Kleine Fernseher im Test

Die besten Zweitfernseher des Jahres 2016 im Vergleich

Ein kleiner Zweitfernseher ist heute kein Luxus mehr, sondern notwendiger Bestandteil des Familienfriedens. Nicht nur bei bevorstehender Fußball-WM, lohnt es sich die Angebote nach günstigen kleinen Fernsehgeräten für das Nebenzimmer zu durchstöbern. Der kleine Fernseher im Kleine Fernseher TestNebenraum, schafft ein Rückzugsgebiet für den Mann, wenn sich die Frau im Wohnzimmer eine Arzt- oder Hotelserie der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten reinziehen möchte. Wenn Papi die hundertste Wiederholung einer Weltkriegs-Dokumentation genießen möchte, ist ein kleiner Fernseher im Ausweichquartier, nicht mit Gold aufzuwiegen. Auch Omis Heimatfilmchen sind eine Strafe, steht kein Zweitfernseher parat. Ein kleiner Fernseher würde sich auch gut im Altersheim machen! Im Test der kleinen Fernseher 2016, finden wir heraus, worauf es beim Kauf ankommt und küren den besten Zweitfernseher zum Testsieger. Eignet er sich auch als Monitor, bekommt er in unserem Vergleich, ein paar Bonuspunkte zugeschanzt. In Abhängigkeit von der geplanten Verwendung, muss der beste kleine Fernseher im Test, nicht auch der Ihrige Testsieger sein.

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Zweitfernseher im Test

Die richtige Größe des kleinen Zweit-Fernsehers

Wer nicht weiß wohin mit dem Geld, der kann sich natürlich einen 60" Plasma-TV als Zweitgerät in den Partykeller hängen. Wir gehen aber mal von der Ottonormalfamilie aus, wo der überwiegende Teil des Einkommens, für den Überlebenskampf Verwendung findet. Hier gilt es sich im Wesentlichen 2 Fragen zu stellen:

1. Wie groß ist das Nebenzimmer?
2. Welche TV-Größe ist derzeitig am Günstigsten?

Auch das Nebenzimmer ist selten so klein, als dass ein 32" TV zu groß dafür wäre. Nur wer in der Besenkammer stehend vor dem Zweit-TV das WM-Endspiel genießen muss, sollte ein portables Gerät in der Größe eines Computerbildschirms in Erwägung ziehen. Der Grund weshalb Zweitgeräte oft zu klein erworben werden, liegt in der fälschlichen Annahme, dass 22" oder 24" Fernseher günstiger wären, wie 27 Zoll oder 32 Zoll Fernsehgeräte. 32 Zoll Fernseher werden in größeren Stückzahlen und deshalb günstiger produziert. Nicht selten kosten kleinere TV-Geräte gut 100 EUR mehr, als ihre größeren Brüder. Wir empfehlen daher grundsätzlich die Wahl einer gängigen Fernseher-Größe. Nur Anfänglich wirkt ein solches Gerät etwas überladen. Gönnen Sie sich eine Phase der Eingewöhnung, falls Ihnen der neue "Kleine Fernseher" etwas zu wuchtig erscheint! Seriöse Händler gewähren ein 30 Tage Rückgaberecht, so dass Sie die Zeit haben, den Zweitfernseher ausgiebig zu testen.

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Bild- und Tonqualität

Hier muss man etwas differenzieren. Ist ein Familienmitglied ständig gezwungen den Zweit-TV zu nutzen, oder kommt der kleine Fernseher nur gelegentlich zum Einsatz? Oft dient ein Zweit-TV nur der Nebenbei-Unterhaltung in der Küche oder als Einschlafhilfe im Schlafzimmer. Sitzt der Ausgestoßene stundenlang davor, sollte weder bei der Bild- noch an der Tonqualität gespart werden. Ein nicht zu kleiner FullHD Fernseher mit einer gleichmäßigen LED-Hintergrundbeleuchtung ohne Clouding, kann dann durchaus Sinn machen. Beim Ton sollte die Meßlatte nicht zu hoch angelegt werden. Gerade bei kleineren Flachbildfernsehern des unteren Preissegmentes, wird die Tonqualität oft kritisiert. Nicht ganz zu Unrecht, wie der Test der Zweitfernseher gezeigt hat. Dennoch war keiner der kleinen Fernseher in unserem Vergleich so schlecht, als das man ihn hätte disqualifizieren müssen. Auch hier braucht es oft nur eine Phase der Gewöhnung. Jeder neue TV klingt erst mal fremd, bis man sich an ihn gewöhnt hat. Möchte man wirklich mal ein Konzert genießen, führt ohnehin nichts an einer extern angeschlossenen Lautsprecheranlage vorbei.
Wer den kleinen Fernseher nur nebenbei betreiben möchte, sei es im Arbeitszimmer oder im Hobbykeller, der muss keinen Testsieger kaufen, geht es um die Disziplinen Bild- und Soundqualität. Kein Gerät erwies sich im Test als so schlecht, als dass es nicht zur Nebenbeiunterhaltung geeignet wäre. Ein leichter Taschenlampeneffekt wäre zwar beim Erst-TV unerträglich, nicht aber beim Zweit-TV. Auch auf den glasklaren Klang kann beim Zweit-TV verzichtet werden, solange Sportreporter oder Nachrichtensprecher verständlich rüberkommen. Andere Prioritäten setzt natürlich der Millionär mit seinem 65" Zweitplasma im Souterrain. Hier geht es darum den "Freunden" zu zeigen, was man sich leisten kann. Wenn aber die Geldbörse Grenzen setzt, kann beruhigt ein günstiger kleiner Fernseher aus dem Angebot, als Zweitfernseher in Betracht gezogen werden.

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Energieverbrauch

Wir sind keine Ökofritzen, sondern Realisten. Ein höherer Anschaffungspreis rechtfertigt selten einen niedrigeren Energieverbrauch. Oft trifft diese Weisheit schon beim großen Flachbildfernseher im Wohnzimmer zu. In jedem Falle aber sollte man, die Meßlatte bezüglich des Energieverbrauchs, beim kleinen Zweit-TV, nicht zu hoch legen. Zwar muss es kein Plasma-TV mit 300 Watt pro Stunde sein, aber auch ein extrem sparsamer LED-TV ist nicht unbedingt von Nöten. Stehen Sie dem Umweltschutz besonders nah, vergessen Sie bitte das gerade geschriebene! In ökologischer Hinsicht ist ein besonders sparsamer Fernseher natürlich immer von Vorteil. In ökonomischer Hinsicht jedoch, kann man für 100 EUR gesparte Anschaffungskosten, ganz schön Energie verquasen, um ins Hintertreffen zu gelangen! Moderne LED-Fernseher sind eigentlich alle recht sparsam. Sie zuzeln nicht zu sehr an der Steckdose, kosten aber auch nicht die Welt. Die Frage nach dem Energieverbrauch spielt unserer Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle, aber Sie ja selbst mal nachrechnen. Wie viele Stunden sitzen Sie vor voraussichtlich dem Zweit-TV? Was kostet der kleine Fernseher in der Anschaffung? Und was verbraucht er pro Stunde? Da werden Sie schnell die für Sie passende Antwort finden. Wir gehen von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer aus, wie sie beim Zweit-TV zu erwarten ist. Dort sollte man den Energieverbrauch zwar nicht ignorieren, aber in Verbindung mit dem Anschaffungspreis auch nicht überbewerten.

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Ausstattung

In Abhängigkeit von der möglichen Signalzuführung, ist das Vorhandensein des richtigen Tuners wichtig. Dieser unterscheidet den kleinen Fernseher vom Monitor.
Nicht immer kann von einer ev. vorhandenen Sat-Antenne ein zweites Kabel gezogen werden, zumal ein kleiner Fernseher auch gerne mal den Standort wechselt. Die Sendervielfalt bei DVB-T ist eher gering. Kabel-TV ist nicht gerade billig. Oft kommt es darauf an, welche Möglichkeiten der Signalzuführung, vor Ort vorhanden sind. Wenn man bereits für Kabel-TV bezahlt, kann man dieses auch für den Zweitfernseher nutzen. Zusätzliche Gebühren fallen dafür nicht an. Unabhängig von Ihren persönlichen Gegebenheiten, wäre ein Zweitfernseher mit Triple-Tuner (DVB-T / DVB-C / DVB-S2) nicht das Schlimmste was ihnen passieren kann. Bei einem Zweitgerät kommt es im besonderen Maße, auf dessen Flexibilität an. Nicht immer steht der Zweitfernseher im Partykeller. Manchmal benötigt man den kleinen TV auch im Garten oder im Wohnmobil. Dann ist man froh über zusätzliche Möglichkeiten der Signalzuführung. Andererseits hat man oft einen ausrangierten Sat-Receiver zur Verfügung und/oder ist ein passionierter Gegner des kostenpflichtigen Kabelfernsehens. Dann tut es auch ein TV mit reinem DVB-T-Tuner. So spart man gut und gerne 100 EUR. Kleine Fernseher mit Triple-Tuner waren in unserem Test leider die Ausnahme. Doch es gibt da noch die Alternative des Internet-TVs. Wer über DSL16.000 oder gar VDSL verfügt, kann sich seine Fernsehsender auch via Zattoo auf die Matscheibe zaubern. In der Regel benötigt es dazu jedoch einen angeschlossenen Computer. Der Bedienkomfort bleibt dabei ein wenig auf der Strecke, wie unser Test gezeigt hat.
Im Schlafzimmer ist ein Schlaftimer unabdingbar, welchen aber alle getesteten Geräte mit sich brachten. Bei einigen Geräten war die Abschaltautomatik nicht minutengenau einzustellen. Dafür gab es Minuspunkte. Wenn man nur im Halbstundentakt einschlafen darf, ist dies ungenügend.
Eine Aufnahmefunktion via USB auf Festplatte, kann durchaus sinnvoll sein. So kann die Familie vor dem Hauptgerät eine Familienserie genießen, während der Zweit-TV einen Aufklärungsfilm für den Filius aufzeichnet. Hier ist aber wieder das persönliche Anforderungsprofil entscheidend. Gerade bei "Billigfernsehern" ist oft schon eine,  PVR-Funktion integriert. Billigfernseher sind als Zweit-TV aber oft die erste Wahl. Wir stehen dazu!

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Bedienung

Hier gilt es die größten Unterschiede im Testbericht der kleinen Fernseher zu vermerken. Tatsächlich enttäuschten zwei Drittel der getesteten TV-Geräte, mit einer komplizierten Benutzerführung. Einige bedurften nur des Studiums der Bedienungsanleitung, bei anderen half auch der Blick in das Handbuch nicht weiter. Vielfach sind die Menus der billigen Zweitfernseher unlogisch aufgebaut und verschachtelt. Bei einigen der Testkandidaten kam eine offensichtlich fehlerhafte Firmware hinzu. Updates sind bei Billigfernsehern leider eine Seltenheit. Ein Blick auf die Homepage des Anbieters vor dem Kauf zeigt schnell, wie genau es der Hersteller mit der Produktpflege nimmt. Findet man dort im Downloadbereich keine Firmware-Upgrades, bedeutet dies nur selten, dass die eingesetzte Firmware fehlerfrei funktioniert. Sinnvoll kann es bei Zweitgeräten sein, auf überflüssige Ausstattungsdetails, im Interesse einer erleichterten Bedienung zu verzichten. Einige wenige Zweitfernseher, so auch der spätere Testsieger, überzeugten im Vergleich mit einer einfachen, intuitiven Benutzerführung. Stellt sich eine Fernbedienung als zu schwach heraus, hilft oft eine Universalfernbedienung weiter. Leider deckte unser Test, einige Schwächen bei den Originalfernbedienungen auf. Die günstigen Zweitfernseher verärgerten oft mit einer nicht ergonomischen Fernbedienung. Oft war es aber die Sendeleistung der Originalfernbedienungen, welche zu Verrenkungen animierte. Selten sind es die Empfänger an den Geräten selbst, und so kann die Anschaffung einer günstigen Universalfernbedienung für Abhilfe sorgen. Der Testsieger im Test der kleinen Fernseher, überzeugte unterdes mit einer ordentlichen Fernbedienung, so dass für ein stressfreies TV-Erlebnis, keine weiteren Zusatzkosten nötig wären.

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Design

Unserer Meinung nach, ist das Design eines Zweitfernsehers, nicht gerade das wichtigste Kriterium. Der Millionär mit Hang zur Angeberei sieht das natürlich grundlegend anders. Der normale Hungerleider ist froh, über die zusätzliche Möglichkeit zur Aufrechterhaltung des Familienfriedens. Wenn also der Rahmen etwas dicker ausfällt oder der Klavierlack fehlt, dann sollte es Ihnen egal sein?! Natürlich dürfen Sie Ihren Nebenraum auch als "Normalbürger" stilvoll einrichten. Wenn es Ihnen darum geht, so stellt die Industrie äußerst unterschiedlich designte Kleinfernseher zur Verfügung. Da gibt es welche, die sehen aus wie ein Fußball, wie eine Giraffe oder wie ein Schwein. So soll es sein! Hier sparen wir uns gute Ratschläge. Die meisten der von uns getesteten TV-Geräte, wiesen ein neutrales Design auf, fern von übertriebener Wertigkeit, aber auch fern von Peinlichkeit. Die schlechte Verarbeitung einiger Kleinfernseher im Test, war da schon eher ein Grund zu nachlassender Freude. Meist blieb es jedoch bei kleinen Spaltmaßabweichungen. Grobe Fehler blieben Mangelware. Zwei kleine Fernseher waren jedoch so schlecht montiert, das Design und Funktion darunter litten. Wir sendeten sie als Defekt zurück. Die Austauschgeräte waren leider auch kein Quell der Freude. Es muss aber auch Testverlierer geben, damit man den Wert eines guten Zweitfernsehers erkennt.
 

Der Fernseher im Kinderzimmer

Wenn es denn sein muss, und es muss oft sein, so gelten beim Zweitfernseher im Kinderzimmer besondere Maßstäbe. Das Auge des Betrachters gilt es zu schonen, und zwar in zweifacher Hinsicht. Nicht jeden Sender gilt es dem Filius vor Augen zu führen. Deshalb ist ein TV nur mit DVB-T Tuner, oft die beste Wahl im Kinderzimmer. Schmuddelige Nischensender sind dort nicht empfangbar. RTL oder Sat 1 muss man je nach Bundesland trotzdem in Kauf nehmen. Auch die Bildqualität sollte im Interesse der sich entwickelnden Augengesundheit, nicht vernachlässigt werden. Ein etwas teurerer LED-TV kann für jahrzehntelange Brillenfreiheit beim Nachwuchs sorgen. Fehler in der Kindheit sind später oft nicht mehr gut zu machen! Deshalb gelten beim Fernseher im Kinderzimmer höhere Anforderungen. Da der Filius oft über einen Computer verfügt, sollte der kleine Fernseher, auch einen guten Monitor abgeben. Hierbei gilt es in Punkto Bildqualität, keine Kompromisse zu machen! Der beste Zweitfernseher im Test, ist gleichsam ein hochwertiger LED-Monitor. Im Interesse des Jugendschutzes sollte man natürlich darauf achten, was sich der Filius via Internet auf den Monitor holt. Hier können wir Ihnen aber getrost sagen: Da haben Sie keine Chance!

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