Die Besten im USB-Stick Test 2017

USB 2.0 und USB 3.0 Speichersticks im Vergleich

Das Angebot an USB-Sticks ist mannigfaltig, was unseren Test nicht leichter macht. Die kleinen USB-Speicher unterscheiden sich nicht nur in Form und Farbe. Je nach geplanter Verwendung, erhält man die kleinen USB-Sticks in unterschiedlichen Speicherkapazitäten. Auch die Transferraten weichen gehörig voneinander ab. Im USB-Stick Test 2017 bewerten wir Geschwindigkeit und Speicherkapazität, in Relation zum Kaufpreis. Darüber hinaus gilt es im USB-Stick Vergleich ein prüfendes Auge auf die Stabilität und Datensicherheit der mobilen Wechselmedien zu werfen. Die schnellen USB 3.0 Sticks haben beste USB-Stick TestAussichten den Testsieger zu stellen. Unbedingt notwendig sind sie zwar nicht immer, aber auch aufgrund fallender Preise, den alten USB 2.0 Speichersticks durchaus vorzuziehen. Wer des Öfteren längere 4k UHD oder FullHD-Filme vom PC zum TV transportieren möchte, wird den deutlich schnelleren USB 3.0 Standard schnell zu schätzen wissen. Der beste USB Stick im Test verfügt nicht nur über die 10-fache Übertragungsrate im Vergleich zum alten Standard, sondern auch über eine nahezu unbegrenzte Wiederbeschreibbarkeit.

Nicht mehr wegzudenken, der USB-Stick

Die Senioren unter Ihnen können sich noch gut an CD, DVD und Blu-ray-Disk zurück erinnern. Wollten unsere Eltern eine größere Datenmenge auslagern, einen Film für den TV bereitstellen oder die MP3-Sammlung mobilisieren, galt es zunächst einen Brenner mittels Brennprogramm einzuheizen. Rohlinge wurden darin mit den zu transportierenden Daten gebrannt, oftmals verbrannt. Vergaß man anschließend das Beschriften der giftigen Quecksilberscheiben, wanderten sie unbesehen in den Sondermüll. So oder so waren die darauf gespeicherten Dateien nach kurzer Zeit verloren. Nur der Unbefugte welcher die DVD fand, konnte die gelöschten Daten wiederherstellen. Waren CD und DVD einst sehr erfolgreich, stand die Blu-ray von Anfang an auf verlorenem Posten. Schon bevor die Blu-ray-Disk in den Handel kam, hatte der USB-Speicherstick den Markt gegessen. Mittlerweile zum Pfennigartikel mutiert, dient die Blu-ray-Disk heute allenfalls rückständigen Filmverleihern, welche ihre Filme noch per Briefpost versenden. Die Vorteile der USB-Speichersticks sind so frappierend, dass sich niemand mehr den Silberscheibensalat antun möchte. Dank der stark gefallenen Preise, ist die Nutzung der USB-Speicher-Sticks nicht nur sehr bequem, sondern auch wirtschaftlich vertretbar.
Der USB-Stick wird vom Rechner als Wechselmedium erkannt und wie eine interne Festplatte behandelt. Das heißt man braucht kein Brennprogramm, sondern kann Dateien einfach über das Standardmenu eines jeden Programms abspeichern oder über den Datei-Explorer löschen. Per Drag & Drop können Dateien zwischen USB-Stick und interner Festplatte hin und her geschoben werden. Ließ sich eine wiederbeschreibbare DVD 2-3 mal neu bebrennen, so sind USB-Sticks mehrere tausend mal wiederbeschreibbar. Sogar gelegentlich genutzte Betriebssysteme lassen sich so vom USB-Stick aus betreiben. Den unkompliziert zu handhabenden Datenträgern, bietet sich ein breites Anwendungsspektrum. Die regelmäßige Datensicherung gehört mangels Speicherplatz ebenso wenig dazu, wie die Archivierung der Videosammlung. Dafür gibt es die speicherintensiveren externen USB-Festplatten.

Der USB-Stick als Videospeicher

Wozu soll man ein Video auf Blu-ray brennen, wenn man es nur einmal ansehen möchte? Besitzt man einen alten Fernseher ohne USB-Mediaplayer, bleibt einem nichts anderes übrig. Im Allgemeinen besitzen die Deutschen jedoch flächendeckend moderne Flachbildfernseher mit USB-Mediaplayer. Aus dem Internet beschaffte Videos werden deshalb unkompliziert vom Rechner auf einen USB-Stick kopiert und dieser dann an den TV gesteckt. Nach Betrachtung des Videos kann es wieder vom Stick gelöscht werden, während es auf der Festplatte des Computers auf Wunsch verbleibt. Der USB-Stick ist bereit für andere Aufgaben. Die schnurlose Videoübertragung per DLNA-Protokoll hat sich bislang nicht bewähren können, da die so übertragenen Videos am TV sehr schwerfällig agieren. So ist ein Vorspulen des per WLAN übertragenen Videos oft unmöglich. Der einfache Weg ist oft der bessere Weg und moderneren Übertragungstechniken überlegen. Der USB-Stick erwies sich im Test, in Kombination mit Mediaplayern aller Art, als hervorragendes Medium zur Videoübertragung. Auf die selbe Weise können Bilder, Musiktitel und andere Dateien, einfach und praktikabel bereitgestellt werden.

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Dateien per Speicherstick synchronisieren

Natürlich lassen sich Dateien mittels USB-Stick nicht im klassischen Sinne synchronisieren. Dafür stellt der Markt kompliziertere Möglichkeiten bereit. Der USB-Speicherstick bietet aber eine einfache und sichere Möglichkeit, Dateien vom Erstrechner auf den Zweitrechner zu übertragen. Neben dem Hauptcomputer besitzen heute viele Deutsche einen Zweitrechner, wie Netbook, Notebook oder Tablet. Auch wer sich seine Arbeit mit nach Hause nehmen möchte, profitiert vom USB-Speicherstick. Möchte man eine Datei auf einem anderen Rechner bearbeiten, drängt sich die Übertragung mittels USB-Stick geradezu auf. Zwar gibt es neuerdings die so genannte Cloud, welche aber mit Begriffen wie Datensicherheit und Datenschutz nicht vereinbar ist. Onlinefestplatten sind nicht nur sehr unsicher, weil offen wie ein Scheunentor, sondern trotz heutiger Breitbandanbindungen viel zu langsam ansprechbar. Das Abrufen und Abspeichern von größeren Dateien dauert via Cloud viel zu lange. Wenn man Pech hat, steht vor Ort kein Internetzugang bereit. Da ist man froh wenn man den USB-Speicher-Stick aus der Hosentasche zaubern kann. Wie eine normale Festplatte kann man auch den USB-Stick mittels geeigneter Software verschlüsseln und so vor unberechtigten Zugriffen schützen.

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Das Betriebssystem auf dem USB-Speicher-Stick

Jeder kennt die Gefahren des Internets und hat sich schon den einen oder anderen Virus eingefangen. Ist der Hauptrechner infiziert, ist das Theater groß. Mitunter gehen die Familienfotos oder wertvolle Dokumente verloren, weil Papi mal wieder auf zweifelhaften Internetseiten unterwegs war. Dieses Risiko kann man eliminieren, indem man für dubiose Machenschaften im Internet, ein einfaches Linux-Betriebssystem auf einen USB-Stick installiert. Aktuelle Rechner sind in der Lage, von einem angeschlossenen USB-Speicher-Stick zu booten, so dass sich die interne Festplatte nicht den Gefahren des Internets aussetzen muss. Zwar sind selbst aktuelle Linux-Betriebssysteme nicht wirklich benutzerfreundlich, aber dennoch geeignet einen Internetbrowser unkompliziert bereitzustellen, ohne den eigentlichen Computer zu gefährden. Einschränkend sei darauf hingewiesen, dass USB-Sticks zwar sehr häufig, aber nicht unbegrenzt oft wieder zu beschreiben sind. Nutzt man einen Speicherstick als Träger eines Betriebssystems (Systemlaufwerk), finden auf diesem sehr viele Schreibvorgänge statt. Die Lebensdauer leidet darunter merklich. In Anbetracht niedriger Preise ist dies kein Problem, aber man muss es wissen, gerade wenn man den selben Stick zur Speicherung wichtiger Daten heran ziehen möchte. Dies sollte man nicht tun! Für beide Zwecke sollte man sich separate Sticks anschaffen. Kleine 8GB oder 16GB Sticks bekommt man für 5 EUR, so dass die strickte Trennung nicht an den Kosten scheitern sollte.

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Programme unterwegs am Fremdrechner nutzen

Viele Programme gibt es heute in portablen Versionen, welche keiner Installation auf einem Rechner bedürfen. Dazu gehören Internetbrowser, Email-Programme, Bankingsoftware und Grafik-Programme. Besucht man also einen guten oder schlechten Freund, muss nicht der ganze Rechner mitgeschleppt werden, um seine täglichen Pflichten erledigen zu können. Der USB-Stick mit entsprechenden portablen Anwendungen genügt, um am Rechner des Bekannten damit arbeiten zu können, ohne Spuren wie z.B. Passwörter auf dem Fremdrechner zu hinterlassen. Dies geht auch ohne ein Betriebssystem auf dem Stick zu installieren. Der Fremdrechner benötigt dann lediglich ein gebräuchliches Betriebssystem, welches mit den Anwendungen des USB-Sticks kooperiert.

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Alternativen zum USB-Stick

SD-Card vs. USB-Stick

Dem USB-Stick am nächsten, steht die SD-Speicherkarte. Im Wesentlichen kann man ihr die gleichen Vorteile auf die Fahne schreiben. Der Nachteil liegt im benötigten SD-Card-Reader. Nahezu jeder Rechner verfügt heute über USB-Schnittstellen. Selbiges gilt auch für den TV. SD-Slots sind zwar auch recht häufig, aber nicht immer verfügbar. Freunde der SD-Card können sich behelfen, indem sie sich einen USB-Card-Reader zulegen. Damit machen sie aus ihrer SD-Karte einen "Quasi-USB-Stick". Dieser ist nicht ganz so oft beschreibbar, aber ansonsten genau so zu verwenden wie ein USB-Stick. Micro-SD-Cards haben gegenüber den Speichersticks den großen Vorteil der kleineren Größe. Sie sind nicht größer wie ein Fingernagel und besser zu verstecken. Im Falle einer Hausdurchsuchung kann man die Micro-SD-Card erfolgreicher verstecken, hinter der Tapete, in einem Batteriefach oder unter der Vorhaut. Im direkten  Vergleich mit dem USB-Stick, möchten wir die SD-Card als gleichwertig einstufen. Die Vor- und Nachteile sind marginal. Wer seine SD-Karte wie einen USB-Stick verwenden möchte, sollte sich einen hochwertigen USB-Card-Reader zulegen. Im Interesse hoher Datenübertragungsraten sollte zudem eine Class 10 Speicherkarte gekauft werden, auch wenn eine Class 4 Card zunächst ausreichend erscheint.

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Die USB-Festplatte

Der USB-Festplatte obliegen andere Aufgaben. Sie ist etwas unhandlicher, bietet aber eine höhere Speicherkapazität. Daher eignet sie sich besser zur regelmäßigen Datensicherung. Insbesondere 2,5 Zoll USB-Festplatten welche keine externe Stromversorgung benötigen, können genau so unkompliziert wie USB-Sticks verwendet werden. Freilich sind sie etwas klobiger, was im heimischen Einsatz aber nicht unbedingt ein No-Go darstellen muss. Im mobilen Einsatz aber, wenn es um kleinere Datenmengen geht, darf der USB-Stick als vorteilhafter betrachtet werden. Er ist schlichtweg handlicher und bedarf keiner Verkabelung. Eine USB-Festplatte ist wesentlich teurer in der Anschaffung, bietet aber mehr GB pro DM (Speicher pro EURO). Unterscheiden muss man zwischen 3,5 Zoll USB-Festplatten und externen 2,5" Festplatten. Immer häufiger findet man auch externe 1,8 Zoll SSD Festplatten zu bezahlbaren Preisen. Sind die 1,8 und 2,5 Zoll-Festplatten relativ handlich, so sind die 3,5 Zoll-Festplatten eher unbequem in der Handhabung. Die kleinen USB-Festplatten stellen durchaus eine Konkurrenz zum Speicherstick dar, während die 3,5 Zoll Festplatte aufgrund ihrer Größe und aufgrund des benötigten Netzteils, allein der Datensicherung dient.

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Die Cloud

Der Begriff "Onlinefestplatte" als Synonym für die "Cloud" ist nicht zu halten. Langsam wie eine Wolke am Himmel, für jedermann sichtbar, ziehen die Daten dahin. Der Begriff "Datenwolke" trifft es daher eher. Mit der Funktionalität eines USB-Sticks hat die Cloud so gut wie nichts zu tun. Datensicherheit und Geschwindigkeit sind zwei mit der Cloud nicht vereinbare Begriffe. Trotzdem eignet sie sich bedingt, den (vergessenen) USB-Stick z.B. auf Reisen zu ersetzen. Das Abrufen der Daten dauert halt wesentlich länger und setzt einen schnellen und günstigen Internetzugang voraus. Geheime Daten aber auch urheberrechtlich geschütztes Material wie Musik, Videos oder Apps, sollte man nicht in die Cloud laden. Knackt jemand ihr Passwort und gibt die gespeicherten Daten frei, machen Sie sich möglicherweise der Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials mitschuldig (Mitstörerhaftung). Geheimdienste erfreuen sich da mehr an Ihren persönlichen Dokumenten. NSA und BND haben quasi einen RSS-Feed für jede Cloud abonniert. Wann immer möglich, sollte man die Cloud meiden und auf einen USB-Stick setzen. Diesen kann man mittels geeigneter Software komplett oder teilweise verschlüsseln. So sind die Daten schnell zugänglich, aber nicht für die deutsche oder amerikanische Stasi.

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CD / DVD / Blu-ray-Disk

Noch immer nicht ganz in der Versenkung verschwunden, sind die verschiedenen Silberscheiben-Generationen. Als Speichermedium für Treiber, kommen CD und DVD nach wie vor zum Einsatz. Kauft man heute eine Hardwarekomponente oder ein Peripheriegerät für seinen Computer, liegen Treiber und mitgelieferte Anwendungsprogramme wie vor hundert Jahren, in Form einer CD oder DVD dem Verpackungsmüll bei. Leider vergessen die Hersteller all zu oft, dass heutige Tablets, Netbooks, Nettops und Ultrabooks, nicht mehr über die dafür benötigten Lesegeräte verfügen. Besser wäre es deshalb, Treiber und Anwendungsprogramme auf SD-Card oder USB-Stick bereitzustellen.
CD, DVD und Blu-ray teilen sich den Vorteil der Flachheit. Im Vergleich zum USB-Stick, lassen sich die Silberscheiben besser im Standard-Brief versenden. In der Anschaffung sind sie zudem deutlich günstiger, was sie für den Versand von Daten zu fremden Händen prädestiniert. Möchte man z.B. einem Finanzbeamten in Vorbereitung auf eine Betriebsprüfung seine Buchhaltung zu kommen lassen, tut es auch eine gebrannte CD. Mit DVDs sollte man vorsichtig sein, weil die Finanzämter noch nicht über DVD-Laufwerke verfügen. Besser man verwendet eine Diskette!
Wie mehrfach angeklungen, können sich die Silberscheiben ansonsten nicht mit den USB-Sticks messen. Die Handhabung ist kompliziert und setzt selten gewordene Laufwerke und Brenner voraus. Lese- und Schreibgeschwindigkeit sind schlecht. Die Lautstärke der Laufwerke ist eine Zumutung. Die Möglichkeit der Wiederbeschreibbarkeit ist zwar gegeben, aber stark begrenzt. Die Silberscheiben sterben innerhalb der nächsten 5 Jahre aus. USB-Stick, SD-Card und Datenautobahn machen den Sondermüll überflüssig.

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Der USB-Stick Test im Detail

Design und Verarbeitung der USB-Speicher im Vergleich

Das Erscheinungsbild der Testkandidaten ist vielfältig, sowohl in Form als auch Farbgebung. Es ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber auch des geplanten Einsatzzweckes, für welchen USB-Speicherstick man sich entscheidet. Dauerhaft am Netbook oder Tablet betrieben, kann ein Micro-USB-Stick unerlässlich sein, weil ein Standard-Stick wie ein Schornstein abstehen würde.
Im USB-Stick Test galt es 13 Testkandidaten aufgrund ihrer Überbreite und 7 Speichersticks aufgrund zu großer Dicke abzuwerten. Diese 20 Sticks blockierten nämlich aufgrund ihrer Größe auch benachbarte USB-Steckplätze. Dies kann sehr ärgerlich sein, wenn z.B. ein Netbook nur über zwei eng beieinander liegende USB-Buchsen verfügt. Beim Kauf eines USB-Sticks gilt es deshalb etwas weniger auf dessen Attraktivität, als viel mehr auf dessen Maße zu achten. Gut 50% des Testfeldes fing sich aufgrund der Übergröße eine Abwertung der Testnote ein.
Großes Augenmerk legten wir im USB-Stick Test 2017 auf die Verarbeitung und Haltbarkeit der Testkandidaten. Zu windig kamen einige daher und brachen beim ersten Rempler. Andere bogen sich wie die Balken beim Lügen, behielten aber ihre Speicherfunktion bis auf weiteres bei. Nur 3 der getesteten USB-Speicher waren so gut verarbeitet und von stabiler Konstruktion, dass sie den "Härtetest" nahezu unbeschadet überstanden. Sieben weitere USB-Sticks sahen danach aus wie ein Gürkchen, funktionierten aber noch. Wie lange kann keiner sagen. Wahrscheinlich bis zum nächsten Rempler. Die meisten der getesteten USB-Speichersticks verloren im Härtetest ihre Funktion. Zerbrach im Härtetest ein besonders teurer USB-Stick, führte dies zu einer größeren Abwertung. Wer viel Geld bezahlt, sollte auch eine höhere Stabilität erwarten dürfen. Der USB-Stick Testsieger enttäuschte uns nicht!

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Datensicherheit und Datenschutz

In dieser Test-Rubrik ging es uns vordergründig um die Zuverlässigkeit der USB-Sticks. Verlieren Sie Ihre Daten oder werden Ihnen wichtige Passwörter mittels Trojaner vom Speicherstick gestohlen, ist dies Ihrer Sorglosigkeit zuzuschreiben, nicht aber den Testkandidaten. Im Abschnitt "Tipps und Tricks" finden Sie dazu mehr.
Anders sieht es aber aus, wenn vom Speichermedium plötzlich nicht mehr gelesen werden kann. Dann haben Sie einen minderwertigen USB-Stick erwischt. Sehr viele USB-Sticks erreichten das Ende des Dauertestes nicht. Dabei simulierten wir viele Schreib- und Lesevorgänge, indem wir auf die Sticks ein Linux-Betriebssystem installierten und rege nutzten. Nutzt man einen USB-Stick als Systemlaufwerk, wird er über Gebühr strapaziert und geht vor seiner Zeit in die Knie. Zwar erlaubt ein USB-Speicher-Stick sehr viele Schreibvorgänge, aber bei weitem nicht so viele wie eine Festplatte. Grundsätzlich sollte man keinen USB-Stick dauerhaft als Systemlaufwerk nutzen. Hin und wieder kann es aber durchaus sinnvoll sein, möchte man dubiose Internetseiten ansurfen oder seinen befallenen Rechner von Viren säubern.
Immerhin 7 der getesteten USB-Sticks erreichten das Ende des Dauertestes bei voller Funktion. 9 weitere Speicher gingen nur deshalb vor Testende zu Boden, weil sie für eine wochenlange Nutzung als Systemlaufwerk nicht konstruiert worden sind. Bei normaler Nutzung, aber auch bei gelegentlicher Nutzung als Systemlaufwerk, würden auch sie mehrere Jahre problemlos funktionieren. Die restlichen Testkandidaten enttäuschten mehr oder weniger. Im simulierten Dauertest ließen sie eine Haltbarkeit von wenigen Wochen erkennen. Andere USB-Sticks wären in der Realität schon nach wenigen Tagen defekt gewesen.
Keineswegs kann im Ergebnis des Testberichtes, ein hoher Preis als Maßstab für einen zwangsweise guten USB-Stick herhalten. Unser USB-Stick Testsieger wusste auch im Dauertest nicht zu enttäuschen, obwohl er vergleichsweise günstig daher kam.

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Geschwindigkeit und Speicherkapazität der USB-Sticks

Speziell in dieser Testrubrik, war für uns der Preis der USB-Sticks, ein wichtiger Bewertungsfaktor. Ich kann einen Stick nicht abwerten, weil er nur eine Speicherkapazität von 8GB aufweist, während ein anderer mit 64GB Speichervolumen zu glänzen vermag. Wer nur hin und wieder ein paar Dateien zwischen den Rechnern günstig transferieren oder seine MP3-Sammlung speichern möchte, ist mit einem 8GB oder 16GB Speicherstick optimal bedient.
Wer über keine USB 3.0 Buchse verfügt, kann auch mit der hohen Geschwindigkeit eines USB 3.0 Sticks wenig anfangen. Im Übrigen galt es im Speicherstick Test auch USB 3.0 Sticks zur Kenntnis zu nehmen, welche am USB 2.0 Eingang deutlich langsamer agierten, als gute USB 2.0 Speichersticks. Ähnlich wie bei den SD-Cards gibt es auch bei den USB-Sticks verschiedene Klassen, welche unabhängig von der verwendeten Schnittstelle unterschiedlich schnell agieren. Im Testergebnis kann lediglich vermerkt werden, dass USB 3.0 Sticks an einer USB 3.0 Schnittstelle deutlich schneller agieren, als die einfachen USB 2.0 Sticks.
Angesichts stark gesunkener Preise war es für uns trotzdem selbstverständlich, einen USB 3.0 Stick zum Testsieger zu ernennen. Die Zukunftssicherheit rechtfertigt unserer Meinung nach den geringfügig höheren Preis. Eher früher als später wird jeder Rechner und jeder TV über eine USB 3.0 Schnittstelle verfügen. Deshalb wäre es nicht sinnvoll statt eines USB-3.0 Sticks, einen USB 2.0 Speicher zu erwerben, nur um 3 EUR zu sparen.
Trotzdem! Wer heute einen guten USB 2.0 Stick besitzt, sollte sich nicht genötigt sehen, diesen zu Gunsten eines USB 3.0 Sticks auszurangieren. Nur wer täglich viele große Dateien, z.B. Videodateien transferieren möchte, profitiert nachhaltig von der 10x so schnellen Schnittstelle. Bei USB Festplatten sieht dies freilich anders aus. Hier geht es oft darum, große Datenmengen zu sichern, welche schon heute die USB 3.0 Schnittstelle voraussetzen. Wenn es Ihnen nur darum geht einige MP3-Titel zu speichern, genügt sogar ein USB 1.1 Speicherstick. Noch immer leisten dafür die alten 128MB oder 256MB Sticks gute Dienste.

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Tipps und Tricks zu USB-Sticks

USB-Sticks formatieren

Genau wie eine Festplatte, kann auch ein jeder USB-Stick verschiedenartig formatiert werden. Vom FAT bis zum NTFS Format ist alles möglich. Mittels rechter Maustaste klickt man den Stick im Explorer, Dateimanager oder Arbeitsplatz seines Betriebssystems an und wählt den Befehl "Formatieren". Im weiteren Verlauf wählt man das gewünschte Format und formatiert seinen USB-Stick. Je nach Verwendungszweck, z.B. um ein Firmwareupgrade seines Fernsehers durchzuführen, kann das FAT32 Format notwendig sein, weil viele Fernseher das NTFS-Format nicht erkennen. Möchte man besonders große Dateien übertragen, kann das NTFS-Format unabdingbar werden. Ein USB-Stick kann beinah beliebig oft umformatiert werden. Heute FAT morgen NTFS, alles kein Problem. Sollte eines Ihrer Geräte den USB-Stick nicht erkennen, ist dieser selten kaputt, sondern wahrscheinlich falsch formatiert!

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USB-Sticks partitionieren

Selten ist dies nötig, aber ohne Probleme möglich. Wie eine Festplatte, lässt sich auch ein USB-Stick partitionieren. Möchte man z.B. einen Bereich seines USB-Sticks verschlüsseln, um persönliche oder geheime Dateien im Falle des Verlustes oder der Beschlagnahmung nicht der Öffentlichkeit preiszugeben, kann eine Aufteilung des Sticks in verschiedene Bereiche durchaus einen Sinn machen. Dies bewerkstelligt man mit bordeigenen Mitteln des jeweiligen Betriebssystems, oder man bedient sich diverser erhältlicher Freeware. Wir nutzen dazu den Paragon Festplatten Manager, welcher mitunter Computerzeitschriften in einer kostenlosen Basis-Version beiliegt. Auch das Partitionieren des USB-Sticks kann nahezu unbegrenzt oft wiederholt werden. Seine Dateien sollte man vorher sichern. Gute Partitionierungstools, wie z.B. im Paragon Festplatten Manager enthalten, behalten die gespeicherten Dateien im Regelfall bei.

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USB-Sticks verschlüsseln

Ein jeder USB-Stick kann einmal verloren gehen. Der verlorene materielle Wert stellt dabei das kleinste Problem dar. Schlimmer ist da schon die Tatsache, dass geheime Dokumente, Passwörter oder kompromittierende Privatvideos, in falsche Hände gelangen könnten. Deshalb ist es schön zu wissen, dass der USB-Stick genau wie eine Festplatte verschlüsselt werden kann. Sehr gut eignet sich dafür das kostenlose Programm "TrueCrypt", welches über jeden Zweifel erhaben ist, oder aber auch nicht. Ohne große Vorbildung können damit passwortgeschützte Container erstellt, oder komplette Partitionen verschlüsselt werden. Dies sollte man aber auch tun, wenn man seinen USB-Stick außerhalb der eigenen 4 Wände mit sich herum schleppt. Wenn Sie Ihren USB-Stick verschlüsseln, treiben Sie damit jeder Staatsanwaltschaft die Tränen in die Augen.

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Den USB-Stick bootfähig machen

Um z.B. ein Windows-Betriebssystem vom USB-Speicher-Stick installieren oder den USB-Speicher als Systemlaufwerk verwenden zu können, muss man den USB-Stick bootfähig machen. Um den USB-Stick bootfähig machen zu können, sollte man keine großen Geschichten machen und alle komplizierten Anleitungen aus dem Internet vergessen. Je nach dem ob man ein Linux oder Windows auf den Speicherstick bringen möchte, gibt es geeignete Freeware, welche den Stick bootfähig macht. Zu nennen seien hier stellvertretend "Microsoft Setup Center", "Linux Live USB Creator", "UNetbootin"," Universal USB Installer" oder "WinToFlash". Diese Programme laden das benötigte Betriebssystem oder das benötigte Image des Betriebssystems aus dem Internet und übertragen es auf den USB-Stick, welchen sie gleichzeitig bootfähig machen.

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USB Speicherstick wird nicht erkannt

Dann schmeißen Sie ihn an die Wand! Kein gut aber doch ernst gemeinter Ratschlag. USB-Sticks sind sehr häufig, aber nicht beliebig oft wiederbeschreibbar. Vergisst man seinen Micro-USB-Speicher wochenlang in einer USB-Buchse, wo er ständigen Schreibzugriffen ausgesetzt ist, darf man sich über dessen Defekt nicht wundern. Selbiges gilt, wenn man ein Linuxbetriebssystem dauerhaft vom Speicherstick bootet. Hin und wieder ist dies kein Problem, aber auf Dauer macht es den Flashspeicher kaputt.
Doch bevor man zu weinen anfängt, sollte man den Hirntot des Sticks zweifelsfrei diagnostizieren. Dazu steckt man ihn in eine andere USB-Buchse. Wird er auch dort nicht erkannt, prüft man ihn an einem zweiten Rechner und/oder am TV.
Kommt es nirgends zu einer Meldung, und sei es nur einer Fehlermeldung, gilt es den Abschnitt "USB-Stick fachgerecht entsorgen" durchzuarbeiten. Wird er erkannt und kann darauf geschrieben und davon gelesen werden, liegt lediglich eine (zumeist temporäre) Disharmonie mit ihrem Rechner vor. Ggf. hilft ein Neustart des Rechners.
Kommt es beim einstecken des Speichersticks zu einer sinngemäßen Meldung "Unbekanntes Format - bitte Formatieren", so sollte selbiges auch getan werden, um den USB-Stick wieder herzustellen. Die Daten sind dann freilich weg! Zieht man einen USB-Stick im laufenden Betrieb einfach ab, ohne die Hardware sachgerecht zu entfernen, kann dessen Datenstruktur dermaßen geschädigt werden, dass der Rechner die Formatierung des Sticks nicht mehr erkennt.
Manchmal wird dem USB-Stick seitens des Rechners kein Laufwerksbuchstabe zugeteilt. D.h. er wird zwar erkannt, taucht aber im Dateimanager nicht auf. Dann gilt es dem unglücklichen Wechselmedium in der Datenträgerverwaltung einen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen. Fälschlicherweise werden viele USB-Speicher in Erfahrungsberichten schlecht bewertet, weil diese vom Rechner nicht erkannt werden. Oft ist das Betriebssystem des Rechners schuld!

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USB-Stick fachgerecht entsorgen

Raten wir bei Festplatten von der rein mechanischen Zerstörung ab, so gibt es beim USB Stick nichts besseres als ein gezielter Schlag mit dem Hammer. Man prügele dem Stick quasi die Daten aus dem Gehäuse. Hat man ihn zerlegt, sollte man den Flashspeicher noch mit einer Zange zerkneifen. Die eine Hälfte in den gelben Sack, die andere Hälfte in den Restmüll, - fertig.
Natürlich kann man zuvor, wie wir es bei Festplatten dringend empfehlen, eine Datenshredderung mittels geeigneter Software vornehmen (CCleaner eignet sich dafür). Wir erachten den Aufwand unterdes als wenig sinnvoll. Wird der USB-Speicher nicht mehr vom Rechner erkannt, ist eine Datenvernichtung mittels Software ohnehin nicht möglich.
Einen nicht mehr benötigten aber funktionsfähigen USB-Speicher sollte man keinesfalls veräußern. Auch wenn man ihn an den kleineren Bruder vererbt, sollten die Daten des Sticks zuvor gründlich geshreddert werden. Gelöschte (formatierte) aber nicht gründlich geshredderte Daten, können von jedem noch so dummen kleinen Bruder wiederhergestellt werden.

USB-Stick Test   I   der beste USB-Stick 2017