Die besten Akku-Rasenmäher 2018 für das private Grün im Test

Der Akkumäher als vollwertige Alternative zum Schaf

In früheren Akkumäher Testberichten galt es auf niedrigem Niveau zu jammern, denn viel zu bieten hatten die ersten Generationen der schnurlosen Elektromäher nicht. Im Akku-Rasenmäher Test 2018 gilt es sich allenfalls noch über einzelne Testkandidaten zu echauffieren, denn der Qualitätsstandard ist nicht überall optimal. Grundsätzlich haben die Akkumäher ein derart hohes Niveau erreicht, dass sie den schnurgebundenen Elektromäher aus kleinen und Akku-Rasenmäher Test 2018mittelgroßen Hausgärten mittelfristig verdrängen werden. Mit einem Zweitakku in der Hinterhand, erübrigt sich vielfach auch der lärmende und stinkende Benzinmäher, welcher einst auf größeren Wiesen und Grundstücken ohne Stromanschluss unabdingbar war. Die ursprünglich recht teuren Akku-Rasenmäher sind zudem bezahlbar geworden und nicht länger den Reichen und Schönen vorbehalten. Vielseitig verwendbare Systemakkus sorgen bei den besten Akkumähern für einen zusätzlichen Mehrwert. Wer mehrere Akkugeräte in Verwendung hat, kann einen Systemakku für alle schnurlosen Akkugeräte eines Herstellers verwenden. Auf der Suche nach dem besten Akku-Rasenmäher 2018 vergleichen wir nicht nur Robustheit, Ausdauer, Leistung, Anschaffungspreise, Ersatzteilversorgung und Handhabung der Testkandidaten, sondern auch die Kompatibilität der dazugehörigen Systemakkus. Dem Testergebnis sei an dieser Stelle vorweggenommen, dass der Akkumäher Testsieger 2018, einem unerwarteten Hersteller entspringt. Bestärkt durch unabhängige Erfahrungsberichte unvoreingenommener Gartenfreunde, konnten wir einen vergleichsweise günstigen Akkumäher zum Testsieger küren.

Akkumäher Test: Vorteile I Vorurteile I Eignung I Test I Testergebnis

Die Vorteile der Akku-Rasenmäher

Vorteile I Vorurteile I Eignung I Testbericht I Testergebnis I Testsieger

Akku-Rasenmäher vereinen die Vorteile von Elektro- und Benzinmäher, verschonen uns aber vor deren Nachteile. Lärm, Gestank und Elektrokabel machen das Leben des Gartenfreundes nicht länger zur Hölle! Obwohl der Akku-Rasenmäher ohne die lästigen Einschränkungen eines Stromkabels bewegt werden kann, muss der ihn schiebende Gartenfreund nicht länger den Lärm und Gestank eines Benzinmähers ertragen. Wer die ruhige und ökologische Arbeitsweise eines Elektromähers favorisiert, hängt nicht länger wie ein Hund an der Leine. Akkumäher arbeiten vergleichsweise leise, wenngleich unser Test gravierende Unterschiede aufgedeckt hat. Trotzdem mäht der lauteste Akku-Rasenmäher immer noch deutlich leiser, als alle uns Akkumäher Testbericht 2017bekannten Benzinmäher. Wenngleich der beste Rasenmäher-Akku irgendwann leer gezuzelt ist, genießt der Gartenfreund bis dahin eine grenzenlose Freiheit, welche mit Spaß an der Arbeit, aber auch einer großen Flächenleistung einher geht.
Im Vergleich zu früheren Akkumäher Generationen, bieten die aktuellen Modelle eine hohe Praxistauglichkeit ohne nennenswert einschränkende Nachteile. So hat sich die Flächenleistung pro Akkuladung deutlich erhöht. Die Rasenmäher-Akkus sind bei Bedarf schnell wieder aufgeladen. Zweit- bzw. Ersatzakkus sind für viele Akku-Rasenmäher zu angemessenen Konditionen erhältlich. Die Akkus sind nicht länger auf den Rasenmäher beschränkt, sondern können idealerweise auch für andere schnurlose Garten-, Haushalts- und Heimwerkergeräte des selben Herstellers verwendet werden. So kann man z.B. eine Akku-Heckenschere ohne Akku ähnlich günstig wie eine Elektroheckenschere erwerben und den Rasenmäher-Akku für die schnurlose Heckenschere dienstverpflichten. Wer also den Kauf mehrerer schnurloser Gartengeräte plant, zahlt den einst horrenden Akku-Aufpreis künftig nur noch für den ersten Neuerwerb. Dessen Akku wandert dann von Gerät zu Gerät. Die lange Lebensdauer aktueller Akku-Generationen verlangt geradezu nach alternativen Nutzungsmöglichkeiten. Die regelmäßige Nutzung trägt zur Gesunderhaltung der Akkus bei. Lange Phasen der Nichtnutzung stellen immer noch eine Gefahr für die Lebensdauer der Akkus dar!
Natürlich gilt es beim Kauf eines Akku-Rasenmähers eine gewisse Weitsicht an den Tag zu legen, denn nicht jeder Hersteller verfügt über ein lohnenswertes Produktportfolio. Darüber hinaus unterscheiden sich bisweilen die Kapazitäten der Akkus eines Herstellers. So kann zwar der Akku einer Heckenschere häufig auch für den Rasenmäher des selben Herstellers verwendet werden, bietet aber aufgrund der geringeren Kapazität eine eingeschränkte Flächenleistung. Umgekehrt kann das höhere Gewicht des Rasenmäher-Akkus, die Arbeit mit der Heckenschere zur Qual werden lassen. Clevere Hersteller haben das Problem gelöst, indem sie den Rasenmäher nicht länger mit einem großen, sondern mit zwei kleineren Akkus bestücken. Einzeln passen diese dann viel besser zu den tragbaren Akkugeräten, wie Akku-Kettensäge, Akku-Heckenschere oder Akku-Bohrschrauber.

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Vorurteile gegenüber dem Akkumäher

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Der Akkumäher sei schwächlich, wenig ausdauernd und nach einer Saison ein Fall für die Schrottpresse. An allem Schuld seien die mit ihrer Aufgabe überforderten Akkus. Der kurzlebige Akku-Mäher müsse außerdem viel zu teuer erkauft werden. Ersatzakkus seien unbezahlbar und fast nie verfügbar.
Noch vor wenigen Jahren handelte es sich bei derartigen Äußerungen nicht um Diffamierungen, sondern um real existierende Nachteile der Akku-Rasenmäher. Tatsächlich waren die Akkurasenmäher der ersten Generationen derart schlecht und teuer, dass sie von den Gartenfreunden zurecht gemieden und verteufelt wurden. Die angeschissenen "Beta-Tester" von einst, lassen ihrem Unmut bis heute freien Lauf und verunglimpfen so auch die aktuellen Akku-Rasenmäher. So verständlich deren Wut, so falsch sind deren Aussagen, bezogen auf die meisten Akku-Rasenmäher der Modelljahre 2017 und 2018. Aus den Nachteilen von einst, sind unbegründete Vorurteile geworden. Viele Akku-Rasenmäher des Jahres 2018 sind gereift, bezahlbar und ausdauernd. Ersatzteile und Ersatzakkus sind günstig verfügbar, so man auf das richtige Modell gesetzt hat. Auch heute ist nicht jeder Akkumäher ein potentieller Testsieger! Wer sich aber vorher informiert, den einen oder anderen Testbericht studiert und nicht nur die Preise der Akku-Rasenmäher, sondern auch die deren Ersatzteile vergleicht, sollte an seinem Neuerwerb viel Freude haben. Insbesondere die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Rasenmäher-Akkus hat sich stark verbessert. Noch immer sind die Akku-Packs nicht ganz billig, können aber oftmals auch für andere Akkugeräte des selben Herstellers verwendet werden. So relativiert sich deren Preis gehörig.
Die noch immer vorhandenen Nachteile der Akku-Rasenmäher sind marginal und spielen im privaten Bereich selten eine Rolle. Die fehlende Leistungsfähigkeit im Extrembereich tangiert allenfalls den gewerblich agierenden Gärtner. Er muss sich im Eiltempo durch verwilderte Grünflächen kämpfen und kommt oftmals nicht an Benzinmäher oder Freischneider vorbei. Wann immer es möglich ist, setzt auch er lieber auf den nerven- und umweltschonenden Akku-Mäher. Im privaten Bereich ist der Rasen selten länger als 10cm und die zu mähende Fläche von überschaubarer Größe. Selbst wenn nach 300m² der erste Akku geleert ist und kein Zweitakku zur Verfügung steht, sollte der Freizeitgärtner nicht an Langeweile sterben. Während der kurzen Ladepause (30min bis 1h), kann er ein Bierchen zwitschern, an der Matratze horchen oder die Nachbarstochter vom Mädchen zur Frau machen. Wurde die Rasenfläche etwas länger vernachlässigt und sind die Grashalme deshalb etwas höher als sonst, helfen die Schnitthöhenverstellung und ein zweiter Arbeitsgang. Ggf. reicht es schon, ein gemäßigteres Arbeitstempo anzuschlagen. Wer seine Rasenflächen nicht übermäßig vernachlässigt, merkt von der fehlenden Leistungsfähigkeit im Extrembereich nichts. Den in der freien Natur vorkommenden "Extrembereich" sucht man in heutigen Hausgärten i.d.R. vergebens.

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Eignung und Grenzen der Akku-Rasenmäher

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Die Akku-Rasenmäher neuerer Generationen eignen sich fast überall dort, wo früher Benzin- und schnurgebundene Elektro-Rasenmäher zum Einsatz kamen. Im privaten Garten ist selten eine Rasenfläche zu klein oder zu groß für den Akku-Mäher. Wie alle Rasenmäher bekommt man auch den akkubetriebenen in verschiedenen Größen zu kaufen. Aufgrund des fehlenden Stromkabels sind die Akkumäher recht rangierfreundlich, so dass man bei einer kleinen Rasenfläche nicht zwingend zu einem kleinen Modell greifen muss. Idealerweise sollte man schon aus Kostengründen einen zur Rasenfläche passenden Akku-Rasenmäher kaufen. Die Leistungsfähigkeit der Akku-Rasenmäher ist mittlerweile absolut praxistauglich. Die Zeiten in denen Grenzen der Akku-Rasenmäherman damit allenfalls den englischen Rasen breit fahren konnte sind vorbei. Selbst wenn der Rasen mal 1-2 Monate vernachlässigt wurde, zeigt ein guter Akkumäher keine Schwächen. Normalerweise wird in keinem deutschen Garten eine Rasenfläche derart lange nicht gemäht. Wer den Rasen bewusst übers Ziel hinaus schießen lässt, sei es weil er Grünfutter benötigt oder den Ökofritzen raushängen lassen möchte, könnte mit einem Akku-Rasenmäher Probleme bekommen. Dieser ist zwar aufgrund seiner Schnitthöhenstellung sehr tolerant, lässt es aber im Extrembereich an der Leistungsfähigkeit eines Benzinrasenmähers fehlen. Dessen Spitzenleistung ist in 99% aller Fälle überflüssig wie ein Kropf, aber auf arg vernachlässigten Grünflächen unabdingbar. Insbesondere der Landschaftsgärtner kommt deshalb bei Mäharbeiten im öffentlichen Grün, selten am lärmenden Stinkstiefel vorbei. Bei Auftragsarbeiten auf privaten Grund setzt auch er heute wann immer es möglich ist, auf die Qualitäten des Akkumähers. Der Akku-Rasenmäher ist im Vergleich zum Benzinrasenmäher wartungsarm, umweltfreundlich und schont sowohl die Gesundheit des Gärtners, als auch die Nerven der Anwohner. Letzteres ist wichtig für den guten Ruf der Firma.
So selten man im privaten Bereich verwilderte Grünflächen vorfindet, so selten findet man dort Rasenflächen welche zu groß sind, um dauerhaft mit einem Akku-Rasenmäher bewirtschaftet werden zu können. Trotzdem kommt es vor. Wer eine zusammenhängende Rasenfläche von mehr als 800m² sein Eigen nennt, sollte je nach deren Größe eine andere Alternative ins Auge fassen. Ein radangetriebener Benzinrasenmäher, ein Rasentraktor oder eine Herde Schafe können in so einem Fall das Mittel der ersten Wahl darstellen. Die Akkus selber stellen dabei weniger den begrenzenden Fakt dar. Zwar sind diese je nach Kapazität nach 150 bis 300m² leer, aber schnell wieder aufgeladen oder noch schneller durch einen Zweitakku ersetzt. Es dauert schlicht zu lange und wird irgendwann langweilig, eine 800m² große Fläche mit einem 43cm breiten Mähwerk zu bearbeiten. Muss man aufgrund der Flächengröße 3 oder mehr Ladepausen einlegen, droht man zum Faulpuckel zu mutieren. So gesehen wird dann auch die Akku-Kapazität zum Problem.
Im Regelfall ist heute der Akku-Rasenmäher das Mittel der ersten Wahl. Er ist kein fauler Kompromiss aus Benzin- und Elektromäher, sondern vereint jene positiven Eigenschaften, welche im privaten Grün erwünscht sind. Verwilderte und zu große Rasenflächen setzen ihm Grenzen.

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Der Akku-Rasenmäher Test 2018

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Im Akku-Rasenmäher Test 2018 beschränkten wir uns auf 8 gerne gekaufte Sichelmäher mittlerer Größe, welche eine grundsätzliche Eignung für Rasenflächen zwischen 80 und 800m² Größe erkennen ließen. Dabei erwählten wir überwiegend Akkumäher des Modelljahres 2017, da der Test bereits im Herbst des letzten Jahres seinen Anfang nahm. Außerdem erachten wir die Erfahrungsberichte der Rasenmäher Besitzer als wertvolles Refugium zur Ergänzung und Verifizierung eines Testergebnisses. Neuerscheinungen lassen es oft an solchen Erfahrungswerten fehlen. Obwohl der Markt weit mehr als acht verschiedene Akku-Rasenmäher zu bieten hat, trafen wir eine zielgerichtete Vorauswahl. Akkumäher mit nicht systemtauglichen Akkus hätten ohnehin keine Chance auf den Testsieger Titel gehabt. Unser Ziel bestand nicht darin, den schlechtesten Testteilnehmer zum Unhold zu küren, sondern zum Kauf des unserer Meinung nach besten Akkumähers zu verführen. Zum besten Akku-Rasenmäher 2018 gehören für uns vielseitig verwendbare System-Akkus und ein umfangreiches Portfolio des Herstellers. Nur so wird aus dem teuren Akkumäher ein günstiger Gartenhelfer, welcher sich nicht nur auf Grundstücken im Speckgürtel, sondern auch auf den Pachtparzellen verkrachter Existenzen durchsetzen kann.

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Erster Eindruck, Endmontage und Probelauf

Erstuntersuchung I Kraft & Ausdauer I Handhabung & Arbeitsschutz I Dauertest I Schnittbild I System-Akkus & kompatible Akku-Gartengeräte

Der erste Eindruck ist immer ein Bleibender, so auch im Akkumäher Test 2018. Alle 8 Akku-Rasenmäher kamen vollständig zur Auslieferung. Es fehlten keinerlei Teile. Der Aufwand der Endmontage hielt sich stets in Grenzen. Das Einsetzen der Akkus ging wie von Geisterhand und auch die Montage der Führungsholme stellte kein Problem dar. Dort wo die Grasfangkörbe aus robustem Netzstoff bestanden, brauchte man sie nur in den Rasenmäher einzuhängen. Ein anfänglich schwieriges Prozedere, welches man aber schnell intus hat. Ausgerechnet einer der besten Akkumäher kam mit einem mehrteiligen Kunststoff-Grasfangkorb zur Auslieferung. Einmal montiert machte dieser einen besonders hochwertigen Eindruck. Leider erforderte die notwendige Endmontage sehr viel Fingerspitzengefühl. Während wir die Grasfangkörbe aus Netzstoff anfangs kritisch beäugten, haben wir unsere Meinung diesbezüglich im Verlaufe des Testberichtes etwas geändert. Die meisten dieser zunächst recht billig anmutenden Grasfangkörbe haben sich im Test bewährt. Sie lassen sich sogar leichter von anhaftendem Gras befreien.
Bei der Endmontage halfen in 6 von 8 Fällen die beiliegenden Bedienungsanleitungen. Bei den übrigen zwei Akku-Mähern half leider nur der gesunde Menschenverstand in Kombination mit zwei rechten Händen. In einem Falle war das Begleitheftchen zu fipsig und im anderen Falle zu flapsig. Da die Endmontage in keinem Falle ein Zauberwerk darstellte, ersparten wir uns größere Abwertungen. Etwas weniger schön fanden wir die augenscheinlich schlechte Verarbeitung einiger Modelle. In keinem Falle resultierten daraus Funktions- oder gar Sicherheitseinbußen. Während 3 der Akkumäher auf dem ersten Blick mit minderwertig anmutenden Materialien und unschöner Verarbeitung unangenehm auffielen, konnte man die kleineren ästhetischen Verfehlungen der anderen ohne Abwertung tolerieren. Wenn sich ein Spaltmaß unter der Lupe des Produkttesters als nicht ganz exakt herausstellt, muss man kein Drama daraus machen.
Nach dem die Akkus der Rasenmäher mit den dazugehörigen Ladegeräten vollständig geladen wurden, starteten wir den ersten Probelauf, um uns von der grundsätzlichen Funktionsfähigkeit der einzelnen Testteilnehmer zu überzeugen. Dabei fuhren wir erst mal ohne Sinn und Verstand über eine nicht genormte Rasenfläche. Auch zur Ladedauer der Akkus können wir an dieser Stelle keine Aussage treffen, da sie mehr oder weniger vorgeladen zur Auslieferung kamen. Wir können an dieser Stelle vermelden, dass alle zum Test angetretenen Akku-Rasenmäher die "Tauglichkeitsprüfung" bestanden haben. Der Test kann also beginnen, ohne ein Gerät reklamieren zu müssen. Als erste Eindrücke neben der durchwachsenen Verarbeitung, nahmen wir die unterschiedliche Lautstärke und Geländegängigkeit der Akku-Rasenmäher zur Kenntnis. Das Sounddesign reichte von honorig bis nervig. Die unterschiedlich großen Räder ziehen eine differenzierte Geländetauglichkeit nach sich. Aber dazu später mehr!

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Leistung und Ausdauer der Akku-Rasenmäher

Erstuntersuchung I Kraft & Ausdauer I Handhabung & Arbeitsschutz I Dauertest I Schnittbild I System-Akkus & kompatible Akku-Gartengeräte

Im laufenden Betrieb älterer Akku-Rasenmäher machten sich zwei Eigenschaften negativ bemerkbar. Zum einen erwies sich die Flächenleistung pro Akkuladung als sehr gering. Ein Ersatzakku war selten verfügbar, der Ladevorgang dauerte ewig. Zum anderen fehlte es den älteren Akkumähern schlicht an Leistung. Entweder schalteten sie sich aufgrund von Überlastungen ständig aus, oder man musste sie derart langsam schieben, dass die Freude an der Rasenmahd verloren ging. Außerdem litt die Flächenleistung darunter.
Im Akku-Rasenmäher Test 2018 wollten wir nun überprüfen, ob die Nachteile von einst immer noch vorhanden sind. Sie sind es ausnahmslos nicht! Noch immer fehlt es den kabellosen Elektromähern am Leistungsüberschuss der Benzin-Rasenmäher. Im Vergleich zum schnurgebundenen Elektromäher konnten wir keinen Leistungsunterschied mehr feststellen. Alle 8 getesteten Akku-Rasenmäher mähten je 600m² unserer knapp 1ha großen Buckelpiste in einem Arbeitsgang. Die Grashalme besaßen vor der Rasenmahd eine Höhe von 9-11cm. Danach blieben noch 2-4cm davon übrig. Geringe Leistungsunterschiede führten zu einer abweichenden Mähdauer. Keiner der Akkumäher entpuppte sich jedoch als zu schwach. Die Arbeit machte Spaß und man schaffte Fläche. Für die dargebotene Leistung bzw. Kraft der 8 Akku-Mäher hagelte es ausnahmslos gute bis sehr gute Testnoten.
Etwas differenzierter aber in keinem Fall schlecht, zeigt sich das Testergebnis in Punkto Ausdauer bzw. Flächenleistung pro Akku-Ladung. Sechs der Akku-Rasenmäher kamen mit einem Boxenstopp zurecht, während zwei der Testkandidaten knapp 100m² vor der Zieldurchfahrt erneut zum Akkuwechsel antreten mussten. In Anbetracht kurzer Ladezeiten von 30-60min, erscheint uns eine Ladepause vertretbar, aber bei zwei nötigen Ladepausen droht der Gartenfreund rammdösig zu werden. Wer einen Akku-Rasenmäher kaufen möchte, sollte deshalb ein zur Rasenfläche passendes Gefährt auswählen. Hauptkriterium neben der Arbeitsbreite ist dabei die Kapazität des verbauten Akku-Packs. Im Lieferumfang der Rasenmäher befanden sich bezogen auf die zur Verfügung gestellte Kapazität, selten die besten Akkus des jeweiligen Herstellers. Wenngleich unser Testsieger mit recht guten Akkus zur Auslieferung kam, hatte dessen Hersteller noch etwas besseres in petto. Die stärkeren Akkus hätte man leider zusätzlich erwerben müssen, was sich bei einer Flächenmehrleistung von 50 bis 100m² nicht gelohnt hätte. Zu selten findet man die schnurlosen Rasenmäher ohne Akku im Angebot der Händler. Es wäre unserer Meinung nach wesentlich zielführender, man könnte sich die Kapazität der Akkus beim Kauf des Rasenmähers selbst auswählen. So kann der Gartenfreund mit kleiner Rasenfläche Geld sparen. Der Großgrundbesitzer mit Wiese bis zum Horizont, könnte von vorneherein die besten Akkus kaufen, um nicht ständig nachladen zu müssen. Bei anderen Akkugeräten ist es gang und gäbe, den Akku nicht mitkaufen zu müssen.
Letztendlich konnten wir nur zwei der 8 Akku-Mäher eine sehr gute Ausdauer pro Akkuladung attestieren. Zwei weitere Akku-Rasenmäher waren ähnlich ausdauernd, erfuhren aber aufgrund hoher Akkukosten eine Abwertung. Auch die anderen vier Rasenmäher erwiesen sich in ihrer Akku-Grundausstattung als durchaus praxistauglich. Zwei der Akkumäher sollten aber nur für Rasenflächen unter 500m² ins Auge gefasst werden.
Das Testergebnis in Sachen Kraft und Ausdauer fällt insgesamt sehr erfreulich aus. Trotz marginaler Unterschiede und einem bisweilen unverständlichen Preis-Leistungsverhältnis, haben sich alle getesteten Akku-Rasenmäher als vollwertige Alternative zum schnurgebundenen Elektromäher auf Rasenflächen bis 500m² und teilweise darüber hinaus erwiesen. Mitunter reicht eine einzelne Akkuladung für eine Fläche von über 400m². Dabei spielen natürlich auch Ausgangshöhe, gewünschte Schnitthöhe und Zuschnitt der Rasenfläche eine Rolle. Wir orientierten uns im Akku-Rasenmäher Test 2018 an typischen Szenarien, wie sie in deutschen Hausgärten zufinden sind. Lediglich der Flächenzuschnitt war in unserem Fall vergleichsweise homogen.

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Handhabung, Ergonomie & Arbeitsschutz

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Gute Akku-Rasenmäher passen sich den Gegebenheiten des Gartenfreundes optimal an. Zu diesem Zwecke lassen sich die Führungsholme der Akkumäher in Länge und Neigung verstellen. Abgesehen vom Säugling sollte nahezu jedes Familienmitglied zum Mähen des Rasens verpflichtet werden können. Tatsächlich eignen sich alle 8 getesteten Rasenmäher für Personen zwischen 1,60m und 1,90m Körpergröße. Drei der Akkumäher können auch von deutlich größeren Gartenfreunden voran getrieben werden. So richtig anstrengend wird es zumeist für Nachwuchs-Gartenfreunde unter 1,50m Körpergröße. Wer der Jugend Verantwortung im Garten übertragen möchte, um ihr Arbeit, Pflichtbewusstsein und Leistungsbereitschaft beizubringen, sollte es mit einer Kettensäge versuchen. Die Diskriminierung von Kinderarbeitern und Kleinwüchsigen kreideten wir den Herstellern jedoch nicht an.
Zu einem differenzierten Testergebnis kam es allerdings aufgrund unterschiedlicher Raddurchmesser und Radbreiten. Sind die Räder zu klein, wird das Schieben des Rasenmähers auf unebenen Rasenflächen zur Tortur. Je größer die Auflagefläche und je größer der Durchmesser, desto besser rollen die Räder über kleinere Unebenheiten hinweg. Gerade im privaten Bereich findet man solche Unebenheiten, denn der Hobbygärtner hält sich bei der Anlage seiner Rasenfläche selten an DIN-Vorschriften. Es ist ihm schlicht nicht möglich. Immerhin 5 der Testkandidaten, so auch der Akku-Rasenmäher Testsieger 2018, wussten zumindest durch große und robuste Hinterräder zu gefallen. Bedingt durch die Hebelwirkung lassen sich die Vorderräder leichter entlasten und über Unebenheiten hinweg hieven. In abgestufter Form erschienen uns die Räder der anderen 3 Rasenmäher mehr oder weniger zu klein. Dies bringt bei unebenen und ungepflegten Rasenflächen, Einbußen bezüglich der Ergonomie. Als wirklich unfahrbar erwies sich keiner der getesteten Akkumäher. Im direkten Vergleich fielen die Unterschiede aber auf.
Ähnlich erging es uns bei der Handhabung der Akku-Rasenmäher. Beherrschbar waren sie alle, aber es zeigten sich kleinere Ärgernisse im Detail. Der Arbeitsvorgang des Mähens verlief bei allen 8 Rasenmähern vorbildlich. Ähnlich wie beim Autofahren ist die grundsätzliche Bedienung bei jedem Mäher gleich. Etwas komplizierter wird es mitunter bei der Schnitthöhenverstellung. Dies kann ein einfacher Vorgang sein, wie beim Akkumäher Testsieger 2018, wo ein einziger Handgriff genügt, um ohne großen Kraftaufwand die Schnitthöhe verstellen zu können. Es kann aber auch zur kräftezehrenden Fummelarbeit werden, wie bei zwei anderen Akku-Rasenmähern. In einem Falle war sogar Werkzeug notwendig. Offenbar gehen einige Hersteller davon aus, dass der Gartenfreund seinen Rasen regelmäßig, in kurzen Abständen, immer auf die gleiche Höhe mäht?!
Die an sich recht robusten Grasfangkörbe erwiesen sich in vier Fällen als kurzfristiges Ärgernis. Speziell das Einhängen der Sammelbehälter in den Rasenmäher braucht etwas Übung. In der Regel hat man den Dreh schnell raus, aber bei einigen der Testteilnehmer dauerte es doch etwas länger. Mitunter wird der Einhängepunkt durch den Grasfangkorb verdeckt und dadurch das Ankoppeln erschwert.
In Punkto Arbeitssicherheit interessierten wir uns insbesondere für die Lautstärke der Akku-Rasenmäher. Sind die Akku-Mäher grundsätzlich recht leise, so unterscheiden sie sich doch im dargebotenen Frequenzspektrum. Der Gartennachbar darf sich in jedem Falle freuen, denn er hört von Ihrem Akkumäher fast nichts. Selbst das Mähen während der Mittagsruhe sollte keine Anzeige nach sich ziehen. Für Sie als Mähenden kann sich jedoch das hohe Frequenzspektrum als nervig, wenn auch nicht gesundheitsschädlich erweisen. Es ist ein bisschen wie bei der Formel E. Sind die Elektroflitzer auch deutlich leiser, als die Benzin getriebenen Formel 1 Boliden, so ist doch deren hohes Gekreische ein Affront für die Hörnerven und ein Plädoyer gegen das Elektroauto. Tatsächlich erwiesen sich drei der acht Akku-Rasenmäher als unangenehm laut, obwohl sie nicht wirklich lauter waren. In Dezibel gemessen, unterschieden sich die Lautstärken der Akkumäher allenfalls um Nuancen. Subjektiv betrachtet sorgte das unangenehme Sounddesign dreier Akkumäher, für schlackernde Ohren und gereizte Nerven. Zwei der Akkumäher erwiesen sich als besonders leise und angenehm im Sound.
Einen gefährlichen Nachlauf des Schneidwerkzeuges mussten wir bei keinem der 8 Akku-Rasenmäher zur Kenntnis nehmen. Bei älteren Rasenmähern sorgte nicht selten der Fingerverlust für Frust, wollte man eilig festsitzendes Gras aus dem Auswurfschacht popeln. Sicherheitshalber sollte man auch heute nicht blindlings unter den Mäher greifen, wenngleich theoretisch keine Gefahr bestehen sollte. Mit der Theorie ist es aber immer so eine Sache...

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Akku-Rasenmäher im Dauertest

Erstuntersuchung I Kraft & Ausdauer I Handhabung & Arbeitsschutz I Dauertest I Schnittbild I System-Akkus & kompatible Akku-Gartengeräte

Im Dauertest ließen wir die Akkumäher nicht zur Ruhe kommen. Aufgrund begrenzter Rasenflächen und ungünstiger Witterungsverhältnisse zu Jahresbeginn, fiel unser Dauertest ein wenig seltsam aus. So können wir dieses mal auch nicht genau sagen, welche Einsatzdauer wir in unserem Dauertest eigentlich simuliert haben. Etwa 30 bis 50 Arbeitsstunden sammelt ein Akku-Rasenmäher mit einer Schnittbreite von 40 bis 47cm pro Jahr. Wir schoben jeden unserer Testkandidaten 180 Stunden über eine praxisnahe Rasenfläche ohne Rasen, denn der wächst im Winter schlecht. Die mitunter gefrorene und mitunter aufgeweichte "Rasenfläche" haben wir dabei wohl Akku-Rasenmäher im Dauertestendgültig vernichtet. Nicht aber die Akkumäher! Die haben den Dauertest in 5 von 8 Fällen verdreckt aber schadlos überstanden. In einem Falle hat sich der Grasfangkorb als minderwertig erwiesen. Bei einem anderen Akku-Rasenmäher gab es gegen Testende einen Schalterdefekt zu beklagen. Sporadisch ließ er sich noch einschalten. Stark abgenutzte Räder und Radaufhängungen trübten das Testergebnis bei einem weiteren Akkumäher. Keine Probleme gab es hingegen mit den Akku-Packs. Zwischen 256 und 369 Ladevorgänge (je nach Kapazität) hatten die einzelnen Akkus zu überstehen. Am Ende des Dauertestes schlägt ein Leistungsverlust bei den Akkus von 12 bis 16% zu Buche. Das geht unserer Meinung nach in Ordnung. Da wir nur Phasenweise echten gewachsenen Rasen zur Verfügung hatten, können wir über die Ausdauer der Messer keine verlässlichen Aussagen abgeben. Wir schauten uns stattdessen die Preise der Ersatzmesser an und stellten dabei fest, dass diese zu Preisen zwischen 15 und 25 EUR erhältlich sind. Es wäre also kein Beinbruch müsste das Schneidwerkzeug aller 2 Jahre gewechselt werden. In zwei Fällen scheint es aber Probleme mit der Ersatzteilversorgung zu geben. Zumindest waren die Ersatzmesser temporär nicht lieferbar. Möglicherweise sollte man zum Akkumäher gleich ein Ersatzmesser dazu kaufen?! Es wäre sicher kein Verlustgeschäft, denn anhand des Testergebnisses können wir erfreut vermelden, dass die aktuellen Akku-Rasenmäher über eine lange Lebensdauer verfügen. Die Gefahr dass das Schneidwerkzeug den Akku-Mäher überlebt, ist sehr gering.

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Schnittbildbewertung im Akku-Rasenmäher Test

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Zu Beginn des Akku-Rasenmäher Testberichtes stand uns eine ca. 1ha große Wiese mit gewachsenem Rasenbestand zur Verfügung. So konnten wir nicht nur die Leistung der Akkumäher und deren Ausdauer pro Akkuladung beurteilen, sondern auch deren Schnittbild. Tatsächlich unterscheiden sich die Schnittbilder der einzelnen Akku-Rasenmäher mehr als marginal voneinander. Unmittelbar nach der Mahd erschien das Schnittbild dreier Akkumäher mehr bester Akku-Rasenmäheroder weniger zerzaust. Nach zwei Tagen hat sich der Rasen zwar wieder gerichtet, aber zu einer Abwertung der drei Wüteriche kam es trotzdem. Schließlich gibt es Freunde des penibel gepflegten englischen Rasens, welche aller 3 Tage eine Rasenmahd vollziehen. Da muss sofort ein Schnittergebnis her, welches nur die zwei besten Akku-Rasenmäher 2018 im Test bereitstellen konnten. Weitere drei der Akku-Rasenmäher sollten den Ansprüchen des normalen Gartenfreundes genügen. Ergänzend sollte erwähnt werden, dass ein sauberer Schnitt auch der Rasengesundheit zuträglich ist, da er die Gräser vor übermäßiger Auszehrung schützt. Reißt das Schneidwerkzeug große Wunden, wie es bei zwei der Wüteriche der Fall war, kommt es zu einer temporären Schwächung der Grasnarbe und auf Dauer zu einer optischen Beeinträchtigung der Rasenfläche. Wer so einen unsauber mähenden Rasenmäher besitzt, sollte eine Mahd bei Sonne und hohen Temperaturen unbedingt vermeiden, um ein Austrocknen der Halme zu verhindern. Einen erhöhten Pflegeaufwand hat er trotzdem.
Nur zwei der 8 Akku-Rasenmäher bekamen für ihr Schnittbild die Testnote eins. Darunter auch der Akkumäher Testsieger 2018. Beide können einen englischen Rasen nicht nur kürzen, sondern auch gesund und in Form halten. Wirklich schlecht agierte ausgerechnet der teuerste Akku-Rasenmäher im Test. Dies kam für uns nicht ganz unerwartet, da schon die unabhängigen Erfahrungsberichte einiger Gartenfreunde darauf schließen ließen.

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Systemakkus und kompatible Akkugeräte im Vergleich

Erstuntersuchung I Kraft & Ausdauer I Handhabung & Arbeitsschutz I Dauertest I Schnittbild I System-Akkus & kompatible Akku-Gartengeräte

Wer einen Akku-Rasenmäher kaufen möchte, tut gut daran über die Rasenkante (den Tellerrand) hinaus zu blicken! Galt der Akku-Rasenmäher einst als schnurloser Pionier unter den Gartengeräten, so ist heute nahezu jeder elektrische Gartenhelfer auch in einer kabellosen Variante erhältlich. Gartengeräte wie Akku-Freischneider, Akku-Kettensäge, Akku-Heckenschere und Akku-Laubsauger haben längst einen Reifegrad erreicht, da sie ihren schnurgebundenen Pendants aus der Ära des kalten Krieges das Wasser reichen können. Das Arbeiten ohne Schnur ist einfacher, macht mehr Spaß und erhöht sogar die Effektivität. Müsste man sich jedoch für jedes der genannten Gartengeräte einen separaten Akku kaufen, bliebe das schnurlose Arbeitsvergnügen den Besserverdienern vorbehalten. Der Begriff "Effektivität" täte sich verbieten. Bis vor wenigen Jahren war es tatsächlich so, dass der Rasenmäher-Akkus für andere Gartengeräte nutzenAkku eines Gerätes, nicht für ein anderes Gerät des selben Herstellers verwendet werden konnte. Dies war teuer aber auch ökologisch fragwürdig, da es eine Masse an Sondermüll zur Folge hatte. Um den Ruf der Akkugeräte und deren Praxistauglichkeit zu verbessern, mussten sich deren Hersteller etwas einfallen lassen. Die Idee vom Systemakku ward geboren und unterschiedlich gut umgesetzt. Möchte heute ein Hersteller dass sein Akku-Rasenmäher zum Testsieger gekürt wird, kann ihm dies nur gelingen, wenn seine anderen Akkugeräte ebenfalls zu den Besten ihrer Zunft gehören.
In dieser Disziplin des Akku-Rasenmäher Testberichtes geht uns also nun um die vielseitige Verwendbarkeit der Systemakkus. Es geht uns um die Anzahl an Gartengeräten eines Herstellers, welche mit dem Akku dessen Rasenmähers betrieben werden können. Darüber hinaus geht es uns um die Qualität der betreffenden Gartengeräte. Da wir die unendliche Anzahl an Akkugeräten nicht selbst testen können, verlassen wir uns an dieser Stelle, auf die unabhängigen Erfahrungsberichte zahlreicher Gartenfreunde. Für uns gilt es jedoch zu klären, wie die Hersteller dass Problem unterschiedlicher Akkugrößen und Kapazitäten in den Griff bekommen haben. Und tatsächlich scheidet sich hier die Spreu vom Heu. Während einige Hersteller eine erschreckend geringe Anzahl an systemtauglichen Akkugeräten bereitstellen, ist der Akku einiger Rasenmäher-Modelle schlicht zu groß, um mit der Heckenschere oder Bohrmaschine des gleichen Herstellers betrieben werden zu können. Glücklicherweise ist ein Teil der Hersteller dazu übergegangen, die großen Einzelakkus aus ihren Akku-Rasenmähern zu verbannen. Stattdessen werden 2 kleinere Akkus mit halber Kapazität verbaut, welche um so besser für andere Gartengeräte verwendet werden können. Befinden sich heute zwei Akkus im Lieferumfang, so handelt es sich dabei weder um einen Zweitakku noch um einen Ersatzakku. Beide Akkus müssen parallel verbaut werden, damit der Rasenmäher in Betrieb genommen werden kann. Diesbezüglich treten bisweilen Missverständnisse auf.
Im Akku-Rasenmäher-Test 2018 verärgerten uns 4 der 8 Testkandidaten mit jeweils nur einem großen und schweren Akku, welcher nur bedingt für andere Gartengeräte hergenommen werden kann. Von den vier Rasenmähern welche lobenswerterweise je 2 kleinere Akkus integrierten, konnten uns letztlich nur zwei Modelle überzeugen. Nur deren Hersteller bieten ein gut sortiertes und bewertetes Portfolio an Gartengeräten, welche mit dem Systemakku des jeweiligen Rasenmähers betrieben werden können. Ein weiterer Hersteller verfügt zwar über ein angemessenes Portfolio an Akkugeräten, kann dafür aber nur wenige positive Erfahrungsberichte von unabhängigen Gartenfreunden auf sich vereinen. Der spätere Testsieger unter den 8 getesteten Akku-Rasenmähern kommt mit zwei Systemakkus zur Auslieferung, welche für zahlreiche gut bis sehr gut bewertete Gartengeräte des selben Herstellers verwendet werden können. Ein echter Mehrwert, wenn man seinen Gerätepark ohnehin erneuern möchte! Wenn die vorhandenen Elektrogeräte noch gut funktionieren, sollte man diese erst extensiv verschleißen, bevor man sie austauscht oder aber dem Nachbarn schenken.

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Testergebnis im Akkumäher Test 2018

Vorteile I Vorurteile I Eignung I Testbericht I Testergebnis I Testsieger

Auch wenn wir letztlich einen der Akkumäher klar über alle anderen erheben und zum Testsieger küren konnten, müssen sich die meisten der Platzierten nicht verstecken. Sieben der 8 getesteten Akku-Rasenmäher erwiesen sich als vollwertige und preiswerte Gartenhelfer, mit leichten Unterschieden in der B-Note. Einzig das unsaubere Schnittbild einiger Testkandidaten sorgte für größeren Verdruss. Es handelt sich dabei aber nicht um eine typische Schwachstelle der Akku-Rasenmäher, sondern um individuelle Ausnahmeschwächen. Typische Schwachstellen besitzen die Akku-Rasenmäher des Jahres 2018 nicht mehr. Sie sind ausdauernd, bieten eine angemessene Leistung und verstören nicht länger mit einem unangemessenen Preis-Leistungsverhältnis. Letzteres profitiert besonders stark von den Systemakkus und deren vielseitige Verwendbarkeit.
Zu sichtbarem Verschleiß kam es erst gegen Ende des Dauertestes und auch nur bei einzelnen Exemplaren. Der einzige Testverlierer verärgerte mit einem hohen Preis, mit einem defekten Grasfangkorb und mit einem unschönen Schnittbild. Wäre sein Preis nicht so überkandidelt, täten wir ihn gar nicht als Testverlierer titulieren, denn total versagt hat auch er nicht. Das Preis-Leistungsverhältnis unseres Testsiegers war hingegen spektakulär. In jeder Testdisziplin vorne mitmischend, gewinnt ein Außenseiter den Akku-Rasenmäher Test 2018. Seine Ergonomie sorgt für eine gesunde Arbeitshaltung ohne Ohrenschlackern. Sein Schneidwerkzeug erzeugt ein sauberes Schnittbild und eine gute Rasengesundheit. Statt eines großen Akkus, verbaut er zwei kleinere, welche auch in den zahlreichen Systemgeräten des gleichen Herstellers Verwendung finden können. Dessen Akku-Gartengeräte haben sich in den letzten Jahren einen guten Leumund erworben, wie die unzähligen Erfahrungsberichte unabhängiger Gartenfreunde beweisen. Wer bereits über Akku-Geräte und System-Akkus eines anderen Herstellers verfügt, muss nicht unbedingt zum Akku-Rasenmäher Testsieger 2018 greifen, denn auch die anderen sind nicht schlecht. Trotzdem lohnt es sich die Preise der einzelnen Akkumäher aber auch der anderen Gartengeräte eines Herstellers zu vergleichen. Nicht selten lohnt sich ein Systemwechsel, denn die kleineren Akkus der Handgeräte sorgen im Akkumäher bisweilen für wenig Ausdauer.

Akku-Rasenmäher Test

Akkumäher Testsieger