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Immer
diffizilere Kleidung, aber auch die schmutzigen Machenschaften unserer
Führungspersönlichkeiten in Berlin, sorgen für die Überforderung älterer
Waschmaschinen. Hinzu gesellen sich gestiegene Anforderungen an die
Umweltverträglichkeit sowie an den Wasser- und Energieverbrauch. Selbst 20
Jahre alte Waschvollautomaten von Miele, welche ohne weiteres noch gut 50
Jahre laufen würden, verlieren aus ökonomischen und ökologischen Gründen
ihre Existenzberechtigung. Grund genug also, einen Waschmaschinen Test zu
schreiben, aber auch ihn zu lesen. Im Waschmaschinentest 2013 gilt es
Waschvollautomaten, ausnahmslos Frontlader, in Sachen
Reinigungswirkung, Verbrauch, Komfort und Haltbarkeit zu beurteilen. Der
spätere Waschmaschinen Testsieger sollte zudem die Wäsche schonend waschen
und einfach in der Bedienung sein. Die beste Waschmaschine sollte
selbstverständlich über Schutzmechanismen gegen Wasserschäden verfügen.
Farbe und Design, gehen uns vorbei am Bein.
zur Testsieger Waschmaschine...
Die Geschichte der
Waschmaschine
Im rohen Umgang mit dem Ehepartner, wurde ursprünglich
der Schmutz aus der Wäsche geprügelt. Der Kampf der Männer für
Gleichberechtigung im Mittelalter, führte zum Verbot des sauber Prügelns
der Wäsche, direkt am Körper des Ernährers. Fortan übernahmen die Männer
das Entsorgen der Schmutzwäsche, indem sie die Wäsche samt Frau auf dem
Scheiterhaufen verbrannten. Daraus resultierte übrigens viel später der
Wäscheofen, auch als Waschzuber bekannt, welcher bis vor 20 Jahren noch in vielen Kellern zu finden
war. Doch auch die Beseitigung der Schmutzwäsche war keine Lösung, störten
sich doch viele Prediger an den unbekleideten Kirchgängern.
Frauen welche
sich gerne an den Waschbrettbäuchen der Männer rieben, vielen unterdes
durch ihre saubere Kleidung auf. Um selbigen Effekt zu erzielen, ohne die
Götter zu erzürnen, wurde das Waschbrett ohne Bauch, von führenden
deutschen Wissenschaftlern entwickelt. Das Waschen der Wäsche mittels
Waschbrett war sehr anstrengend und zeitraubend, wenn auch bedingt zielführend. Mitunter führte es aber auch zum Raspeln der Wäsche. Ein
Nebenprodukt ist die noch heute gebräuchliche Gemüsereibe.
Dem Hamster im Laufrad haben wir schließlich die rotierende Wäschetrommel
zu verdanken. Arm und Reich wunderten sich darüber, dass der Hamster im
Alter immer heller wurde. Man schrieb dem Laufrad eine reinigende Wirkung
zu. In Wirklichkeit ergraute das Haar des Hamsters altersbedingt, bis es
schließlich weiß wurde. Die Erfindung moderner Waschmaschinen mit
rotierender Trommel, basiert quasi auf einem Irrtum. Zufälle und Irrtümer
begünstigten immer wieder große Entdeckungen der Menschheit. Das Drehen der Trommel
geschah ursprünglich per Hand mittels Kurbel. Später mit Etablierung
der Elektrizität, hielten Elektromotoren Einzug in die Gehäuse der ersten
Waschmaschinen. Die ersten Waschmaschinen benötigten die Überwachung der
einzelnen Waschgänge durch die Hausfrau. Mit Erfindung des
Fernsehapparates schaute die Frau jedoch lieber in die Röhre statt in die
Waschtrommel, so dass dem Waschhalbautomaten schnell der Waschvollautomat
folgte. Zunächst unterschied man zwischen Toplader und Frontlader. Die von
oben zu befüllenden Toplader führten oft zur natürlichen Auslese
schlechter Hausfrauen. Gliedmaßen verhedderten sich in plötzlich
anlaufenden Waschtrommeln. Nicht selten entrissen diese den Frauen Griffel und Eumel. Auch
wenn aktuelle Toplader etwas sicherer sind, hat sich der Frontlader
durchgesetzt. Selten sind es neugierige Miezekatzen, welche den
Frontladern zum Opfer fallen. Dem Menschen droht durch die von Vorne zu beladenden Frontladern
keine Gefahr. Steht ein Frontlader verkehrt herum, wird daraus ein
Hinterlader. Der Wäsche schadet dies nicht.
die beste Waschmaschine im Test...
Die optimale Größe einer
Waschmaschine
Am geläufigsten sind derzeit 5kg und 7kg
Waschmaschinen, auch wenn sich einige 6kg Waschautomaten zum Test wagten.
Aus Unwissenheit greifen umweltbewusste Dreckspatzen gerne zur 5kg
Waschmaschine, weil sie denken, dadurch ökologischer und ökonomischer
waschen zu können. Zudem kosten 5kg Waschautomaten natürlich etwas weniger
wie 7kg Waschmaschinen. Moderne Waschmaschinen verfügen aber über eine
Mengenautomatik, welche dafür sorgt, dass nur soviel Wasser wie nötig zum
Reinigen der Wäsche heran gezogen wird. Familien mit mehr wie zwei
Angehörigen tun deshalb gut daran, eine Waschmaschine mit größerer
Kapazität zu wählen. So kann man auch Bettdecken und Kopfkissen waschen,
was eine 5kg Maschine überfordern würde. Zudem muss man nicht alle 2 Tage
Wäsche waschen. Lediglich Singles die ihre Hose nur alle 8 Wochen
wechseln, sei eine 5kg Waschmaschine empfohlen. Diese profitieren von den
zahllosen Waschprogrammen und können jedes Kleidungsstück einzeln waschen.
So kann man das Single-Dasein etwas aufregender gestallten. Viele
Waschmaschinen gehen übrigens dadurch frühzeitig zugrunde, dass man sie
überladet. Nur wenige kennen das Trockengewicht ihrer Hosen und Pullover
und schädigen so durch Überladung ihre Waschmaschine. Der
Waschmaschinentest 2013 hat gezeigt, dass der geringe Mehrverbrauch einer
7kg Maschine, durch deren höhere Leistungsfähigkeit unterm Strich zu
rechtfertigen ist. Selbst Zweipersonen-Haushalte profitieren von der 7kg
Waschmaschine. Eine 6kg Waschmaschine erwies sich im Test als guter
Kompromiss. Möchte man aber hin und wieder sein Daunenkopfkissen vom
Schweißeintrag befreien, bedarf es schon einer 7kg Waschmaschine.
zur Testsieger-Waschmaschine 2013...
Die Gefahren billiger
Waschmaschinen
Ein Sachverhalt fiel den Testern gleich zu Beginn des
Waschmaschinentestes 2013 ins Auge. Die Preisunterschiede sind trotz
ähnlicher Versprechungen enorm. So bekommt man eine 7kg Waschmaschine für
350 EUR, aber auch für 1350 EUR. Nicht immer sind diese Preisunterschiede
gerechtfertigt. Unterhalb der 500 EUR Grenze gab es jedoch viele
Rohrkrepierer, welche im Dauertest versagten. Dies muss aber nicht sein,
wie der Waschmaschinen Testsieger 2013 bewies. Auch für 400 EUR bekommt
der Waschwillige einen extrem sparsamen Vollautomaten, mit sehr guter
Reinigungswirkung und hoher Schleuderdrehzahl. So überzeugte der
Waschmaschinen Testsieger nicht nur auf dem Papier, sondern auch im
Praxis- und im Dauertest.
Leider gab es mit den meisten Billigwaschmaschinen im Test ernste
Probleme. Schlechte Reinigungs- und Schleuderleistungen traten dabei,
zumindest am Anfang, selten zu Tage. So lassen die Käufer vermeintlich
günstiger Waschmaschinen oft die Rückgabefrist verstreichen, weil sie
zunächst sehr zufrieden sind mit ihrer Schnäppchen-Waschmaschine aus dem
Angebot. Billige Waschmaschinen erkennt man oft an ihrer "Sparsamen
Verarbeitung". Stabilität und Materialanmutung flößen den Käufern wenig
Vertrauen ein. Schnell wird klar, eine solche Waschmaschine wird nicht in
die Erbmasse einfließen, sondern spätestens nach 5 Jahren beim örtlichen
Wertstoffhof landen. Vorher wird sie aber noch die eigene Wohnung und die
darunter überfluten (hahaha). Schon am Anfang des simulierten
Dauereinsatzes traten verschiedene Probleme billiger Waschmaschinen zu
Tage. Einige Vollautomaten verloren trotz Wasserschutzsystem Wasser, und
setzten unsere Testhalle unter Wasser. Diese ist gut geschützt, anders als
die Küchen und Bäder in den Privathaushalten. Ursächlich für die
Wasserschäden zu Beginn des Waschmaschinen Testberichtes, waren fast immer
eine schlechte fehlerhafte Verarbeitung. Die Montage erfolgt oft von
Leuten, welche selbst noch mit Waschbrett waschen und bei denen die Kloake
durchs Wohnzimmer fließt.
Im laufenden Betrieb trat oftmals ein brenzliger Gummigestank zu Tage.
Dies passierte auch den besten Waschmaschinen im Test, aber nur am Anfang
ihrer Karriere. Spätestens nach der dritten Waschladung sollte sich die
Geruchsbelästigung legen. Bei einigen Billigwaschmaschinen war dies leider
nicht der Fall. Ein solches Gerät flößt wenig Vertrauen ein und überträgt
den Gestank schmorenden Gummis auch auf die Wäsche. Ein solches Gerät kann
nur in einer hermetisch abgeriegelten Waschküche betrieben werden.
Keinesfalls in einer Wohnung!
Die Lager einiger Waschtrommeln versagten nach einer simulierten
Betriebsdauer von 1-2 Jahren. Sind die Lager und Wellen zu schwach, fängt
die Trommel an zu Eiern. Der unrunde Lauf sorgt im harmlosesten Fall für
Lärm und Vibrationen, kann aber auch zum Zerreißen der Waschmaschine
führen. So zerlegte sich eine Waschmaschine im Dauertest in sämtliche
Einzelteile. Eine kleine Küche wäre dabei komplett zerstört worden.
Wasserschutzsysteme bringen in so einem Fall auch nichts mehr!
Billigwaschmaschinen sollte man stets etwas sparsamer beladen. Während
bessere Waschmaschinen von Beko, Siemens oder Miele auch mal eine leichte
20-prozentige Überladung wegstecken, nehmen Billigmaschinen sehr schnell
dauerhaften Schaden.
Auch der schonende Umgang mit der Wäsche ist oft den besseren
Waschautomaten vorbehalten. Fransen die Pullover schon bei der ersten
Wäsche aus, ist dies ein Zeichen für eine schlecht verarbeitete
Waschtrommel. Schlecht entgratete und raue Waschtrommeln sorgen für
Ziehfäden und Wollflusen. So genannte Schontrommeln, wie sie von den
Herstellern besonders teurer Waschmaschinen beworben werden, sind aber in
der Regel nicht erforderlich. Auch Waschmaschinen ohne "Patentierte
Schontrommel" schonen die Wäsche, wenn bei der Trommelproduktion nicht
geschlampt wurde. Einige Waschmaschinen des untersten Preissegmentes
versagten aber diesbezüglich im Test. Da macht es wenig Sinn 100 EUR beim
Kauf der Waschmaschine zu sparen, wenn man sich dafür ständig neu
einkleiden muss. Die beste Waschmaschine im Test 2013 bewegte sich
unterdes preislich auf niedrigem Niveau, vermöchte es aber dennoch die
Wäsche heil zu lassen. Ein Beweis dafür wie wichtig es ist, vor dem Kauf
einen Waschmaschinen Testbericht zu lesen, statt bezüglich des Preises
Rückschlüsse auf die Produktqualität zu ziehen. Trotzdem sind die
Vorurteile oft gerechtfertigt. Wer billig kauft, kauft nicht selten zwei
Waschmaschinen.
zur Testsieger Waschmaschine...
Der Waschmaschinen-Test 2013
im Detail
Reinigungswirkung und
Schleuderleistung der Waschmaschinen im Test
Bezüglich der Reinigungswirkung galt es im
Waschmaschinen Test keine subjektiven Unterscheide wahrzunehmen. Erst im
Dauertest offenbarten einige Billigheimer, aber auch 2 teure Modelle
etablierter Hersteller, eine leicht nachlassende Reinigungswirkung. Der
unüblich hohe Verschleiß zeigte sich dafür verantwortlich. Dies merkte man
aber weniger am Reinigungsergebnis, sondern eher an der zerzausten Wäsche.
Die beste Waschmaschine im Test überzeugte mit sauberer Wäsche, auch am
Ende des Dauertestes, welcher eine Laufzeit von 10 Jahren simulieren
sollte. Während 10 der getesteten Waschautomaten das Ende des Dauertestes
gar nicht erreichten, taten es 22 Waschmaschinen dem Testsieger gleich.
Doch kein anderer Waschvollautomat war so günstig in der Anschaffung wie
der Testsieger.
Ein ähnliches Bild ergab sich bei der Beurteilung der Schleuderwirkung.
Natürlich sorgt die Waschmaschine mit 1600 Umdrehungen für eine geringere
Restfeuchte, wie der Waschautomat mit 1400 Umdrehungen. Tatsache ist aber
auch, dass derlei hohe Schleuderleistungen, im Interesse der
Wäscheschonung selten abgerufen werden. Die erfahrene Hausfrau begnügt
sich oft mit 800 bzw. 1200 Umdrehungen. Diese Schleuderdrehzahlen legten
wir auch unserem Waschmaschinen Vergleich zu Grunde. Ursprünglich nahmen
wir an, dass die Restfeuchte bei allen Kandidaten nahezu gleich ausfallen
sollte. Doch dem war nicht so. Im Normschleudergang von 1200 Umdrehungen,
kam es zu Abweichungen bei der Restfeuchte von bis zu 15%. Gegen Ende des
Dauertestes wichen die Restfeuchtewerte gar um bis zu 38% ab, was wiederum
dem erhöhten Verschleiß und dem damit verbundenen unrunden Lauf der
Trommel zuzuschreiben ist. Der Waschmaschinen-Testsieger und 3 weitere
Testkandidaten, hielten sich weitestgehend an ihre Restfeuchteversprechen,
was ihnen bezüglich der Schleuderwirkung die Note "Sehr gut" einbrachte.
Während das Ergebnis der meisten anderen Waschvollautomaten zumindest als
akzeptabel bezeichnet werden kann, versagten 7 Waschmaschinen im
Schleudertest, darunter auch zwei hochpreisige Geräte. Einige Billiggeräte
machten bei maximal Drehzahl durch enorme Störgeräusche und Vibrationen
auf sich aufmerksam. Eine Waschmaschine aus China verließ sogar die
Testhalle vor Testende aus eigener Kraft! Weit kam Sie nicht, denn die
Kabeltrommel war nach 30m abgerollt. Es kam niemand zu schaden.
zum Testsieger...
Wäscheschonung nur durch
Waschmaschinen mit Schontrommel?
Im Normwaschgang, welcher auch zur Ermittlung
vergleichbarer Verbrauchswerte herangezogen wird, wuschen wir
verschiedenste Wäschestücke aus Baumwolle, Mischgewebe, Synthetik, Seide
und Wolle genau 50 mal, um im Anschluss daran, deren "Restwert" einzuschätzen. Dass die
Kleidungsstücke aus Seide und Wolle danach nicht mehr zu verkaufen waren,
wird sich jeder denken können. Nicht umsonst gibt es für solch
empfindliche Kleidungsstücke spezielle Waschprogramme wie das Wollprogramm
oder das Handwaschprogramm. Dennoch waren bei den ausgespuckten Putzlumpen
deutliche Unterschiede wahrnehmbar. So konnte man die 50fach im
Normwaschgang des späteren Testsiegers gewaschenen Pullover aus
Schurwolle, zwar nicht mehr auf dem Flohmarkt verkaufen, aber durchaus
noch bei eBay als Neuwertig versteigern. Ersteigern Sie übrigens niemals
eine Waschmaschine, sondern kaufen Sie Ihren persönlichen Testsieger
lieber im seriösen Onlinefachhandel mit Gratisanlieferung, nachträglicher
Rechnungszahlung und kulantem Rücknahmeverhalten!
Normale Alltagswäsche vermochten fast alle getesteten Waschmaschinen zu
Beginn des Dauertestes schonend zu waschen. Im Laufe der simulierten
Jahre, wurden einige Waschmaschinen jedoch zunehmend ruppiger, was teils
deutliche Spuren, insbesondere an Pullovern, Bettbezügen und ähnlich
weicher Wäsche hinterließ. Besonders empfindliche Wäsche, welche man hin
und wieder zu besonderen Anlässen trägt und welche stets wie neu aussehen
muss, sollte man deshalb nie im Normwaschgang waschen. Es lohnt sich
durchaus von den zahlreichen Waschprogrammen der Waschautomaten ab und zu
Gebrauch zu machen. So empfehlen wir je nach Bedarf das Handwaschprogramm,
das Programm für knitterarme Oberhemden, aber ganz besonders auch das Programm zum schnellen
Auffrischen nur kurz getragener Wäschestücke. Nicht jeder saut sich seine
Wäsche derart ein, dass sie radikal gewaschen werden muss. Oft gilt es nur
einen geringen Schweißeintrag zu übertünchen. Ohne schlechtes Gewissen,
kann man so die Haltbarkeit seiner Textilien verdreifachen und duftet
trotzdem immer Frühlingsfrisch. Hin und wieder, auch wenn keine großen
Verschmutzungen ersichtlich sind, gilt es aus hygienischen und
gesundheitlichen Gründen, trotzdem seiner Wäsche ein anständiges Vollbad
zu gönnen.
Die von einigen Herstellern beworbenen Schontrommeln hielten was sie
versprachen. Als notwendig erwiesen sie sich aber nicht, denn auch die nicht explizit
als Schontrommeln bezeichneten Waschtrommeln, gingen im Waschmaschinentest
2013, schonend mit der Wäsche zur Sache. Eine
negative Ausnahme bildeten 3 besonders billige Waschmaschinen, deren teils
schlecht entgratete Waschtrommeln, sich im Laufe des Dauertestes auch noch
eine furchtbare Unwucht einfingen. Dies machten auch ansonsten
unempfindliche Wäschestücke nicht lange mit. Ziehfäden, gerissene Nähte,
Fusseln und große Löcher, reduzierten den Restwert der Wäsche binnen kürzester Zeit.
Bedenkt man dass eine einzelne Waschladung oft teurer ist wie die
Testsieger-Waschmaschine, gewinnt man schnell den Eindruck, dass der
unbedachte Griff zu einer scheinbar günstigen Waschmaschine aus dem
Angebot, schnell zu einem Griff ins Klo werden kann.
Ökologie und Verbrauch
im Waschmaschinentest
Wasser- und Stromverbrauch der Waschautomaten haben
sich in den letzten 20 Jahren mehr als halbiert. Verbrauchte eine 4kg
Standard-Waschmaschine vor 20 Jahren gut 80 Liter Wasser im Normwaschgang
und zuzelte pro Stunde 2,5kw Strom aus der Steckdose, so kommen heutige
Waschvollautomaten mit etwas über 40 Liter Wasser pro Waschgang aus und
begnügen sich mit weniger als 1kw Strom pro Stunde. Zudem schluckt die
heutige Standard-Waschmaschine mit 7kg Trockenwäsche fast doppelt soviel
Kleidungsstücke!
Dazu muss man auf folgenden Sachverhalt hinweisen: Um mit halb soviel
Wasser ein ebenso gutes Waschresultat erzielen zu können, mussten die
Waschgänge deutlich verlängert werden. Brauchte eine Waschmaschine früher
etwa 1,5 Stunden pro Waschgang, so benötigt ein vergleichbarer Waschgang
heute gut 2,5 Stunden. Man muss der stark verringerten Wassermenge mehr
Zeit zum Einwirken einräumen. Wir betrachten dies nicht als Einschränkung,
zumal alle Waschmaschinen im Test davon betroffen waren. Man muss es halt
nur wissen und einplanen. Die längere Waschzeit sorgt natürlich auch
dafür, dass der Stromverbrauch letztlich doch nicht so niedrig ist wie
erhofft, auch wenn der Verbrauch pro Stunde gesunken ist.
Im Waschmaschinen Test gab es keinen negativen Ausreißer, als es darum
ging Ökologie und Wirtschaftlichkeit der Testkandidaten zu beurteilen.
Auch wenn die tatsächlichen Verbrauchswerte teils deutlich von den Angaben
im jeweiligen Datenblatt abwichen, können die Verbrauchswerte im
Normwaschgang als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Wenig Sinn macht es,
eine besonders teure, weil etwas sparsamere Waschmaschine zu erwerben,
weil der oft viel höhere Kaufpreis in keinem Verhältnis zur zu erzielenden
Energieeinsparung steht. Außerdem gibt es da den Testsieger, welcher für
wenig Geld, alle "Öko-Waschmaschinen" verbrauchsmäßig in den Schatten
stellte.
Die
Beko WMB 71443 PTE
Waschmaschine ernährt sich von bis zu 7kg Wäsche pro Mahlzeit. Die
dargebotenen Waschprogramme sind reichhaltig an der Zahl. Auch die
Konkurrenten ließen diesbezüglich keine Wünsche offen. Reinigungswirkung
und Schleuderleistung (max. 1400 Umdrehungen) sind optimal, auch nach
Abschluss des Dauertestes. Zum Testsieger erhob sie sich, insbesondere
durch ihre Verarbeitungsqualität, Haltbarkeit und
Bedienungsfreundlichkeit. In Verbindung mit dem günstigen Preis (der
Marktpreis liegt derzeit bei etwa 380 EUR), ist die Beko Waschmaschine
auch der unumstrittene Preis-Leistungssieger unseres Testberichtes. Die Verbrauchswerte sind mit
ca. 0.9 kW/h Strom und 41 Liter Wasser pro Waschladung im Normprogramm, als bahnbrechend zu bezeichnen. Doppelt so teure Premium-Waschmaschinen
vermochten es nicht, diese Werte zu erreichen. Der Wäsche schadete der
geringe Wassereinsatz unterdes nicht. Auch empfindliche Wollpullover wurden
schonend rein. Übrigens wich die Beko-Waschmaschine im Verbrauchstest,
kaum von den Angaben im Datenblatt ab. Die geringe Lautstärke des Vollautomaten, prädestiniert die Waschmaschine für den Einsatz innerhalb
der Wohnung. Sehr gefallen hat uns auch die Bedienungsanleitung,
welche zum Beispiel das Trockengewicht verschiedener Wäschestücke
auflistet. Dadurch wird die Gefahr einer Überladung erfolgreich reduziert.
weitere Informationen zum Testsieger...
Testergebnis im Waschmaschinen Test 2013
Beim Testergebnis gilt es genauer hinzuschauen,
lieferten doch fast alle Waschmaschinen zunächst ein ordentliches
Waschergebnis. Auch bei der Schleuderwirkung gab es nichts zu bemängeln.
Erst im Dauertest zeigte sich zumeist, dass bestehende Preisunterschiede,
nicht aus der Luft gegriffen sind. Freilich lassen sich etablierte
Hersteller wie Siemens und insbesondere Miele, den guten Namen besonders
honorieren. Davon ab, hat Qualität halt ihren Preis. Doch u.a. der
Waschmaschinen Testsieger 2013 zeigt, dass dank moderner
Fertigungsverfahren und der Auslagerung der Produktion in preiswertere
Gefilde, bei seriöser Preisgestaltung, die 450 EUR Grenze nicht
überschritten werden muss. Wir reden wohlgemerkt von einer 7kg Waschmaschine der
besonders sparsamen Sorte! Laufruhe, Reinigungswirkung und Haltbarkeit,
sind keine Privilegien deutscher Premiummarken! Doch all zu oft
enttäuschen ausländische Billigwaschmaschinen, durch ihre schlechte
Verarbeitung und ihre kurze Gesamtlaufzeit von 2-3 Jahren. Nicht selten
geht eine solche Billigwaschmaschine kurz nach Garantieende kaputt. Dies
geschieht dann oft mit Pauken und Trompeten. Soll heißen mit Feuer
und/oder Überschwemmung. Deshalb greift der leidgeprüfte deutsche Kunde,
vorsichtshalber zur besonders teueren Premiumwaschmaschine. Würde er sich vor dem Kauf mal
einen Waschmaschinentest der Stiftung Warentest oder anderer Institutionen
durchlesen, könnte er sich bei der Anschaffung seines neuen Waschvollautomaten,
gut 30-60% der Investitionskosten sparen, ohne ein schlechtes Gewissen
haben zu müssen. Auch unser Waschmaschinen Testsieger bestätigt diese
Tatsache.
Randnotizen zum Waschmaschinen Test 2013
Wenn die Wäsche
stinkt...
Stinkt die Wäsche nach dem Waschgang schlimmer wie
davor, gilt es der Flora und Fauna im Waschautomaten den Gar auszumachen.
Schimmelbildung und Bakterienansammlungen in der Waschmaschine,
resultieren aus den heute üblichen niedrigen Waschtemperaturen. Selbst
Kochwäsche wird heute nicht mehr gekocht, sondern bestenfalls bei 60 Grad
gewaschen. In Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit im Gerät, bietet
sich den unerwünschten Schimmelsporen und Bakterien, ein optimales
Vermehrungsklima. Stinkt die Wäsche nach dem Trocknen wie ein Fuß der zu
lange im Gummistiefel verbrachte, so hat man die Waschmaschinenpflege zu
lange außer acht gelassen. Eine Waschmaschine sollte mindestens einmal im
Quartal, bei Maximaltemperatur im Leerlauf desinfiziert werden. Das
Waschmittelfach und auch der Einschub, sollten regelmäßig manuell
gereinigt werden. Auch die Gummidichtung des Bullauges sollte einer
Sichtprüfung unterzogen werden. Schimmel und Bakterien haben nicht nur
übel riechende Folgen, sondern können die Gesundheit der Familie schwer
schädigen.
Doch auch wer die Wäsche nicht richtig trocknet und erdfeucht ins
Schränkchen faltet, sollte sich nicht über maulende Ehemänner wundern!
Auch wenn sich ein Regenschauer andeutet, darf die Wäsche nie feucht von
der Leine genommen werden. Hängt man den noch feuchten Pullover zum
nachtrocknen über einen Stuhl, ist die ausreichende Luftzirkulation
partiell oft nicht gegeben. Um muffige Wäschestücke zu vermeiden, ist es
besser den Schauer hinzunehmen, auch wenn dadurch der Trocknungsprozess
hinausgezögert wird.
zum Testsieger...
Waschtrockner im Test
Wer keinen Platz hat für Waschmaschine und
Wäschetrockner, dem bietet die Industrie den Waschtrockner. Die wenigen
Waschtrockner im Test, boten ein gutes Waschergebnis, zerknitterten aber
die Wäsche beim Trocknen. Waschmaschinentrockner bieten nicht das selbe
Resultat wie ein separater Kondenstrockner. Zudem muss die Platzersparnis
teuer erkauft werden. Ein Waschtrockner kostet etwas mehr wie
Waschmaschine und Wäschetrockner zusammen. Betrachtet man das Resultat der
integrierten Trockner, kann man einen Waschtrockner nicht zum Testsieger
erklären. Nur wer weder Platz für einen separaten Wäschetrockner noch für
eine Wäscheleine hat, sollte einen Waschtrockner erwählen und eine gewisse
Bügelfreude mitbringen.
Waschen bei Mutti
Bevor der junge Haushalt die Anschaffung einer eigenen
Waschmaschine erwägt, sollte er freie Kapazitäten bei Mutti prüfen. Mutti
macht sich gerne nützlich und freut sich über zusätzliche Arbeit. Arbeit
hält jung und stärkt das Selbstbewusstsein. Ruiniert sie einmal zu oft die
Wäsche, gilt es einen Heimplatz ausfindig zu machen. Oft genügt es aber,
bei unbefriedigendem Waschergebnis, der Mutti mit sachlicher Kritik
entgegen zu treten. Auch wenn man keine Entgeltregelung getroffen hat,
sollte man seine Kleidung zeitnah und sauber zurück erwarten dürfen.
Durch die Anschaffung einer eigenen Waschmaschine allein, wird die Wäsche
übrigens nicht sauber. Fortan muss man die Wäsche auch selber waschen. Im
Schnitt bedeutet dies 3-5 Stunden Mehrarbeit pro Woche. Schließlich darf
man das Bügeln nicht vergessen. Auch so belanglose Tätigkeiten wie Wäsche
aufhängen, abnehmen und zusammenfalten, kosten wertvolle sich summierende
Lebensminuten.
Sinnvoll kann es dagegen sein, seiner Mutti eine Waschmaschine zu stiften.
Diese freut sich wie ein Schneekönig, und erweitert ihr Angebot an
kostenlosen Dienstleistungen. Schnell rentieren sich so die 400 EUR,
welche man von seinem Bafög abgezwackt hat.
zum Testsieger I
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