Waschmaschinen-Test 2014
Die besten 5kg und 7kg Frontlader im Vergleich

Immer diffizilere Kleidung, aber auch die schmutzigen Machenschaften unserer Abgeordneten in Berlin, sorgen für die Überforderung älterer Waschmaschinen. Hinzu gesellen sich gestiegene Anforderungen an die Umweltverträglichkeit, sowie an den Wasser- und Energieverbrauch moderner Waschmaschinen. Selbst 20 Jahre alte Waschvollautomaten von Miele, welche ohne weiteres noch gut 50 Jahre waschen würden, verlieren aus ökonomischen und ökologischen Gründen, ihre Existenzberechtigung. Grund genug also, einen Waschmaschinen Test zu Waschmaschinen Testschreiben, aber auch ihn zu lesen. Im Waschmaschinen-Test 2014, gilt es ausnahmslos 5 und 7kg Frontlader in Sachen Reinigungswirkung, Verbrauch, Komfort und Haltbarkeit zu beurteilen. Der spätere Waschmaschinen Testsieger sollte zudem auch ohne Schontrommel die Wäsche schonend waschen und einfach in der Bedienung sein. Die beste Waschmaschine im Vergleich, sollte selbstverständlich über Schutzmechanismen gegen Wasserschäden verfügen. Farbe und Design, gehen uns vorbei am Bein. Das Preis-Leistungsverhältnis ist uns im Waschmaschinen Test sehr wichtig, sind doch viele Haushalte auf Kante genäht.

Die Geschichte der Waschmaschine

Im rohen Umgang mit dem Ehepartner, wurde ursprünglich der Schmutz aus der Wäsche geprügelt. Der Kampf der Männer für Gleichberechtigung im Mittelalter, führte zum Verbot des sauber Prügelns der Wäsche, direkt am Körper des Ernährers. Fortan übernahmen die Männer das Entsorgen der Schmutzwäsche, indem sie die Wäsche samt Frau auf dem Scheiterhaufen verbrannten. Daraus resultierte übrigens viel später der Wäscheofen, auch als Waschzuber bekannt, welcher bis vor 20 Jahren noch in vielen Kellern zu finden war. Doch auch die Beseitigung der Schmutzwäsche war keine Lösung, störten sich doch viele Prediger an den unbekleideten Kirchgängern.
Frauen welche sich gerne an den Waschbrettbäuchen der Männer rieben, vielen unterdes durch ihre saubere Kleidung auf. Um selbigen Effekt zu erzielen, ohne die Götter zu erzürnen, wurde das Waschbrett ohne Bauch, von führenden deutschen Wissenschaftlern entwickelt. Das Waschen der Wäsche mittels Waschbrett war sehr anstrengend und zeitraubend, wenn auch bedingt zielführend. Mitunter führte es aber auch zum Raspeln der Wäsche. Ein Nebenprodukt ist die noch heute gebräuchliche Gemüsereibe.
Dem Hamster im Laufrad haben wir schließlich die rotierende Wäschetrommel zu verdanken. Arm und Reich wunderten sich darüber, dass der Hamster im Alter immer heller wurde. Man schrieb dem Laufrad eine reinigende Wirkung zu. In Wirklichkeit ergraute das Haar des Hamsters altersbedingt, bis es schließlich weiß wurde. Die Erfindung moderner Waschmaschinen mit rotierender Trommel, basiert quasi auf einem Irrtum. Zufälle und Irrtümer begünstigten immer wieder große Entdeckungen der Menschheit. Das Drehen der Trommel geschah ursprünglich per Hand mittels Kurbel. Später mit Etablierung der Elektrizität, hielten Elektromotoren Einzug in die Gehäuse der ersten Waschmaschinen. Die ersten Waschmaschinen benötigten die Überwachung der einzelnen Waschgänge durch die Hausfrau. Mit Erfindung des Fernsehapparates schaute die Frau jedoch lieber in die Röhre statt in die Waschtrommel, so dass dem Waschhalbautomaten schnell der Waschvollautomat folgte. Zunächst unterschied man zwischen Toplader und Frontlader. Die von oben zu befüllenden Toplader führten oft zur natürlichen Auslese schlechter Hausfrauen. Gliedmaßen verhedderten sich in plötzlich anlaufenden Waschtrommeln. Nicht selten entrissen diese den Frauen Griffel und Eumel. Auch wenn aktuelle Toplader etwas sicherer sind, hat sich der Frontlader durchgesetzt. Selten sind es neugierige Miezekatzen, welche den Frontladern zum Opfer fallen. Dem Menschen droht durch die von Vorne zu beladenden Frontladern keine Gefahr. Steht ein Frontlader verkehrt herum, wird daraus ein Hinterlader. Der Wäsche schadet dies nicht.

Die optimale Größe einer Waschmaschine

Am geläufigsten sind derzeit 5kg und 7kg Waschmaschinen, auch wenn sich einige 6kg Waschautomaten zum Test wagten. Aus Unwissenheit greifen umweltbewusste Dreckspatzen gerne zur 5kg Waschmaschine, weil sie denken, dadurch ökologischer und ökonomischer waschen zu können. Zudem kosten 5kg Waschautomaten natürlich etwas weniger wie 7kg Waschmaschinen. Moderne Waschmaschinen verfügen aber über eine Mengenautomatik, welche dafür sorgt, dass nur soviel Wasser wie nötig zum Reinigen der Wäsche heran gezogen wird. Familien mit mehr wie zwei Angehörigen tun deshalb gut daran, eine Waschmaschine mit größerer Kapazität zu wählen. So kann man auch Bettdecken und Kopfkissen waschen, was eine 5kg Maschine überfordern würde. Zudem muss man nicht alle 2 Tage Wäsche waschen. Lediglich Singles die ihre Hose nur alle 8 Wochen wechseln, sei eine 5kg Waschmaschine empfohlen. Diese profitieren von den zahllosen Waschprogrammen und können jedes Kleidungsstück einzeln waschen. So kann man das Single-Dasein etwas aufregender gestallten. Viele Waschmaschinen gehen übrigens dadurch frühzeitig zugrunde, dass man sie überladet. Nur wenige kennen das Trockengewicht ihrer Hosen und Pullover und schädigen so durch Überladung ihre Waschmaschine. Der Waschmaschinentest 2014 hat gezeigt, dass der geringe Mehrverbrauch einer 7kg Maschine, durch deren höhere Leistungsfähigkeit unterm Strich zu rechtfertigen ist. Selbst Zweipersonen-Haushalte profitieren von der 7kg Waschmaschine. Eine 6kg Waschmaschine erwies sich im Test als guter Kompromiss. Möchte man aber hin und wieder sein Daunenkopfkissen vom Schweißeintrag befreien, bedarf es schon einer 7kg Waschmaschine.

Die Gefahren zu günstiger Waschmaschinen

Ein Sachverhalt fiel den Testern gleich zu Beginn des Waschmaschinentestes 2014 ins Auge. Die Preisunterschiede sind trotz ähnlicher Versprechungen enorm. So bekommt man eine 7kg Waschmaschine für 350 EUR, aber auch für 1350 EUR. Nicht immer sind diese Preisunterschiede gerechtfertigt. Unterhalb der 500 EUR Grenze gab es jedoch viele Rohrkrepierer, welche im Dauertest versagten. Dies muss aber nicht sein, wie der Waschmaschinen Testsieger 2014 bewies. Auch für 400 EUR bekommt der Waschwillige einen extrem sparsamen Vollautomaten, mit sehr guter Reinigungswirkung und hoher Schleuderdrehzahl. So überzeugte der Waschmaschinen Testsieger nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Praxis- und im Dauertest.
Leider gab es mit den meisten Billigwaschmaschinen im Test ernste Probleme. Schlechte Reinigungs- und Schleuderleistungen traten dabei, zumindest am Anfang, selten zu Tage. So lassen die Käufer vermeintlich günstiger Waschmaschinen oft die Rückgabefrist verstreichen, weil sie zunächst sehr zufrieden sind mit ihrer Schnäppchen-Waschmaschine aus dem Angebot. Billige Waschmaschinen erkennt man oft an ihrer "Sparsamen Verarbeitung". Stabilität und Materialanmutung flößen den Käufern wenig Vertrauen ein. Schnell wird klar, eine solche Waschmaschine wird nicht in die Erbmasse einfließen, sondern spätestens nach 5 Jahren beim örtlichen Wertstoffhof landen. Vorher wird sie aber noch die eigene Wohnung und die darunter überfluten (hahaha). Schon am Anfang des simulierten Dauereinsatzes traten verschiedene Probleme billiger Waschmaschinen zu Tage. Einige Vollautomaten verloren trotz Wasserschutzsystem Wasser, und setzten unsere Testhalle unter Wasser. Diese ist gut geschützt, anders als die Küchen und Bäder in den Privathaushalten. Ursächlich für die Wasserschäden zu Beginn des Waschmaschinen Testberichtes, waren fast immer eine schlechte fehlerhafte Verarbeitung. Die Montage erfolgt oft von Leuten, welche selbst noch mit Waschbrett waschen und bei denen die Kloake durchs Wohnzimmer fließt.
Im laufenden Betrieb trat oftmals ein brenzliger Gummigestank zu Tage. Dies passierte auch den besten Waschmaschinen im Test, aber nur am Anfang ihrer Karriere. Spätestens nach der dritten Waschladung sollte sich die Geruchsbelästigung legen. Bei einigen Billigwaschmaschinen war dies leider nicht der Fall. Ein solches Gerät flößt wenig Vertrauen ein und überträgt den Gestank schmorenden Gummis auch auf die Wäsche. Ein solches Gerät kann nur in einer hermetisch abgeriegelten Waschküche betrieben werden. Keinesfalls in einer Wohnung!
Die Lager einiger Waschtrommeln versagten nach einer simulierten Betriebsdauer von 1-2 Jahren. Sind die Lager und Wellen zu schwach, fängt die Trommel an zu Eiern. Der unrunde Lauf sorgt im harmlosesten Fall für Lärm und Vibrationen, kann aber auch zum Zerreißen der Waschmaschine führen. So zerlegte sich eine Waschmaschine im Dauertest in sämtliche Einzelteile. Eine kleine Küche wäre dabei komplett zerstört worden. Wasserschutzsysteme bringen in so einem Fall auch nichts mehr! Billigwaschmaschinen sollte man stets etwas sparsamer beladen. Während bessere Waschmaschinen von Beko, Siemens oder Miele auch mal eine leichte 20-prozentige Überladung wegstecken, nehmen Billigmaschinen sehr schnell dauerhaften Schaden.
Auch der schonende Umgang mit der Wäsche ist oft den besseren Waschautomaten vorbehalten. Fransen die Pullover schon bei der ersten Wäsche aus, ist dies ein Zeichen für eine schlecht verarbeitete Waschtrommel. Schlecht entgratete und raue Waschtrommeln sorgen für Ziehfäden und Wollflusen. So genannte Schontrommeln, wie sie von den Herstellern besonders teurer Waschmaschinen beworben werden, sind aber in der Regel nicht erforderlich. Auch Waschmaschinen ohne patentierte Schontrommel, schonen die Wäsche, wenn bei der Trommelproduktion nicht geschlampt wurde. Einige Waschmaschinen des untersten Preissegmentes versagten aber diesbezüglich im Test. Da macht es wenig Sinn 100 EUR beim Kauf der Waschmaschine zu sparen, wenn man sich dafür ständig neu einkleiden muss. Die beste Waschmaschine im Test, bewegte sich unterdes preislich auf niedrigem Niveau, vermöchte es aber dennoch die Wäsche heil zu lassen. Ein Beweis dafür wie wichtig es ist, vor dem Kauf einen Waschmaschinen Test zu lesen, statt bezüglich des Preises Rückschlüsse auf die Produktqualität zu ziehen. Trotzdem sind die Vorurteile oft gerechtfertigt. Wer billig kauft, kauft nicht selten zwei Waschmaschinen.   zum Testanfang...
 

Der Waschmaschinen Test im Detail

Reinigungswirkung und Schleuderleistung

Bezüglich der Reinigungswirkung galt es im Waschmaschinen Test keine subjektiven Unterschiede wahrzunehmen. Erst im Dauertest offenbarten einige Billigheimer, aber auch 2 teure Modelle etablierter Hersteller, eine leicht nachlassende Reinigungswirkung. Der unüblich hohe Verschleiß zeigte sich dafür verantwortlich. Dies merkte man aber weniger am Reinigungsergebnis, sondern eher an der zerzausten Wäsche. Die beste Waschmaschine im Test, überzeugte mit sauberer Wäsche, auch am Ende des Dauertestes, welcher eine Laufzeit von 10 Jahren simulieren sollte. Während 10 der getesteten Waschautomaten das Ende des Dauertestes gar nicht erreichten, taten es 22 Waschmaschinen dem Testsieger gleich. Doch kein anderer Waschvollautomat war so günstig in der Anschaffung wie der Testsieger.
Ein ähnliches Bild ergab sich bei der Beurteilung der Schleuderwirkung. Natürlich sorgt die Waschmaschine mit 1600 Umdrehungen für eine geringere Restfeuchte, wie der Waschautomat mit 1400 Umdrehungen. Tatsache ist aber auch, dass derlei hohe Schleuderleistungen, im Interesse der Wäscheschonung selten abgerufen werden. Die erfahrene Hausfrau begnügt sich Waschmaschinen Vergleichoft mit 800 bzw. 1200 Umdrehungen. Diese Schleuderdrehzahlen legten wir auch unserem Waschmaschinen Vergleich zu Grunde. Ursprünglich nahmen wir an, dass die Restfeuchte bei allen Kandidaten nahezu gleich ausfallen sollte. Doch dem war nicht so. Im Normschleudergang von 1200 Umdrehungen, kam es zu Abweichungen bei der Restfeuchte von bis zu 15%. Gegen Ende des Dauertestes wichen die Restfeuchtewerte gar um bis zu 38% ab, was wiederum dem erhöhten Verschleiß und dem damit verbundenen unrunden Lauf der Trommel zuzuschreiben ist. Der Waschmaschinen-Testsieger und 3 weitere Testkandidaten, hielten sich weitestgehend an ihre Restfeuchteversprechen, was ihnen bezüglich der Schleuderwirkung die Note "Sehr gut" einbrachte. Während das Ergebnis der meisten anderen Waschvollautomaten zumindest als akzeptabel bezeichnet werden kann, versagten 7 Waschmaschinen im Schleudertest, darunter auch zwei hochpreisige Geräte. Einige Billiggeräte machten bei maximal Drehzahl durch enorme Störgeräusche und Vibrationen auf sich aufmerksam. Eine Waschmaschine aus China verließ sogar die Testhalle vor Testende aus eigener Kraft! Weit kam Sie nicht, denn die Kabeltrommel war nach 30m abgerollt. Es kam niemand zu schaden.   zum Testanfang...

Wäscheschonung nur durch Waschmaschinen mit Schontrommel?

Im Normwaschgang, welcher auch zur Ermittlung vergleichbarer Verbrauchswerte herangezogen wird, wuschen wir verschiedenste Wäschestücke aus Baumwolle, Mischgewebe, Synthetik, Seide und Wolle genau 50 mal, um im Anschluss daran, deren "Restwert" einzuschätzen. Dass die Kleidungsstücke aus Seide und Wolle danach nicht mehr zu verkaufen waren, wird sich jeder denken können. Nicht umsonst gibt es für solch empfindliche Kleidungsstücke spezielle Waschprogramme wie das Wollprogramm oder das Handwaschprogramm. Dennoch waren bei den ausgespuckten Putzlumpen deutliche Unterschiede wahrnehmbar. So konnte man die 50fach im Normwaschgang des späteren Testsiegers gewaschenen Pullover aus Schurwolle, zwar nicht mehr auf dem Flohmarkt verkaufen, aber durchaus noch bei eBay als Neuwertig versteigern. Ersteigern Sie übrigens niemals eine Waschmaschine, sondern kaufen Sie Ihren persönlichen Testsieger lieber im seriösen Onlinefachhandel mit Gratisanlieferung, nachträglicher Rechnungszahlung und kulantem Rücknahmeverhalten!
Normale Alltagswäsche vermochten fast alle getesteten Waschmaschinen zu Beginn des Dauertestes schonend zu waschen. Im Laufe der simulierten Jahre, wurden einige Waschmaschinen jedoch zunehmend ruppiger, was teils deutliche Spuren, insbesondere an Pullovern, Bettbezügen und ähnlich weicher Wäsche hinterließ. Besonders empfindliche Wäsche, welche man hin und wieder zu besonderen Anlässen trägt und welche stets wie neu aussehen muss, sollte man deshalb nie im Normwaschgang waschen. Es lohnt sich durchaus von den zahlreichen Waschprogrammen der Waschautomaten ab und zu Gebrauch zu machen. So empfehlen wir je nach Bedarf das Handwaschprogramm, das Programm für knitterarme Oberhemden, aber ganz besonders auch das Programm zum schnellen Auffrischen nur kurz getragener Wäschestücke. Nicht jeder saut sich seine Wäsche derart ein, dass sie radikal gewaschen werden muss. Oft gilt es nur einen geringen Schweißeintrag zu übertünchen. Ohne schlechtes Gewissen, kann man so die Haltbarkeit seiner Textilien verdreifachen und duftet trotzdem immer Frühlingsfrisch. Hin und wieder, auch wenn keine großen Verschmutzungen ersichtlich sind, gilt es aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen, trotzdem seiner Wäsche ein anständiges Vollbad zu gönnen.
Die von einigen Herstellern beworbenen Schontrommeln hielten was sie versprachen. Als notwendig erwiesen sie sich aber nicht, denn auch die nicht explizit als Schontrommeln bezeichneten Waschtrommeln, gingen im Waschmaschinentest 2014, schonend mit der Wäsche zur Sache. Eine negative Ausnahme bildeten 3 besonders billige Waschmaschinen, deren teils schlecht entgratete Waschtrommeln, sich im Laufe des Dauertestes auch noch eine furchtbare Unwucht einfingen. Dies machten auch ansonsten unempfindliche Wäschestücke nicht lange mit. Ziehfäden, gerissene Nähte, Fusseln und große Löcher, reduzierten den Restwert der Wäsche binnen kürzester Zeit. Bedenkt man dass eine einzelne Waschladung oft teurer ist wie die Testsieger-Waschmaschine, gewinnt man schnell den Eindruck, dass der unbedachte Griff zu einer scheinbar günstigen Waschmaschine aus dem Angebot, schnell zu einem Griff ins Klo werden kann.   zum Testanfang...

Ökologie und Verbrauch im Waschmaschinentest

Wasser- und Stromverbrauch der Waschautomaten haben sich in den letzten 20 Jahren mehr als halbiert. Verbrauchte eine 4kg Standard-Waschmaschine vor 20 Jahren gut 80 Liter Wasser im Normwaschgang und zuzelte pro Stunde 2,5kw Strom aus der Steckdose, so kommen heutige Waschvollautomaten mit etwas über 40 Liter Wasser pro Waschgang aus und begnügen sich mit weniger als 1kw Strom pro Stunde. Zudem schluckt die heutige Standard-Waschmaschine mit 7kg Trockenwäsche fast doppelt soviel Kleidungsstücke!
Dazu muss man auf folgenden Sachverhalt hinweisen: Um mit halb soviel Wasser ein ebenso gutes Waschresultat erzielen zu können, mussten die Waschgänge deutlich verlängert werden. Brauchte eine Waschmaschine früher etwa 1,5 Stunden pro Waschgang, so benötigt ein vergleichbarer Waschgang heute gut 2,5 Stunden. Man muss der stark verringerten Wassermenge mehr Zeit zum Einwirken einräumen. Wir betrachten dies nicht als Einschränkung, zumal alle Waschmaschinen im Test davon betroffen waren. Man muss es halt nur wissen und einplanen. Die längere Waschzeit sorgt natürlich auch dafür, dass der Stromverbrauch letztlich doch nicht so niedrig ist wie erhofft, auch wenn der Verbrauch pro Stunde gesunken ist.
Im Waschmaschinen Test gab es keinen negativen Ausreißer, als es darum ging Ökologie und Wirtschaftlichkeit der Testkandidaten zu beurteilen. Auch wenn die tatsächlichen Verbrauchswerte teils deutlich von den Angaben im jeweiligen Datenblatt abwichen, können die Verbrauchswerte im Normwaschgang als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Wenig Sinn macht es, eine besonders teure, weil etwas sparsamere Waschmaschine zu erwerben, weil der oft viel höhere Kaufpreis in keinem Verhältnis zur zu erzielenden Energieeinsparung steht. Außerdem gibt es da den Testsieger, welcher für wenig Geld, alle "Öko-Waschmaschinen" verbrauchsmäßig in den Schatten stellte.

Testergebnis im Waschmaschinen Test

Beim Testergebnis gilt es genauer hinzuschauen, lieferten doch fast alle Waschmaschinen zunächst ein ordentliches Waschergebnis. Auch bei der Schleuderwirkung gab es nichts zu bemängeln. Erst im Dauertest zeigte sich zumeist, dass bestehende Preisunterschiede, nicht aus der Luft gegriffen sind. Freilich lassen sich etablierte Hersteller wie Siemens und insbesondere Miele, den guten Namen besonders honorieren. Davon ab, hat Qualität halt ihren Preis. Doch u.a. der Waschmaschinen Testsieger 2014 zeigt, dass dank moderner Fertigungsverfahren und der Auslagerung der Produktion in preiswertere Gefilde, bei seriöser Preisgestaltung, die 450 EUR Grenze nicht überschritten werden muss. Wir reden wohlgemerkt von einer 7kg Waschmaschine der besonders sparsamen Sorte! Laufruhe, Reinigungswirkung und Haltbarkeit, sind keine Privilegien deutscher Premiummarken! Doch all zu oft enttäuschen ausländische Billigwaschmaschinen, durch ihre schlechte Verarbeitung und ihre kurze Gesamtlaufzeit von 2-3 Jahren. Nicht selten geht eine solche Billigwaschmaschine kurz nach Garantieende kaputt. Dies geschieht dann oft mit Pauken und Trompeten. Soll heißen mit Feuer und/oder Überschwemmung. Deshalb greift der leidgeprüfte deutsche Kunde, vorsichtshalber zur besonders teueren Premiumwaschmaschine. Würde er sich vor dem Kauf mal einen Waschmaschinentest der Stiftung Warentest oder anderer Institutionen durchlesen, könnte er sich bei der Anschaffung seines neuen Waschvollautomaten, gut 30-60% der Investitionskosten sparen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Auch unser Waschmaschinen Testsieger bestätigt diese Tatsache.   zum Testanfang...
 

Randnotizen zur Technik und zum richtigen Umgang mit der Wäsche

Wenn die Wäsche stinkt...

Stinkt die Wäsche nach dem Waschgang schlimmer wie davor, gilt es der Flora und Fauna im Waschautomaten den Gar auszumachen. Schimmelbildung und Bakterienansammlungen in der Waschmaschine, resultieren aus den heute üblichen niedrigen Waschtemperaturen. Selbst Kochwäsche wird heute nicht mehr gekocht, sondern bestenfalls bei 60 Grad gewaschen. In Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit im Gerät, bietet sich den unerwünschten Schimmelsporen und Bakterien, ein optimales Vermehrungsklima. Stinkt die Wäsche nach dem Trocknen wie ein Fuß der zu lange im Gummistiefel verbrachte, so hat man die Waschmaschinenpflege zu lange außer acht gelassen. Eine Waschmaschine sollte mindestens einmal im Quartal, bei Maximaltemperatur im Leerlauf desinfiziert werden. Das Waschmittelfach und auch der Einschub, sollten regelmäßig manuell gereinigt werden. Auch die Gummidichtung des Bullauges sollte einer Sichtprüfung unterzogen werden. Schimmel und Bakterien haben nicht nur übel riechende Folgen, sondern können die Gesundheit der Familie schwer schädigen.
Doch auch wer die Wäsche nicht richtig trocknet und erdfeucht ins Schränkchen faltet, sollte sich nicht über maulende Ehemänner wundern! Auch wenn sich ein Regenschauer andeutet, darf die Wäsche nie feucht von der Leine genommen werden. Hängt man den noch feuchten Pullover zum nachtrocknen über einen Stuhl, ist die ausreichende Luftzirkulation partiell oft nicht gegeben. Um muffige Wäschestücke zu vermeiden, ist es besser den Schauer hinzunehmen, auch wenn dadurch der Trocknungsprozess hinausgezögert wird.

Waschtrockner für saubere und trockene Wäsche

Wer keinen Platz hat für Waschmaschine und Wäschetrockner, dem bietet die Industrie den Waschtrockner. Die wenigen Waschtrockner im Test, boten ein gutes Waschergebnis, zerknitterten aber die Wäsche beim Trocknen. Waschmaschinentrockner bieten nicht das selbe Resultat wie ein separater Kondenstrockner. Zudem muss die Platzersparnis teuer erkauft werden. Ein Waschtrockner kostet etwas mehr wie Waschmaschine und Wäschetrockner zusammen. Betrachtet man das Resultat der integrierten Trockner, kann man einen Waschtrockner nicht zum Testsieger erklären. Nur wer weder Platz für einen separaten Wäschetrockner noch für eine Wäscheleine hat, sollte einen Waschtrockner erwählen und eine gewisse Bügelfreude mitbringen.   zum Testanfang...

Waschen bei Mutti

Bevor der junge Haushalt die Anschaffung einer eigenen Waschmaschine erwägt, sollte er zunächst einmal freie Kapazitäten bei Mutti prüfen. Mutti macht sich gerne nützlich und freut sich über zusätzliche Arbeit. Arbeit hält jung und stärkt das Selbstbewusstsein. Ruiniert sie einmal zu oft die Wäsche, gilt es einen Heimplatz ausfindig zu machen. Oft genügt es aber, bei unbefriedigendem Waschergebnis, der Mutti mit sachlicher Kritik entgegen zu treten. Auch wenn man keine Entgeltregelung getroffen hat, sollte man seine Kleidung zeitnah und sauber zurück erwarten dürfen. Schließlich muss man eines Tages auch die Mutti waschen.
Durch die Anschaffung einer eigenen Waschmaschine allein, wird die Wäsche übrigens nicht sauber. Fortan muss man die Wäsche auch selber waschen. Im Schnitt bedeutet dies 3-5 Stunden Mehrarbeit pro Woche. Schließlich darf man das Bügeln nicht vergessen. Auch so belanglose Tätigkeiten wie Wäsche aufhängen, abnehmen und zusammenfalten, kosten wertvolle sich summierende Lebensminuten.
Sinnvoll kann es dagegen sein, seiner Mutti eine neue Waschmaschine zu kaufen. Diese freut sich wie ein Schneekönig, und erweitert ihr Angebot an kostenlosen Dienstleistungen. Schnell rentieren sich so die 400 EUR, welche man von seinem Bafög abgezwackt hat.

Waschmaschinen Test I zum Waschmaschinen Testsieger I zum Wäschetrockner Test

© testab.de I Impressum & Datenschutz