materials für Blatt und Stiel, ist eine weitere wichtige Herausforderung, welcher wir uns im Testbericht der Schneeschieber zu stellen haben. Günstige im Angebot der Baumärkte erhältliche Schneeschieber, bestehen oft aus einem Holzschwert und einem Kunststoffschild. Dies kann fatale Folgen haben, achtet man beim Kauf des Schneeräumers nicht auf eine ordentliche Verarbeitungsqualität. Der beste Schneeschieber aus unserem Test, minimiert bei sachgemäßer Anwendung das Verletzungsrisiko und hilft dabei, den Winter heil zu überstehen.

Der Schneeschieber Test im Detail

Wer seiner Räumpflicht nicht nachkommen kann, weil der selbstgebaute Holzschneeschieber beim ersten Kontakt mit dem Boden zerbricht, riskiert seinen Versicherungsschutz und die Gesundheit seiner Mitmenschen. Stürzt ein Mitmensch auf dem nicht vom Schnee beräumten Gehweg vor dem eigenen Grundstück, hat der Grundbesitzer was zu lachen, aber nur kurz. Wenn nämlich der Passant oder dessen Hinterbliebene eine Klage einreichen, sind Haus und Hof des säumigen Grundstückeigners in Gefahr. Dem vorzubeugen obliegt unserem Schneeschieber Test 2017. Können wir Ihnen das Schneefegen auch nicht abnehmen, so können wir Ihnen zumindest einen Schneeschieber empfehlen, welcher den Kauf eines Ersatzschneeschiebers erübrigt. Die besten Schneeschieber im Test, erwiesen sich als winterfest!

Die besten Schneeschieber Materialien im Vergleich

Schneeschieber sind in den unterschiedlichsten Materialien erhältlich. Dabei ist die richtige Wahl des Schneeschiebers keineswegs eine Frage der persönlichen Philosophie, sondern eine Frage der Sicherheit und Stabilität. Die neuesten Schneeschieberkreationen aus Glasfieberstab und Kohlefaserschild sind noch recht teuer und nur bei Bessergestellten zu finden. Sie sind unverwüstlich, kosten aber mehrere tausend Euro. Wir konzentrierten uns im Schneeschieber Test 2016 / 2017 auf gängige Schneeräumer, deren Anschaffung weder einen Kredit, noch eine lockere Schraube im Oberstübchen erfordern. Aber auch hier gilt es aus mehreren Materialien zu wählen. Der Stiel ist zumeist in Holz oder Aluminium erhältlich. Beide Materialien sind recht leicht, doch nur Aluminium hat das Zeug zum Testsieger. Zwar hat eine Schneeschaufel mit Holzstiel den Vorteil der Kürzbarkeit (wichtig für Menschen mit erheblichem Minderwuchs), kann aber ansonsten nicht mit einem Aluminiumstiel konkurrieren. Holzstiele können splittern, brechen und Feuer fangen. Deshalb sollte man einen Schneeschieber aus Holz, nie ohne splitterfeste Handschuhe vor sich hertreiben und sich auch nicht darauf abstützen. Aluminiumstiele sind bei Verwendung von höherwertigem Aluminium sehr stabil und sondern natürlich keine Splitter ab. Eine gummierte Ummantelung sorgt im Optimalfall für eine unübertroffene Griffigkeit. Nicht jeder Aluminiumstiel bietet diese Ummantelung, also sollte beim Kauf explizit darauf geachtet werden. Aluminiumstiele lassen sich zudem individuell Formen. Somit bieten die besten Schneeschieber einen ergonomisch geformten Alu-Stiel. Dieser schont den Rücken und verbessert die Hebelwirkung. Nicht immer bieten Schneeräumer mit Aluminiumlanze eine höhere Haltbarkeit. Grundsätzlich ist dies zwar so, aber nicht bei Verwendung minderwertigen Aluminiums. Der Schneeschieber Testsieger bot unterdes einen Alu-Stab, der in seiner Stabilität mit Kruppstahl hätte konkurrieren können. Sieht man einen Alu-Schneeräumer günstig im Angebot, sollte man jedoch Vorsicht walten lassen!
Kommen wir zum Schild der Schneeschaufeln. Hier hantieren die Hersteller mit Holz, Kunststoff und Aluminium. Besonders selbstgebaute Schneeschieber besitzen häufig ein Schiebeschild aus Holz. Von Nachteil ist dabei das hohe Gewicht. Anders als beim Stiel, kann bei der Schaufel kein leichtes Holz verwendet werden. Es würde beim ersten Einsatz brechen oder einer schnellen Abnutzung unterliegen. Etabliert haben sich daher Aluminium- und Kunststoffblätter. Kunststoffblätter werden zumeist mit einer Aluminiumkante veredelt. Kunststoffblätter mit Alu-Kante vereinen die Vorteile beider Materialien perfekt. Das elastische Kunststoffblatt gibt bei Hindernissen nach, während die harte Alu-Kante eine schnelle Abnutzung verhindert. Nachteil ist der damit verbundene Radau, welcher bei nächtlichem Schneeschieben zum Bruch mit der Nachbarschaft führen kann. Ein reines Alu-Blatt ist in der Herstellung recht teuer aber besonders dauerhaft. Um den Lärm beim Schnee schieben zu minimieren, kann eine Aluminiumschaufel mit einer so genannten Flüsterkante aus Kunststoff veredelt werden. Diese ist idealerweise auswechselbar und preisgünstig im Handel erhältlich.

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Die richtige Breite des Schneeschiebers

Schneeschieber unterteilt man in 3 Breitenkategorien. 1.) Schneeräumer mit Unterbreite für das Mitführen in Fahrzeugen. 2.) Schneeschieber mit Normalbreite für den Einsatz auf Gehwegen vor dem Haus und auf dem Grundstück. 3.) Megaschneeräumer mit Überbreite für Größenwahnsinnige. Wir befassten uns im Schneeschieber Vergleich 2017 mit den normalbreiten Schneeschaufeln für den Gebrauch im heimischen Umfeld. Diese sind zwischen 50 und 60cm breit, und sollten je nach Breite eine angemessene Materialstärke bzw. Stabilität des Blattes aufweisen. Soll auch die Frau den Schneeräumer vor sich her treiben, gilt es einen etwas breiteren Schneeschieber zu wählen, damit sie nicht zulange von der Hausarbeit abgehalten wird. Sollen Kinder den Winterdienst übernehmen, muss aus Jugendschutzgründen ein etwas schmaleres Blatt (max. 50cm) zum Einsatz kommen. Da hin und wieder Kontrollen durch die Jugendämter durchgeführt werden, gilt es den Kindern ggf. einen speziellen Kinder Schneeschieber aus der Spielzeug-Abteilung zur Verfügung zu stellen. Das spielerische Schnee schieben zählt nicht als Kinderarbeit und unterliegt somit keiner Zeitbeschränkung. Bezüglich der Flächenleistung sind also durch den schmaleren Spielzeug Schneeschieber keine Nachteile zu befürchten. Lediglich bei einem Schneesturm muss die Mutti unterstützend eingreifen, weil der Filius sonst nicht hinterher käme.

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Die richtige Schneeschieber Länge

Während der Fachhandel Spielzeugschneeschieber für Kinder und Kleinwüchsige bereit hält, beschränken sich die Anbieter der Erwachsenen-Schneeräumer auf Standardlängen. Diese variieren jedoch je nach Hersteller, so dass es sich lohnt die Angebote zu vergleichen. Zunächst einmal sollte man schon bei der Wahl des Partners auf einen möglichst geringen Größenunterschied achten. Die Zeiten in denen sich ein großer Mann mit einer kleinen Frau schmückte, sind vorbei! Zwar kann man einen günstigen Baumarkt-Schneeschieber mit Holzstiel absägen, aber er wäre ja dann für das Familienoberhaupt zu kurz. Für Körpergrößen von 1,65 - 1,85 m sind gängige Standardschneeschaufeln bestens geeignet. Der beste Schneeschieber im Test, demonstrierte seine Eignung auch bei größeren Testpersonen. Hat sich der Mann doch für eine deutlich kleinere Partnerin entschieden, weil er dachte sie wächst ja noch, bleibt ihm nur der Kauf eines Spielzeugschneeschiebers als Zweitgerät. Dieser eignet sich dann auch für den Nachwuchs. Bei der Anschaffung einer Schneeschaufel mit Aluminium-Stiel gilt es zu bedenken, dass dieser für gewöhnlich nicht gekürzt werden kann.

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Haptik und Verarbeitungsqualität

Mindestens genau so wichtig wie die Wahl des geeigneten Materials, ist eine anständige Verarbeitung der einzelnen Komponenten, aber auch eine solide Montage. Fällt das hochwertige Blatt vom edlen Stiel, hat der Hersteller an einer Schraube gespart. Es ist daher beim Kauf des Schneeschiebers auf die Verbindung beider Teile zu achten. Nur wenn das Schild fest mit dem Stiel verbunden ist, kann von der Verkehrssicherheit des Schneeschiebers ausgegangen werden. Stellen Sie sich vor, Sie schaufeln den Schnee vom Balkon, und das sich lösende Blatt zerteilt unten angekommen, einen Kinderwagen samt Inhalt.
Sieht man sich genötigt einen Schneeschieber mit Holzstiel kaufen zu müssen, gilt es auf den sauberen Schliff des Stiels zu achten. Ist dieser rau und unsauber verarbeitet, hat man schnell einen Splitter in der Hand. Da helfen oft auch die üblichen Winterhandschuhe nicht wirklich. Minderwertige Baumarkt-Stiele brechen zudem gerne mal weg, was zu unschönen Verletzungen am oder im Unterleib führen kann. Generell raten wir dazu, Aluminium-Stiele zu bevorzugen. Dieser sollte zumindest an den Griffstellen mit einer Gummierung ummantelt sein. Diese sorgt für einen sicheren Halt und schützt die Hand vor dem kalten Metall. Ebenfalls sollte beim Kauf des Schneeschiebers bedacht werden, dass Kunststoff nicht gleich Kunststoff und Alu nicht gleich Alu ist. Es gibt auch hier individuelle Qualitätsunterschiede. Insbesondere Schneeschieber-Angebote, welche sehr günstig erscheinen, sollten kritisch hinterfragt werden. Ein guter Aluminium-Schneeräumer kostet nun mal 40 EUR, möchten Verkäufer und Hersteller auch noch etwas daran verdienen. Kostet eine Alu-Schneeschaufel nur 20 EUR und sieht dazu noch recht gut aus, sollte man die Minderwertigkeit des verwendeten Materials fest einplanen. Auch beim Kunststoffschild gilt es die Materialqualität zu prüfen. Einige Schneeschieber enttäuschten im Test mit einem zu weichen, andere mit einem zu harten Kunststoffschild. Nur drei der getesteten 28 Schneeschieber, so auch der spätere Testsieger, überzeugten im Vergleich mit einer ordentlichen Material- und Verarbeitungsqualität. Die anderen Schneeräumer wiesen einen oder gar mehrere Mängel auf. Dies konnte nicht hingenommen werden und führte zur Abwertung im Testergebnis.

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Reparaturfreudigkeit und Ersatzteilversorgung

Als Wartungsarm erwiesen sich die meisten Schneeschieber im Test. Einigen haftete der Schnee etwas zu fest an, weshalb kommende Schneeräumergenerationen mit Kohlefaserblatt, eine Nanopartikel- oder Keramikbeschichtung erhalten werden. Dies ist aber noch Zukunftsmusik. Ordentlich verarbeitete Kunststoff- und Aluminiumschilde machen schon heute diesbezüglich kaum Probleme. Lediglich zwei Baumarktschieber mussten ständig mit dem Spachtel vom Schnee befreit werden. So macht Schneeschieben natürlich keinen Spaß. Holzstiele gilt es vor jeder Wintersaison auf Unregelmäßigkeiten zu überprüfen, und ggf. glatt zuschleifen, um die Splitterneigung zu reduzieren. Die Verbindung von Blatt und Stiel ist auch während der Saison mehrfach zu überprüfen. Ansonsten dachten wir bis zu diesem Test, dass man einen kaputten Schneeräumer entweder entsorgen oder zum Schmied schaffen müsse. Doch weit gefehlt! Zwar gibt es unter den vermeintlich günstigen Supermarkt-Schneeschaufeln noch immer viele Wegwerf-Schneeräumer, aber im oberen Preisbereich hat sich seit dem letzten Vergleich einiges getan. Die besten Schneeschieber erlauben den einfachen Austausch der Komponenten. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn der Hersteller bezahlbare Ersatzteile zur Verfügung stellt. Der Testsieger Schneeschieber 2017 machte im Test zwar nicht den Eindruck, als könnten Ersatzteile benötigt werden, aber dennoch waren diese günstig zu erwerben. Da relativiert sich der hohe Anschaffungspreis spätestens in der zweiten Wintersaison.

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Die Gefahren des Schneeschiebens

Jedes Jahr verunglücken viele Winterdienstler schwer oder gar tödlich beim Schieben von Schnee. Zwei Gefahrenquellen prallen aufeinander und werden häufig vom "Hobby-Schneefeger" unterschätzt. Zum einen ist es der extreme Temperaturunterschied, welcher vorwiegend älteren und untrainierten Personen zum Verhängnis wird. Es ist weniger die Kälte an sich! Verlässt jedoch der Mann das warme Heim, um sich in der Kälte dem harten Winterdienst hinzugeben, ziehen sich die Blutgefäße zusammen, was die Sauerstoffversorgung des Körpers reduziert. Gleichzeitig steigt durch die plötzliche Anstrengung der Sauerstoffbedarf enorm an. Es kommt zur Sauerstoffunterversorgung und die vor dem Fernseher sitzende Frau wird zur Witwe, ohne dass sie es merkt. Nicht immer führt dieser Sachverhalt direkt zum Tode, aber nicht selten zur Ohnmacht. Bei 10 Grad unter Null friert der Mann dann schneller kaputt als er fallen kann. Etwas Gymnastik und ein warmer Glühwein im Vorfeld, reduzieren zwar das Risiko, geben aber keine absolute Sicherheit. Verantwortungsvolle Familien werfen deshalb immer ein Auge auf das vor dem Hause schuftende Familienmitglied.
Eine andere Gefahr geht von den Schneeschiebern selbst aus. Sind diese von minderwertiger Natur, sind eingerissene Splitter noch das geringste Übel. So kann ein Holzstiel brechen und den fallenden Winterdienstler durchbohren. Nicht immer sind 6-Unfälle dafür verantwortlich, wenn Hausfrauen mit einem Schneeschieber im Unterleib beim Proktologen erscheinen! Entsprechende Schutzkleidung wie Asbestunterhosen helfen dabei, das Risiko zu minimieren. Statt 20 EUR für eine Asbestunterhose auszugeben, sollte man das gesparte Geld in einen besseren Schneeschieber investieren!
Apropos Schutzkleidung: Eine orange Schutzweste sorgt für eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Bei länger anhaltenden und stärkeren Schneefällen, muss der Grundstückseigner häufig seine Einfahrt freizuschaufeln. Betritt er dann bei starkem Schneefall die Straße, geht er ein hohes gesundheitliches Risiko ein. Eine Warnweste sorgt für eine bessere Sichtbarkeit, kostet keine 3 EURO und befindet sich in jedem Verbandskasten.
Wer mit seinem Schneeschieber ein Flachdach oder einen Balkon beräumen möchte, sollte nicht nur sich selbst absichern. Genau so wichtig ist es, zuvor die Verbindung von Blatt und Stiel zu kontrollieren. Löst sich das Schild und stürzt in die Tiefe, könnten Passanten in Mitleidenschaft gezogen werden. Sogar der lose Schnee kann aus großer Höhe fallend, leichte bis mittelschwere Verletzungen verursachen. Wenn Sie den Schnee vom Balkon schaufeln, denken Sie bitte auch an schwerere Gegenstände, welche sich unter dem Schnee verbergen (Briefbeschwerer, Untersetzer von Blumentöpfen usw.). Es macht sicher Freude die Passanten zu ärgern, aber in die Erde nageln sollte man sie nicht!

Hals- und Beinbruch beim Winterdienst!

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